Du kommst aus Köln oder Dortmund? Du vermisst den Kiwi‑SDR? Du hast heute noch nicht einmal aus Versehen auf den Reiter Datenschutz gedrückt?
Dann… herzlich willkommen im Club der HF‑Masochisten, die nicht nur über Antennen reden, sondern sie auch wirklich bauen, messen und im Zweifel abfackeln, wenn der Endstufen‑Schutz mal wieder „Och nö“ sagt.
Die Mission:
Wie belegt man, dass eine Antenne „gefühlt gut geht“ oder „messtechnisch bewiesen gut geht“?
Ganz einfach:
- Man nimmt eine kommerzielle Endfed,
- lässt sie einmal durch den WSPR‑Fleischwolf,
- und vergleicht sie dann mit einer Entwicklung von unserem OZ‑Klaus,
- der bekanntlich Antennen baut, die so gut gehen, dass selbst die Ionosphäre höflich fragt, ob sie sich kurz setzen darf.
Erinnerst du dich noch an den legendären Artikel
„Antenne geht gefühlt oder geht gut?“
Wenn ja, dann weißt du, was jetzt kommt: Wir machen das Ganze nicht nur theoretisch, sondern praktisch, live, in Farbe und mit der üblichen Portion „Warum tut der Scheiß nicht?“.
Die Daten findest du wie immer unter DL0DTM, dem einzigen Club, der es schafft, mit 200 mW WSPR einen Empfänger in 10 m Entfernung so zu überfahren, dass der Kiwi‑SDR danach aussieht wie ein überfahrener DCF77‑Empfänger im Starkregen.
Warum ist der Kiwi‑SDR offline?
Weil wir testen. Und wenn wir testen, dann rasiert WSPR alles weg, was nicht bei drei im Faraday‑Käfig sitzt.
Der Kiwi‑SDR hat sich freiwillig abgemeldet. Er hat gesagt:
„Jungs, ich bin raus. 200 mW in 10 m Entfernung? Das ist keine Messung, das ist ein Angriffskrieg.“
Wir haben ihn liebevoll vom Netz genommen, bevor er anfängt, CW‑SOS‑Signale an die ESA zu schicken.
Der aktuelle Stand
- Kommerzielle Endfed → Test 1 abgeschlossen
- OZ‑Klaus‑Entwicklung → Test 2 läuft
- Kiwi‑SDR → im Schutzprogramm
- WSPR → macht, was WSPR macht: alles überfahren
- Wir → haben Spaß
- Die Nachbarn → fragen, warum Alexa plötzlich auf Russisch antwortet
AWdH
(„Auf Wiederhören“, für alle, die nicht im Ruhrgebiet sozialisiert wurden.)