Hallo liebe Funkfreunde!
Am Donnerstag, den 19.03.2026, 17:00 Uhr, findet unser planmäßiges Treffen statt. Es gibt -wie immer- einiges zu tun! U.a. stehen Transport -und Antennen- Arbeiten an.
Wir freuen uns über Euer Kommen.
73 Helmut
März 15
Hallo liebe Funkfreunde!
Am Donnerstag, den 19.03.2026, 17:00 Uhr, findet unser planmäßiges Treffen statt. Es gibt -wie immer- einiges zu tun! U.a. stehen Transport -und Antennen- Arbeiten an.
Wir freuen uns über Euer Kommen.
73 Helmut
März 15

Ein technisch anspruchsvoller, unterhaltsamer und leicht schwarzhumoriger Blick auf die Grundlagen der Nachrichtentechnik – von den Anfängen bis zum Amateurfunk.
In den frühen Tagen der Funktechnik war Bandbreite wie ein Goldschatz, den niemand verstand, aber jeder verschwendete. Die ersten Funkpioniere sendeten Signale, die so breit waren, dass man sie heute als „Spektralverschmutzung“ bezeichnen würde.
Dann kamen Nyquist und Shannon – die beiden Männer, die der Nachrichtentechnik sagten:
„Ordnung muss sein. Und Bandbreite ist nicht unendlich. Also benehmt euch.“
Damit begann die Ära der strukturierten Kommunikation.
Stell dir Bandbreite wie eine Autobahn vor:
Moderne Systeme wie 5G, WLAN, Glasfaser oder Satelliteninternet kämpfen alle mit derselben Frage:
Wie viel Information passt durch diesen Kanal, bevor die Naturgesetze uns auslachen?

Rauschen ist der natürliche Feind jeder Übertragung. Es ist wie ein schlecht gelaunter Mitbewohner: immer da, immer laut, nie eingeladen.
Shannon hat das mathematisch bewiesen. Ingenieure zitieren ihn bis heute – und verfluchen ihn gleichzeitig.
Heute nutzen wir:
Doch egal wie modern die Technik wird – Bandbreite und Rauschen bleiben die Naturgesetze, die alles bestimmen.
Die Nachrichtentechnik ist ein Tanz zwischen dem Wunsch nach mehr Datenrate und den Grenzen der Physik.
Amateurfunker sind die letzten echten Abenteurer der Funkwelt. Sie arbeiten mit:
Amateurfunk zeigt, wie man mit wenig Bandbreite und viel Rauschen trotzdem die Welt erreicht.
Bandbreite und Rauschleistungsdichte sind die beiden Kräfte, die die Nachrichtentechnik formen – damals wie heute. Wer sie versteht, versteht das Fundament moderner Kommunikation. Wer sie ignoriert, wird vom Rauschen verschluckt.

März 12
Die Idee klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman, den jemand unter Einfluss von zu viel Kaffee und zu wenig Schlaf geschrieben hat: Kann man mit radioaktiver Strahlung Nachrichten übertragen? Gibt es so etwas wie radioaktive Funkwellen? Und wenn ja – warum hat noch kein Funkamateur versucht, damit seinen Nachbarn auf 80 m zu übertönen?

