đŸ›°ïž Einladung zum Shack‑Donnerstag – 16.07.2026, 17:00 Uhr

Liebe Funkfreunde, AntennenflĂŒsterer und jene, die sich nur zufĂ€llig in die Friesdorferstraße verirren,

am kommenden Donnerstag, dem 16.07.2026, treffen wir uns wieder um 17:00 Uhr im Shack. Ja, genau dort, wo die Ventilatoren mehr Betriebsstunden haben als mancher 80‑Meter‑Endfed und wo die Schwerkraft im Treppenhaus traditionell etwas stĂ€rker ist als draußen.

đŸšȘ Anreise & Zugang

Das Tor sollte offen sein – falls nicht, hat vermutlich jemand versucht, es mit HF zu öffnen. Das Shack ist im ersten GebĂ€ude, Klingel rechts an der Wand oder alternativ ĂŒber die legendĂ€re digitale Pforte via db0dtm.

đŸ› ïž Programm

  • Funkbetrieb (mit der ĂŒblichen Mischung aus „geht gefĂŒhlt gut“ und „geht messtechnisch vielleicht irgendwann gut“)
  • Kleinere Arbeiten – also alles zwischen „Stecker festdrĂŒcken“ und „Warum ist das Kabel schon wieder warm?“
  • GĂ€ste sind willkommen, aber: Kein Aufzug. Wer die Treppen schafft, ist automatisch fĂŒr die LizenzprĂŒfung qualifiziert.

đŸœïž Kulinarisches

Wir planen eine Kleinigkeit zu essen. Was genau, entscheidet wie immer der Zufallsgenerator, der sich „wer zuerst im Shack ist“ nennt.

đŸŒŹïž Klima

Um die Temperaturen mĂŒssen wir uns keine Sorgen machen – wir haben genĂŒgend Ventilatoren, die bei Bedarf auch als improvisierte Windrichtungsmesser dienen.

⏰ Bonus

Wir sind vielleicht auch etwas frĂŒher da. Das hĂ€ngt davon ab, wie schnell wir vorher die Antennen‑Philosophie des Tages geklĂ€rt bekommen.

Energieerhaltung – das Gesetz, das niemals Urlaub macht

Das Energieerhaltungsgesetz ist eine dieser physikalischen Wahrheiten, die so unerschĂŒtterlich sind, dass selbst der ĂŒberzeugteste Amateurfunk‑Besserwisser sie nicht wegdiskutieren kann. Es ist das Gesetz, das im Hintergrund steht, die Arme verschrĂ€nkt, streng guckt und sagt: „Nix da. Aus nix wird nix.“

Und genau das ist der Kern: Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden – sie kann nur umgewandelt werden.

Damit ist das Energieerhaltungsgesetz so etwas wie der TÜV der Naturgesetze: unbestechlich, humorlos und absolut konsequent.

Was das Gesetz wirklich sagt

In prÀziser Form lautet es:

Egesamt=konstant

Egal ob WĂ€rme, Bewegung, Licht, elektrische Energie oder die pure Verzweiflung eines Funkamateurs, der versucht, auf 80 m mit einer 2‑m‑Antenne zu arbeiten – die Summe bleibt immer gleich.

Warum das so fundamental ist

  • Es verhindert, dass Energie „verschwindet“.
  • Es verhindert, dass Energie „aus dem Nichts“ entsteht.
  • Es sorgt dafĂŒr, dass die Welt berechenbar bleibt – zumindest physikalisch, nicht unbedingt sozial.

Beispiele aus dem Alltag

Der Wasserkocher

Du steckst ihn ein, er wird warm. Die elektrische Energie wird zu WĂ€rmeenergie. Nichts entsteht neu, nichts geht verloren – außer Geduld, wenn er zu langsam ist.

Das Auto

Benzin enthÀlt chemische Energie. Der Motor macht daraus Bewegungsenergie, WÀrme und GerÀusche. Letztere besonders dann, wenn der Auspuff schon bessere Tage gesehen hat.

Der Amateurfunker

Er steckt 100 W in seine Antenne. Davon werden 20 W abgestrahlt, 30 W in WĂ€rme verwandelt, 40 W im Koaxkabel verbraten und 10 W gehen in Form von FlĂŒchen verloren, wenn das SWR nicht stimmt. Die Summe bleibt konstant – nur die Laune nicht.