Radioaktive Strahlung ist keine elektromagnetische Welle, sondern besteht aus Teilchen oder hochenergetischer EM-Strahlung, die nicht kohärent, nicht moduliert und nicht steuerbar ist:
Gamma-Strahlung ist zwar technisch eine EM-Welle, aber sie ist kein Funk. Sie ist eher wie ein schlecht gelaunter Laserpointer, der zufällig in alle Richtungen feuert und dabei alles ionisiert, was ihm zu nahe kommt.
Kurz: Radioaktive Strahlung ist ein miserabler Kommunikationskanal. Sie ist ungerichtet, unzuverlässig, zufällig und tötet den Empfänger schneller, als er die Nachricht dekodieren könnte.
In der Frühzeit der Kernphysik gab es tatsächlich Überlegungen, ob man die Intensität radioaktiver Quellen messen und als Signal nutzen könnte. Das Problem: Die Zerfallsrate folgt dem Poisson-Prozess – also reinem Zufall. Modulation? Fehlanzeige.
Einige Forscher versuchten, die Ionisationskammer als Detektor für schwache Signale zu nutzen. Das funktionierte – aber nur, um Strahlung zu messen, nicht um sie zu erzeugen.
Im Kalten Krieg wurde alles untersucht, was irgendwie nach „geheim“ klang. Dazu gehörte auch die Idee, ob man mit Neutronenstrahlung durch Fels oder Wasser kommunizieren könnte.
Ergebnis:
Neutrinos sind die „Ghost Particles“ des Universums. Man kann sie theoretisch zur Kommunikation nutzen – und es wurde 2012 tatsächlich demonstriert.
Aber:
Für den Amateurfunker bedeutet das: Selbst wenn du die Endstufe auf 1 Terawatt hochdrehst – es reicht nicht.
Funk lebt von Modulation: AM, FM, SSB, QAM, OFDM, PSK – alles basiert auf kontrollierten Schwingungen. Radioaktiver Zerfall ist dagegen so kontrollierbar wie ein Fieldday mit 30 Funkamateuren und nur einer Grillwurst.
Eine Antenne bündelt EM-Wellen. Radioaktive Quellen strahlen isotrop – also in alle Richtungen. Das ist für Kommunikation schlecht, für Krebsentstehung hervorragend.
Funkwellen haben definierte Frequenzen. Radioaktive Strahlung hat Energieniveaus, die zufällig entstehen. Das ist, als würde man versuchen, CW zu geben, während jemand anders zufällig auf der Taste herumhämmert.
Ein Geigerzähler klickt, wenn Strahlung eintrifft. Man könnte theoretisch Morsezeichen „klicken“ lassen, indem man eine Quelle abschirmt und freigibt.
Das wäre dann die weltweit erste Kommunikation, bei der der Empfänger nach 30 Minuten eine Bleischürze braucht.
Radon diffundiert durch den Boden. Man könnte theoretisch Informationen durch kontrollierte Radonfreisetzung übertragen.
Datenrate: 1 Bit pro Tag. Empfänger: ein Lungenarzt.
In der Industrie nutzt man radioaktive Quellen zur Füllstandsmessung oder Materialprüfung. Das ist Kommunikation – aber nur zwischen Maschine und Messgerät, nicht zwischen Menschen.
Weil es:
Man stelle sich vor:
„Ich arbeite jetzt auf dem neuen Band: 0,0000000000000001 nm. Meine Antenne ist ein Stück Uran. SWR ist egal – der Dipol glüht sowieso.“
Oder der Klassiker:
„Ich habe QRP gemacht – 1 µCurie Output. Der Empfänger hat’s nicht überlebt, aber das Signal war sauber.“

Radioaktive Strahlung ist faszinierend, gefährlich und physikalisch hochkomplex – aber als Kommunikationsmedium völlig ungeeignet. Sie ist unmodulierbar, ungerichtet, zufällig und tödlich. Kurz: Der schlechteste Funkträger der Welt.
Wenn Funkamateure wirklich damit arbeiten könnten, gäbe es längst ein neues Contest-Format:
„CQ CQ CQ – hier ist DL0ATOM, bitte nur kurze Durchgänge, mein Dosimeter piept schon wieder.“
März 08
Ein technischer Deep‑Dive mit historischem Kontext, Praxisbeispielen.

Modulation ist so selbstverständlich, dass viele erst merken, wie wichtig sie ist, wenn man sie weglässt. Stell dir vor, du hast einen perfekten Sender, der ein wunderschönes, sauberes, sinusförmiges Trägersignal abstrahlt – stabil, präzise, elegant.
Nur sagt er nichts.
Ein unmodulierter Träger ist wie ein Funkamateur, der auf dem OV-Abend sitzt, schweigend in sein Bier starrt und hofft, dass jemand seine Gedanken telepathisch dekodiert. Ohne Modulation passiert nichts. Gar nichts. Null Information.
Modulation ist der Prozess, bei dem Information (Sprache, Daten, Musik, Telemetrie, das verzweifelte CQ eines Contesters) auf einen Träger aufgebracht wird.
Sie erfüllt drei fundamentale Aufgaben:
Niederfrequente Signale (Sprache, Audio, Sensorwerte) können nicht weit reisen. Ein Mikrofon liefert vielleicht 3 kHz – das reicht nicht einmal bis zur nächsten Wand, geschweige denn um die halbe Welt.
Modulation hebt diese Information auf eine hochfrequente Welle, die sich ausbreiten kann.
Ohne Modulation würden alle Sender auf derselben Frequenz brüllen. Das wäre wie ein Fieldday, bei dem 40 Leute gleichzeitig CQ rufen – nur ohne die Illusion, dass irgendjemand antwortet.
Ob AM, FM, SSB, QAM, OFDM oder PSK – Modulation bestimmt, wie viel Information pro Hertz übertragen werden kann. Ohne sie wäre das gesamte Funkspektrum ein einziger, unstrukturierter Brei.
Die ersten Funksender erzeugten breitbandige Funken. Das war technisch gesehen eine Art Zufallsmodulation, die alles störte, was nicht bei drei auf dem Baum war.
Funkamateure würden heute sagen:
„Klingt wie mein Nachbar auf 80 m.“
Amplitude Modulation war der Durchbruch: Man konnte Sprache übertragen, ohne dass der Empfänger starb oder das halbe Spektrum verbrannt wurde.
FM brachte bessere Qualität, aber auch den ersten Streit darüber, ob man wirklich so viel Bandbreite braucht. Der Streit dauert bis heute an, besonders in Amateurfunkforen, wo Bandbreite ungefähr so heilig ist wie die letzte Grillwurst beim Fieldday.
Mit QAM, PSK und OFDM wurde Modulation zur Wissenschaft. Heute kann man Gigabit-Datenraten übertragen – und trotzdem schafft es mancher Funkamateur nicht, eine einfache APRS‑Position korrekt zu senden.
Ohne Modulation gäbe es keine Smartphones. Stell dir vor, du würdest versuchen, ein TikTok‑Video über einen unmodulierten Träger zu streamen. Das Ergebnis wäre ein schwarzer Bildschirm – also exakt das, was manche Amateurfunker beim Einschalten ihres SDRs sehen.
Satelliten nutzen komplexe Modulationsverfahren, um mit minimaler Leistung maximale Daten zu übertragen. Ohne Modulation wäre ein Satellit nur ein teurer, funkelnder Punkt am Himmel – also quasi ein QRP‑Sender im Orbit.
Ob CW, SSB, FM, FT8 oder JS8Call – alles basiert auf Modulation. FT8 ist dabei besonders beliebt, weil es endlich ermöglicht, QSOs zu führen, ohne mit Menschen reden zu müssen.
Weil sonst jeder Funkamateur nur einen einzigen Knopf hätte: „Träger ein/aus“. Und seien wir ehrlich: Einige würden selbst damit noch überfordert sein.
Modulation ist das, was aus einem Funkgerät ein Kommunikationswerkzeug macht – und nicht nur einen teuren Heizlüfter mit Antennenanschluss.
Keine CW‑Puristen, die behaupten, dass „echte Männer nur mit der Handtaste arbeiten“. Keine SSB‑Runden, in denen fünf Leute gleichzeitig reden und keiner zuhört. Keine FM‑Relais, auf denen sich zwei OMs über die richtige Länge eines Koaxkabels streiten. Keine digitalen Betriebsarten, die es ermöglichen, mit 5 W um die Welt zu kommen – und trotzdem niemanden zu beeindrucken.
Das wäre zwar schön, aber unrealistisch. Funkamateure würden garantiert Wege finden, selbst einen unmodulierten Träger zu übersteuern.
Modulation ist nicht optional. Sie ist die Grundlage jeder Form von Informationsübertragung – vom ersten Funken bis zum modernen Glasfaser‑Backbone.
Ohne Modulation gäbe es:
Kurz: Ohne Modulation wäre die Welt still – und der Amateurfunk noch stiller.
Und das wäre vermutlich das erste Mal in der Geschichte, dass sich alle Funkamateure einig wären.
März 07
Nach dem Störsender auf 7910 kHz USB auftraten, hat der Zahlensender auf 7842 kHz USB gewechselt. Ursprung und Inhalte nach wie vor nicht gesichert. Zu vollen Stunde starten die Aussendungen.
März 05