Warum ein Perpetuum Mobile nicht funktioniert

Ein Perpetuum Mobile wĂ€re eine Maschine, die mehr Energie abgibt, als sie aufnimmt. Das wĂ€re ungefĂ€hr so, als wĂŒrde man Geld ausgeben, ohne welches zu haben – also ein Konzept, das in der Politik funktioniert, aber nicht in der Physik.

Die harte Wahrheit

  • Reibung existiert.
  • WĂ€rmeverluste existieren.
  • MaterialermĂŒdung existiert.
  • Und die Natur lĂ€sst sich nicht austricksen.

Ein Perpetuum Mobile verstĂ¶ĂŸt gegen das Energieerhaltungsgesetz und damit gegen die Grundstruktur des Universums. Es ist also nicht nur unmöglich – es ist beleidigend fĂŒr die Physik.


außer natĂŒrlich bei Amateurfunkern

Der Amateurfunker behauptet gerne:

„Ich hab da ’ne Schaltung gebaut, die lĂ€uft von allein!“

Was er meint: Er hat eine LED an eine Knopfzelle gelötet und vergessen, dass Batterien leer werden.

Oder:

„Meine Antenne hat 6 dB Gewinn, obwohl sie kleiner ist als mein Kugelschreiber!“

Was er meint: Er hat die Antenne falsch gemessen – oder der Kugelschreiber ist sehr groß.

Oder:

„Ich hab da ’ne Endstufe, die macht 1 kW Output bei 500 W Input!“

Was er meint: Sein MessgerÀt ist kaputt. Oder er hat es selbst gebaut. Oder beides.

Die Naturgesetze bleiben davon unbeeindruckt.

Energieerhaltung im Amateurfunk – die tiefschwarze Wahrheit

  • Jede Endstufe wird irgendwann warm. Das ist Energieerhaltung.
  • Jedes Koaxkabel frisst Leistung. Das ist Energieerhaltung.
  • Jede Antenne strahlt weniger ab, als man reinsteckt. Das ist Energieerhaltung.
  • Jeder Funkamateur behauptet, seine Antenne sei „besonders effizient“. Das ist Psychologie, nicht Physik.

Und der Steckdosen‑Amateur? Der glaubt, Energieerhaltung sei ein Vorschlag, kein Gesetz.

Fazit

Das Energieerhaltungsgesetz ist eines der stabilsten Fundamente der Physik. Es erklĂ€rt, warum Maschinen Energie brauchen, warum WĂ€rme entsteht, warum FunkgerĂ€te heiß werden und warum Perpetuum‑Mobile‑Erfinder zuverlĂ€ssig scheitern – außer in ihrer eigenen Fantasie.

Es ist das Gesetz, das dafĂŒr sorgt, dass die Welt funktioniert. Und es ist das Gesetz, das dafĂŒr sorgt, dass der Amateurfunk nie langweilig wird – denn wo Energie fließt, fließen auch Fehler, Mythen und Geschichten.

Thermodynamik – das Gesetz, das sogar Funkamateure zur Vernunft zwingt

Die Thermodynamik ist das physikalische Äquivalent eines sehr alten, sehr strengen Hausmeisters, der seit Milliarden Jahren dafĂŒr sorgt, dass niemand im Universum Unsinn macht. Sie regelt, wie Energie fließt, wie WĂ€rme entsteht und warum alles irgendwann kaputtgeht – besonders GerĂ€te, die Funkamateure „mal eben schnell“ modifiziert haben.

Und wie immer gilt: Die Naturgesetze sind unbestechlich. Der Mensch nicht unbedingt. Der Amateurfunker schon gar nicht.

đŸ”„ Der Erste Hauptsatz – Energie bleibt Energie, egal wie sehr man sie beleidigt

Der erste Hauptsatz der Thermodynamik ist im Grunde das Energieerhaltungsgesetz in Arbeitskleidung:

ΔU=Q−W

Die innere Energie eines Systems Ă€ndert sich nur, wenn WĂ€rme hineinfließt oder Arbeit geleistet wird. Kein Trick, kein Zauber, kein „Ich hab da mal was gebaut“ kann das umgehen.

Alltagsbeispiele

  • Du reibst deine HĂ€nde → sie werden warm.
  • Du trittst in die Pedale → das Fahrrad bewegt sich, du wirst warm.
  • Du baust eine Endstufe → sie wird warm, du wirst wĂŒtend.

Humorvoller Funkbezug

Der Funkamateur sagt: „Meine Endstufe hat 70 % Wirkungsgrad.“

Die Thermodynamik sagt: „Sicher. Und ich bin die Zahnfee.“

❄ Der Zweite Hauptsatz – Entropie gewinnt immer

Der zweite Hauptsatz ist der Grund, warum Ordnung vergeht, warum Kaffee kalt wird und warum Funkamateure ihre Werkstatt nie aufgerÀumt bekommen.

Er besagt:

Die Entropie eines abgeschlossenen Systems nimmt niemals ab.

Oder in Alltagssprache:

Chaos gewinnt. Immer.

Praktische Beispiele

  • Ein heißer Kaffee wird kalt, aber ein kalter Kaffee wird nie von selbst heiß.
  • Ein Zimmer wird unordentlich, aber nie von selbst ordentlich.
  • Ein Koaxkabel wird schlechter, aber nie von selbst besser.

Funkamateur‑Version

„Ich hab meine Antenne verbessert, ohne etwas zu Ă€ndern!“ Nein. Du hast nur vergessen, wie schlecht sie vorher war.

đŸ”„â„ïž Der Dritte Hauptsatz – absolute Null ist der Endgegner

Der dritte Hauptsatz sagt:

Der absolute Nullpunkt ist unerreichbar.

Das ist der Punkt, an dem Teilchen keine Bewegung mehr hĂ€tten. Die Natur sagt: „Nö.“

Warum das wichtig ist

  • Kein KĂŒhlschrank kann unendlich effizient sein.
  • Kein System kann perfekte Ordnung erreichen.
  • Kein Funkamateur kann jemals ein Rauschen von exakt 0 dB messen, auch wenn er behauptet, sein EmpfĂ€nger könne das.

🌀 Warum ein Perpetuum Mobile nicht funktioniert

Ein Perpetuum Mobile wÀre eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ewig lÀuft oder sogar Energie erzeugt. Die Thermodynamik sagt dazu:

  • Erster Hauptsatz: Du kannst nicht gewinnen.
  • Zweiter Hauptsatz: Du kannst nicht unentschieden spielen.
  • Dritter Hauptsatz: Du kannst nicht einmal das Spiel verlassen.

Und doch


Der Amateurfunker behauptet:

„Ich hab da ’ne Schaltung, die lĂ€uft von allein!“

Was er meint: Er hat vergessen, dass Batterien leer werden.

Der Steckdosen‑Amateur behauptet:

„Ich hab ein Perpetuum Mobile gebaut!“

Was er meint: Er hat einen LĂŒfter an ein Solarpanel gehalten.

🔌 Der Steckdosen‑Amateur in der Thermodynamik

Der Steckdosen‑Amateur ist der natĂŒrliche Feind der Thermodynamik. Er glaubt:

  • WĂ€rme entsteht, weil GerĂ€te „beleidigt“ sind.
  • Leistung steigt, wenn man „einfach mehr Spannung draufgibt“.
  • Entropie sei „nur eine Empfehlung“.

Er ist der Grund, warum Sicherungen existieren. Und warum Feuerwehrleute skeptisch werden, wenn sie irgendwo eine Drahtspule sehen.

🧠 Wie man sich die Thermodynamik leicht merken kann

  • 1. Hauptsatz: Energie bleibt Energie. Wie Geld – es wechselt nur die Form.
  • 2. Hauptsatz: Chaos gewinnt. Wie bei jedem Basteltisch.
  • 3. Hauptsatz: Perfektion ist unmöglich. Wie bei jeder Antenne.

Eine besonders passende EselsbrĂŒcke fĂŒr Funker:

„WĂ€rme steigt, Ordnung sinkt, Endstufen sterben – Thermodynamik.“

🎯 Fazit

Die Thermodynamik ist das Fundament, auf dem das Universum lĂ€uft. Sie erklĂ€rt, warum Energie fließt, warum WĂ€rme entsteht, warum GerĂ€te heiß werden und warum Perpetuum‑Mobile‑Erfinder zuverlĂ€ssig scheitern – außer in ihrer eigenen Fantasie.