Oder: Warum dein Signal im Frequenzbereich genauso fett ist wie im Zeitbereich – und warum das selbst dein Großonkel mit Röhrenverstärker verstehen sollte.
Das Parseval-Theorem ist die Nachrichtentechnik-Version von „Du bekommst nichts geschenkt“. Es sagt: Die Energie eines Signals bleibt gleich – egal ob du es im Zeitbereich oder im Frequenzbereich betrachtest.
„Was du im Oszilloskop siehst, siehst du auch im Spektrumanalysator – nur anders angeordnet.“
Mathematisch ausgedrückt (keine Sorge, wir bleiben zahm):
Das ist keine Magie, sondern Fourier-Logik. Und ja, es gilt auch für deine verrauschten 80-Meter-Morse-Signale.
Marc-Antoine Parseval, ein französischer Mathematiker des 18. Jahrhunderts, hatte die glorreiche Idee, dass man Reihenentwicklungen nicht nur zum Rechnen, sondern auch zum Denken nutzen kann. Er war seiner Zeit weit voraus – was bedeutet, dass ihn damals niemand verstand. Heute ist sein Theorem ein Grundpfeiler der Signalverarbeitung.
„Ein Mann, der Energieerhaltung mathematisch formuliert hat – und trotzdem nie ein Funkgerät besessen hat. Tragisch.“

Amateurfunker sind die letzten echten Fourier-Ritter. Sie hantieren mit:
„Wenn dein Signal im Zeitbereich aussieht wie ein betrunkener Regenwurm, aber im Frequenzbereich wie ein Laserstrahl – dann war Parseval am Werk.“
Es gibt sie noch: Die Funkamateure, die Parseval für einen französischen Wein halten. Sie glauben, dass Energie nur durch Röhren fließt und dass Spektrumanalysatoren Teufelswerk sind.
„Ich vertraue nur dem Zeigerinstrument, das ich 1963 selbst kalibriert habe – mit einem Taschenmesser und einem Gebet.“
Für sie ist Parseval ein Fremdwort – aber ihre Signale gehorchen ihm trotzdem. Denn Physik ist gnadenlos gerecht – auch gegenüber Nostalgikern.
„Wer Parseval versteht, optimiert nicht nur sein Signal – sondern auch seinen Stromverbrauch. Und das ist sexy.“
Das Parseval-Theorem ist kein akademischer Schnickschnack, sondern ein praktisches Werkzeug für jeden, der mit Signalen arbeitet. Ob du nun 5G entwickelst oder mit 5 Watt um die Welt funken willst – Parseval ist dein stiller Begleiter.
März 03
Ein neuer mysteriöser Zahlensender auf 7910 kHz USB sorgt seit Anfang 2026 für Aufmerksamkeit in der Kurzwellen‑Szene. Die folgenden Informationen fassen den aktuellen Wissensstand zusammen und ordnen die Beobachtungen in den größeren Kontext der weltweiten Zahlensender‑Aktivitäten ein.