Sie ist das Gesetz, das dafĂŒr sorgt, dass die Welt funktioniert. Und sie ist das Gesetz, das dafĂŒr sorgt, dass der Amateurfunk nie langweilig wird – denn wo WĂ€rme entsteht, entstehen auch Geschichte.

HF-Mischer: Die schmutzigen Trickster im Amateurfunk-Rigg

Warum brauchst du ĂŒberhaupt einen Mischer?

Dein Antennen-Signal ist ein wildes Durcheinander – hohe Frequenzen aus dem Äther, die zu schnell und zu breit sind, um direkt zu filtern oder zu verstĂ€rken. Ein Mischer macht daraus etwas Einfaches: Er nimmt das RF-Signal (Radio Frequency, direkt von der Antenne) und „mischt“ es mit einem starken, stabilen LO-Signal (Local Oscillator, wie ein interner Generator in deinem Rig). Das Ergebnis ist ein niedriges IF-Signal (Intermediate Frequency), das leicht zu bearbeiten ist – filtern, verstĂ€rken, demodulieren. Ohne Mischer hörst du nur Rauschen wie ein defekter Lautsprecher. Mit Mischer kriegst du klare Stimmen, Morse oder FT8 aus dem Nichts. Einfach gesagt: Der Mischer wandelt hohe Frequenzen in niedrige um, damit dein Radio nicht explodiert vor KomplexitĂ€t.

Mischer paaren RF und LO wie ein betrunkener DXer auf Field Day – aus dem Chaos kommt ein IF, das nicht wie QRM aus der Hölle klingt. Zwei Frequenzen tanzen Tango, und ĂŒbrig bleibt die Differenz (meistens) oder Summe, je nach Setup.

đŸ”„ Arten von Mischern
‱ Doppelbalancierte Ringmischer sind die Rockstars: Sie ersticken unerwĂŒnschte Produkte tot wie ein Contest-Manager illegale VerstĂ€rker.
‱ Einfache Diodenmischer? Billig wie ein Flohmarkt-QTH-Lot, aber sie kotzen Harmonische aus wie ein Neuling nach zu viel Sunspot-Spaß.
‱ Image-Reject-Mischer killen Spiegelbilder gnadenlos – ideal, wenn dein 40m-Band von Broadcast-Spooks ĂŒberrannt wird.
‱ Schottky-Mischer glĂ€nzen mit niedrigem Rauschen, perfekt fĂŒr schwache FT8-FlĂŒstern aus dem Pazifik.

⚡ Funktionsprinzip
LO schaltet RF ein und aus wie ein sadistischer PTT-Knopf, multipliziert die Signale und spuckt IF = |RF \pm LO| aus – Dioden als Schalter, Transformatoren als Bodyguards fĂŒr sauberes IF.

 

Kein Hexenwerk, aber prĂ€zise wie ein 599-Bericht von einem LĂŒgenbaron. In Superhet-EmpfĂ€ngern wandert das IF dann zum Kristallfilter, wo der echte Filterzauber beginnt.
📡 Amateurfunk-Beispiele
‱ Kurzwelle (HF, 3-30 MHz): Ringmischer in Direktkonvertern oder Superhets fressen DX aus dem Äther – denk an deinen IC-7300, der ohne sie nur russische Numbers Stations brabbeln wĂŒrde.
‱ UKW (VHF/UHF, 30-300 MHz): Single-Balanced oder Schottky in FM-Rigs fĂŒr 2m-Repeater-Hops; Bandbreite zĂ€hlt mehr als Isolation, wie bei einem schnellen SSB-QSO vor dem Regen.
‱ Mikrowellen (ĂŒber 1 GHz): Harmonische Mischer fĂŒr 23cm-Sats oder 10GHz-Beacons – LO bei Viertelfrequenz, weil volle Wellen sonst dein Rig in Flammen setzen wie ein missglĂŒckter PA-Mod.

📊 Übersichtstabelle

Mischer-Typ Frequenzbereiche Amateurfunk-Anwendung Vorteile Nachteile (Ham-Humor)
Ringmischer(doppelt balanciert) HF (1-500 MHz) 80m-Superhet, DX-JĂ€ger wie SDRplay Isolation wie Bunker, klares IF Preis wie ein seltener Callsign-Sticker
Einfacher Diodenmischer HF/VHF (bis 200 MHz) 2m-Handy-Rigs, Flohmarkt-Superhets GĂŒnstig wie Bausatz vom Discounter Harmonische wie QRM von Nachbarn um 3 Uhr
Harmonischer Mischer UHF/Mikrowelle (1-40 GHz) 13cm-Sats, Microwave Contests LO niedrig wie Bandplan-LĂŒcken Effizienz wie Regenwetter auf dem Dach
Schottky-Mischer VHF/UHF (50-2000 MHz) FT8 auf 70cm, low-noise Preselector Rauschen wie FlĂŒstern eines JA Teuer, aber lohnt fĂŒr den Pile-up-Gewinn
Image-Reject VHF/UHF (50-1000 MHz) Digitale Modi, APRS-Tracker Kein Mirror-Crash IQ-Balancing wie perfektes Antennen-Tuning

 

Édouard Branly – Der Mann, der den Funk hörbar machte

Branly war ein französischer Physiker, der den KohĂ€rer erfand — das erste Bauteil, das Radiowellen zuverlĂ€ssig detektieren konnte.

Bedeutung fĂŒr Nachrichtentechnik und Amateurfunk

Der Branly-KohÀrer

Der KohÀrer war der erste Detektor, der:

  • Funksignale leitfĂ€hig machte
  • Morsezeichen empfangen konnte
  • drahtlose Kommunikation ermöglichte

Heute lebt das Prinzip weiter in:

  • Schwellwertdetektoren
  • Halbleiterbauelementen
  • HF-Sensorik

Einfluss auf Marconi

Marconi nutzte Branlys KohÀrer als Kern seiner FunkempfÀnger.

Schwarzer Humor

Der KohĂ€rer funktionierte nur, wenn man ihn regelmĂ€ĂŸig „entkoherierte“ — also schĂŒttelte oder klopfte. Ein Verhalten, das viele Funkamateure von ihren alten RöhrenempfĂ€ngern kennen.

Tabelle: Branlys BeitrÀge

Bereich Beitrag Bedeutung
Funktechnik KohÀrer Erster brauchbarer Detektor
Nachrichtentechnik Drahtlose Telegrafie Beginn der FunkempfÀnger

Einflusslinien

Beeinflusst von: Hertz Beeinflusste: Marconi, Lodge, frĂŒhe Funktechnik

HF-Mischer: Die schmutzigen Trickster im Amateurfunk-Rigg

Warum brauchst du ĂŒberhaupt einen Mischer? Dein Antennen-Signal ist ein wildes Durcheinander – hohe Frequenzen aus dem Äther, die zu schnell und zu breit sind, um direkt zu filtern oder zu verstĂ€rken. Ein Mischer macht daraus etwas Einfaches: Er nimmt das RF-Signal (Radio Frequency, direkt von der Antenne) und „mischt“ es mit einem starken, stabilen LO-Signal (Local Oscillator, wie ein interner Generator in deinem Rig). Das Ergebnis ist ein niedriges IF-Signal (Intermediate Frequency), das leicht zu bearbeiten ist – filtern, verstĂ€rken, demodulieren. Ohne Mischer hörst du nur Rauschen wie ein defekter Lautsprecher. Mit Mischer kriegst du klare Stimmen, Morse oder FT8 aus dem Nichts. Einfach gesagt: Der Mischer wandelt hohe Frequenzen in niedrige um, damit dein Radio nicht explodiert vor KomplexitĂ€t.

Mischer paaren RF und LO wie ein betrunkener DXer auf Field Day – aus dem Chaos kommt ein IF, das nicht wie QRM aus der Hölle klingt. Zwei Frequenzen tanzen Tango, und ĂŒbrig bleibt die Differenz (meistens) oder Summe, je nach Setup.

đŸ”„ Arten von Mischern

  • Doppelbalancierte Ringmischer sind die Rockstars: Sie ersticken unerwĂŒnschte Produkte tot wie ein Contest-Manager illegale VerstĂ€rker. Vier Dioden im Ring sorgen fĂŒr Isolation – LO und RF bleiben sauber getrennt.

  • Einfache Diodenmischer? Billig wie ein Flohmarkt-QTH-Lot, aber sie spucken Harmonische aus wie ein Neuling nach Sunspot-Spaß. Gut fĂŒr Bastler, aber laut.