Seit Anfang 2026 melden europäische Kurzwellenhörer regelmäßig ungewöhnliche Übertragungen auf 7910 kHz USB. Die Signale bestehen aus klar gesprochenen Zahlenfolgen, die in festen Blöcken wiederholt werden. Die Struktur entspricht exakt dem klassischen Muster sogenannter One‑Way‑Voice‑Links – einseitiger, verschlüsselter Nachrichtenübermittlung, wie sie seit Jahrzehnten von Geheimdiensten genutzt wird.
Besonders auffällig ist die sprachliche Färbung der Durchsagen: Viele Hörer berichten von einer Farsi‑ähnlichen Aussprache, was früh zu Spekulationen über einen möglichen iranischen Ursprung führte.
Mehrere unabhängige Logs aus Mitteleuropa und Osteuropa zeigen übereinstimmende Merkmale:
Die Kombination aus Sprache, Sendeleistung und Frequenzbereich passt zu bekannten iranischen Kurzwellenaktivitäten. Eine offizielle Bestätigung existiert jedoch nicht.
Zahlensender sind traditionell anonym – das ist Teil ihres Zwecks. Dennoch lassen sich aus Mustern und technischen Details Rückschlüsse ziehen.
Bislang gibt es keine eindeutigen Beweise, doch die Mehrheit der Beobachter ordnet den Sender vorsichtig dem iranischen Umfeld zu.
Zahlensender sind ein Relikt des Kalten Krieges – und gleichzeitig ein Werkzeug, das nie veraltet ist. Sie bieten:
Der Sender auf 7910 kHz fügt sich nahtlos in dieses Muster ein und zeigt, dass klassische Funkmethoden weiterhin aktiv genutzt werden.
Der Zahlensender auf 7910 kHz USB ist ein neuer, bislang nicht offiziell identifizierter Akteur, dessen Merkmale stark auf einen iranischen Ursprung hindeuten. Die Übertragungen folgen dem typischen Muster verschlüsselter Agentenkommunikation und werden seit Anfang 2026 regelmäßig beobachtet. Trotz vieler Indizien bleibt der Betreiber anonym – wie es bei Zahlensendern üblich ist.
März 02
Liebe Funkfreunde,
hiermit laden wir herzlich zum planmäßigen Treffen der Interessengruppe für Amateurfunk Bonn
(IGAFU-Bonn) ein.
📅 Datum: Samstag, 7. März 2026,
🕒 Uhrzeit: 12:00 Uhr,
📍 Ort: Clubraum der Interessengruppe in der Friesdorfer Straße 197, 53175 Bonn.
Geplant sind:
Interessierte sind – wie immer – herzlich willkommen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!
Viele Grüße
Helmut DB6NX
Feb. 28
Ein technischer Überblick.
Horizontale Radarsysteme im Kurzwellenbereich – häufig als Over‑the‑Horizon Radar (OTHR) bezeichnet – nutzen die Ionosphäre als reflektierende Schicht, um Ziele weit jenseits der Sichtlinie zu erfassen. Unter dem in Monitoring‑Kreisen verbreiteten Begriff Athens Radar werden bestimmte breitbandige, horizontale Radarsignaturen zusammengefasst, die im Wasserfall eines SDR‑Empfängers als markante, durchgehende oder sweepende Bänder sichtbar werden. Diese Systeme arbeiten im HF‑Spektrum (3–30 MHz) und sind aufgrund ihrer Reichweite und Betriebsweise sowohl technisch anspruchsvoll als auch für Funkbeobachter gut erkennbar.
OTHR‑Systeme senden breitbandige, meist frequenzmodulierte oder gepulste Signale in einem flachen Winkel zur Ionosphäre. Die Wellen werden dort gebrochen oder reflektiert und erreichen weit entfernte Gebiete. Von dort gestreute Rücksignale gelangen über denselben oder einen alternativen Ionosphärenpfad zum Empfänger.

Wesentliche technische Merkmale:

Die folgenden Informationen stammen aus Monitoring‑Beobachtungen und betreffen das USAF High Frequency Global Communications System (HFGCS). Diese Daten wurden übersetzt, bewertet und in den technischen Kontext eingeordnet.
HFGCS‑Signale sind Kommunikationssignale, keine Radarsysteme. Sie liegen jedoch im gleichen Frequenzbereich wie OTHR‑Systeme. Für SDR‑Beobachter ist daher die Unterscheidung wichtig:
Diese Differenzierung ist entscheidend, um Radarsignaturen korrekt zu identifizieren.