  • Image-Reject-Mischer killen Spiegelbilder gnadenlos – super, wenn Broadcast auf 40m deine DX stört.

  • Schottky-Mischer haben super niedriges Rauschen, ideal fĂŒr schwache Signale wie FT8 aus Japan.

⚡ Funktionsprinzip – Schritt fĂŒr Schritt

  1. RF kommt rein (z.B. 14 MHz von 20m).

  2. LO schaltet es ein/aus (z.B. 11.455 MHz).

  3. Mischer multipliziert: IF=∣RF−LO∣=2.545MHz – niedrig und handhabbar!
    Dioden arbeiten wie Schalter, Transformatoren balancieren aus.

Warum brauchst du ĂŒberhaupt einen Mischer? Dein Antennen-Signal ist ein wildes Durcheinander – hohe Frequenzen aus dem Äther, die zu schnell und zu breit sind, um direkt zu filtern oder zu verstĂ€rken. Ein Mischer macht daraus etwas Einfaches: Er nimmt das RF-Signal (Radio Frequency, direkt von der Antenne) und „mischt“ es mit einem starken, stabilen LO-Signal (Local Oscillator, wie ein interner Generator in deinem Rig). Das Ergebnis ist ein niedriges IF-Signal (Intermediate Frequency), das leicht zu bearbeiten ist – filtern, verstĂ€rken, demodulieren. Ohne Mischer hörst du nur Rauschen wie ein defekter Lautsprecher. Mit Mischer kriegst du klare Stimmen, Morse oder FT8 aus dem Nichts. Einfach gesagt: Der Mischer wandelt hohe Frequenzen in niedrige um, damit dein Radio nicht explodiert vor KomplexitĂ€t.

Mischer paaren RF und LO wie ein betrunkener DXer auf Field Day – aus dem Chaos kommt ein IF, das nicht wie QRM aus der Hölle klingt. Zwei Frequenzen tanzen Tango, und ĂŒbrig bleibt die Differenz (meistens) oder Summe, je nach Setup.

đŸ”„ Arten von Mischern

  • Doppelbalancierte Ringmischer sind die Rockstars: Sie ersticken unerwĂŒnschte Produkte tot wie ein Contest-Manager illegale VerstĂ€rker. Vier Dioden im Ring sorgen fĂŒr Isolation – LO und RF bleiben sauber getrennt.

  • Einfache Diodenmischer? Billig wie ein Flohmarkt-QTH-Lot, aber sie spucken Harmonische aus wie ein Neuling nach Sunspot-Spaß. Gut fĂŒr Bastler, aber laut.

  • Image-Reject-Mischer killen Spiegelbilder gnadenlos – super, wenn Broadcast auf 40m deine DX stört.

  • Schottky-Mischer haben super niedriges Rauschen, ideal fĂŒr schwache Signale wie FT8 aus Japan.

⚡ Funktionsprinzip – Schritt fĂŒr Schritt

  1. RF kommt rein (z.B. 14 MHz von 20m).

  2. LO schaltet es ein/aus (z.B. 11.455 MHz).

  3. Mischer multipliziert: IF=∣RF−LO∣=2.545MHz – niedrig und handhabbar!
    Dioden arbeiten wie Schalter, Transformatoren balancieren aus.

Oliver Lodge – Der Mann, der Funk verstand, bevor Funk existierte

Sir Oliver Lodge war ein britischer Physiker, der die elektromagnetischen Wellen theoretisch und praktisch erforschte, bevor Marconi sie kommerzialisierte.

Bedeutung fĂŒr Nachrichtentechnik und Amateurfunk

KohÀrer-Detektor

Lodge verbesserte den KohĂ€rer — den ersten brauchbaren Funkdetektor. Ohne ihn gĂ€be es:

  • keine frĂŒhen FunkempfĂ€nger
  • keine drahtlose Telegrafie
  • keine Grundlage fĂŒr moderne Demodulation

Resonanz und Antennen

Lodge erkannte die Bedeutung von Resonanz in Antennen. Heute ist das Grundlage fĂŒr:

  • Dipole
  • Yagis
  • Filter
  • Matching-Netzwerke

Patentstreit mit Marconi

Lodge hatte viele Ideen, die Marconi spĂ€ter nutzte. Ein klassischer Fall von: „Ich hatte die Idee zuerst, aber du hast sie verkauft.“

Schwarzer Humor

Lodge war ĂŒberzeugt, dass Funkwellen auch mit dem Jenseits kommunizieren könnten. Viele Funkamateure kennen das GefĂŒhl, wenn sie auf 160 m nachts CQ rufen.

Tabelle: Lodges BeitrÀge

Bereich Beitrag Bedeutung
Funktechnik KohĂ€rer FrĂŒher EmpfĂ€nger
Antennentheorie Resonanz Grundlage moderner HF
Nachrichtentechnik Drahtlose Telegrafie VorlÀufer des Radios

Einflusslinien

Beeinflusst von: Maxwell, Hertz Beeinflusste: Marconi, frĂŒhe Funktechnik

Magnetische Antennen (Magnetic Loops) – Kleine Kreise, große Wirkung

Magnetische Antennen – meist einfach Magnetic Loops genannt – gehören zu den faszinierendsten Konstruktionen im Amateurfunk. Sie sind kompakt, effizient und wirken physikalisch völlig anders als die ĂŒblichen Draht- oder Stabantennen. WĂ€hrend klassische Antennen vor allem mit dem elektrischen Feld (E‑Feld) arbeiten, schöpft die Magnetic Loop ihre StĂ€rke aus dem magnetischen Feld (H‑Feld). Genau das macht sie zu einem Werkzeug, das in beengten Umgebungen oft Wunder wirkt – und gleichzeitig zu einer Diva, die prĂ€zise Abstimmung verlangt.

đŸŽ›ïž 1. Physikalisches Grundprinzip – Wenn das Magnetfeld die Hauptrolle ĂŒbernimmt

Eine Magnetic Loop ist im Kern ein resonanter Schwingkreis:

  • Ein leitender Ring (Kupferrohr, Aluminium, Koaxialkabel) bildet die InduktivitĂ€t.
  • Ein Drehkondensator oder ein variabler KapazitĂ€tsblock stellt die KapazitĂ€t.
  • Zusammen erzeugen sie eine stark ausgeprĂ€gte Resonanz, bei der hohe Ströme im Loop fließen.

H‑Feld dominiert, E‑Feld wird unterdrĂŒckt

  • In unmittelbarer NĂ€he erzeugt die Loop ein krĂ€ftiges magnetisches Feld (H‑Feld).
  • Das elektrische Feld (E‑Feld) ist vergleichsweise schwach.
  • Dadurch koppelt die Loop weniger mit leitenden Objekten in der Umgebung – ein Segen fĂŒr Balkonfunker, die zwischen Regenrinne, StahlgelĂ€nder und Nachbars Solaranlage senden mĂŒssen.

Warum funktioniert das so gut?

Die Loop wirkt wie ein magnetischer Dipol. Sie strahlt nicht ĂŒber lange Leiter, sondern ĂŒber die kreisende HF‑Ströme, die ein starkes H‑Feld erzeugen. Das ist besonders nĂŒtzlich, wenn man keinen Platz fĂŒr λ/4‑ oder λ/2‑Antennen hat.

📡 2. Vorteile – Wo die Magnetic Loop glĂ€nzt

✔ Kompakt und platzsparend

Eine Magnetic Loop kann auf 40 m so groß sein wie ein Fahrradreifen – und trotzdem erstaunlich gut funktionieren.

✔ Geringe StöranfĂ€lligkeit

Durch das dominante H‑Feld nimmt die Loop weniger elektrische Störungen auf. Perfekt fĂŒr urbane QTHs, in denen das E‑Feld von Schaltnetzteilen, LED‑Lampen und Solarladereglern tobt wie ein wĂŒtender OMs‑Stammtisch.

✔ Richtwirkung

Die Loop hat eine Nullstelle im Maximum des Rings. Dreht man sie, kann man Störer um bis zu 20–30 dB ausblenden. Ein Traum fĂŒr alle, die neben einem Rechenzentrum wohnen.

✔ Hohe Effizienz bei guter Konstruktion

Eine sauber gebaute Loop mit dicken Leitern und hochwertigen Kondensatoren erreicht erstaunlich hohe Wirkungsgrade – besonders auf den unteren BĂ€ndern.