Ein KiwiSDR eignet sich hervorragend, um horizontale Radarsysteme im HF‑Spektrum sichtbar zu machen. Die folgenden Schritte beschreiben ein praxisorientiertes Vorgehen.
Der Empfang von Rundfunksendungen ist grundsätzlich erlaubt. Für andere Funkdienste gelten jedoch Einschränkungen.
Wesentliche Punkte:
Diese Zusammenfassung ersetzt keine Rechtsberatung, zeigt aber die grundlegenden Grenzen für Hobby‑Monitoring in Deutschland.
Feb. 26

Wenn es einen Menschen gibt, der unfreiwillig dafür verantwortlich ist, dass weltweit Keller, Dachböden und Gartenschuppen mit Drahtverhau, Koaxkabeln und mysteriösen „Baluns“ gefüllt sind, dann ist es James Clerk Maxwell. Er wollte eigentlich nur die Naturgesetze ordnen – und hat dabei versehentlich die Grundlage geschaffen, dass heute jeder OM mit einer 12‑Meter‑Angelrute und 100 Watt HF das Weltgeschehen beeinflussen kann.
Die Maxwellschen Gleichungen sind das Fundament der gesamten Nachrichtentechnik:
Wir verzichten auf Formeln, denn die stehen ohnehin in jedem Lehrbuch und werden dort genauso wenig verstanden wie im Shack.
Oder wie der Funkamateur sagt: „Warum kriege ich eine gewischt, wenn ich das Koax anfasse?“
Das erklärt, warum HF‑Kabel manchmal wie beleidigte Kobras reagieren, wenn man sie falsch verlegt.
Das ist der Moment, in dem aus langweiligem Gleichstrom plötzlich Funk wird.
Und das ist der Grund, warum dein Nachbar plötzlich „komische Geräusche im Fernseher“ hört, wenn du CQ rufst.
Zusammen ergeben diese vier Regeln das, was wir heute als elektromagnetische Wellen kennen – also genau das, was die Nachrichtentechnik überhaupt erst möglich macht.

Eine Antenne ist im Grunde nichts anderes als ein Stück Metall, das Maxwell dazu zwingt, seine Gleichungen in die Realität umzusetzen. Wenn Strom und Spannung im Takt schwingen, entsteht eine Welle – und die macht sich dann auf den Weg um die Welt, bis sie irgendwo in einem Empfänger landet oder in einem Baum, einer Regenwolke oder dem Nachbarns Garagentor.
Ob AM, FM, QAM oder das, was moderne SDR‑Software „experimentell“ nennt – alles basiert darauf, dass elektrische und magnetische Felder sich gegenseitig beeinflussen. Maxwell hätte vermutlich gelacht, wenn er gewusst hätte, dass man seine Theorie einmal nutzen würde, um Katzenvideos über WLAN zu übertragen.
Ob Bodenwelle, Raumwelle, Troposcatter oder „Ich schwöre, das war ein Sporadic‑E‑Opening!“ – alles folgt den gleichen Grundgesetzen. Die Atmosphäre ist dabei weniger ein Medium als vielmehr ein chaotischer Spielplatz, in dem Maxwell und Murphy gemeinsam Domino spielen.

Ein Repeater ist im Grunde ein Gerät, das Maxwells Gleichungen so gut verstanden hat, dass es sie 24/7 ausnutzt – und gleichzeitig so schlecht, dass es bei jedem Gewitter beleidigt schweigt.
Elektromagnetische Wellen breiten sich frei aus – außer in deutschen Altbauten, wo Maxwell offenbar Urlaub macht und die Wellen lieber im Treppenhaus reflektieren, als ins Arbeitszimmer zu gehen.
Maxwell sagt: „Eine Antenne sendet, wenn Strom fließt und Felder schwingen.“ Der Funkamateur sagt: „Wenn’s funktioniert, ist es keine Fehlkonstruktion.“
Die Maxwellschen Gleichungen sind nicht nur ein theoretisches Konstrukt, sondern das Fundament der gesamten modernen Kommunikation – von Kurzwelle bis 5G, von Richtfunk bis Bluetooth, von Amateurfunk bis Deep‑Space‑Kommunikation.
Ohne Maxwell gäbe es keine Nachrichtentechnik. Und ohne Nachrichtentechnik müssten Funkamateure wieder Brieftauben züchten – was vermutlich zu noch mehr Störungen führen würde.
#Maxwell #Elektromagnetismus #Nachrichtentechnik #Funktechnik #Amateurfunk #EMF #Elektrodynamik #HF‑Technik #Antenne #Wellen