⚠ 3. Nachteile – Wo die Loop zur Diva wird

✘ Extrem schmalbandig

Die Bandbreite ist winzig. Schon wenige kHz daneben – und die Loop ist taub. Das fĂŒhrt zu hĂ€ufigem Nachstimmen, besonders bei SSB.

✘ Hohe Spannungen am Kondensator

Auf Resonanz entstehen mehrere kV – selbst bei QRP. Ein falscher Griff, und man lernt HF‑Physik auf die harte Tour.

✘ Mechanisch anspruchsvoll

Der Drehkondensator muss:

  • verlustarm
  • funkenfest
  • prĂ€zise
  • und HF‑tauglich sein. Billige China‑Drehkos brennen schneller durch als ein OM „QSL via BĂŒro“ sagen kann.

✘ Begrenzte Bandbreite pro Loop‑GrĂ¶ĂŸe

Eine Loop, die auf 80 m gut funktioniert, ist auf 20 m meist nicht optimal – und umgekehrt.

🌐 4. E‑Feld vs. H‑Feld – Warum die Loop anders strahlt

Elektrische Antennen (Dipole, Verticals)

  • Strahlen primĂ€r ĂŒber das E‑Feld.
  • Reagieren stark auf leitende Objekte.
  • Nehmen viel QRM auf.

Magnetische Antennen

  • Strahlen primĂ€r ĂŒber das H‑Feld.
  • Sind unempfindlicher gegenĂŒber E‑Feld‑Störungen.
  • Haben eine charakteristische „Donut‑förmige“ Abstrahlung.

In der Nahzone

  • Magnetic Loops erzeugen ein dominantes magnetisches Nahfeld.
  • Dadurch koppeln sie weniger mit metallischen Strukturen.
  • Perfekt fĂŒr Balkone, Dachböden, Mietwohnungen.

🏠 5. FĂŒr wen ist eine Magnetic Loop ideal?

✔ Stadtbewohner mit wenig Platz

Balkon, Dachboden, Innenhof – die Loop funktioniert dort, wo Dipole nur weinen.

✔ QRM‑geplagte Funker

Die Loop filtert Störungen besser als viele aktive Noise‑Canceller.

✔ Portable‑Betrieb

SOTA, POTA, Urlaubsfunk – eine Loop passt in den Rucksack.

✔ Technikbegeisterte Bastler

Der Selbstbau ist anspruchsvoll, aber extrem befriedigend.

🔧 6. Auf welchen BĂ€ndern ist eine Magnetic Loop sinnvoll?

Optimal fĂŒr Selbstbau

  • 40 m – sehr beliebt, gute Effizienz, kompakte GrĂ¶ĂŸe
  • 30 m – hervorragende Reichweiten, Loop bleibt handlich
  • 20 m – ideal fĂŒr portable EinsĂ€tze
  • 17 m / 15 m – sehr gute Performance, kleine Bauform

EingeschrÀnkt sinnvoll

  • 80 m – möglich, aber groß und verlustanfĂ€llig
  • 10 m – funktioniert, aber andere Antennen sind einfacher

Weniger sinnvoll

  • 160 m – physikalisch machbar, praktisch ein HeizlĂŒfter
  • VHF/UHF – Loops werden winzig, andere Antennen sind effizienter

đŸ§Č 7. Fazit – Kleine Antenne, große Persönlichkeit

Die Magnetic Loop ist eine der elegantesten Lösungen fĂŒr schwierige Standorte. Sie nutzt das magnetische Feld, wo andere Antennen am elektrischen Feld scheitern. Sie ist kompakt, leise, effizient – aber auch anspruchsvoll, empfindlich und manchmal launisch.

Kurz gesagt: Eine Magnetic Loop ist wie ein guter Röhrensender – klein, heiß, effektiv und mit Charakter.

#magneticloop #magnetischeantenne #amateurfunk #hfeld #efeld #qrm #selbstbauantenne #kurzwelle #hamradio #seo

Charles Wheatstone – Der Mann, der den Widerstand messbar machte

Charles Wheatstone war ein Erfinder, Musiker, Physiker und einer der VĂ€ter der Telegraphie. Ein Mann, der gleichzeitig Musikinstrumente und MessbrĂŒcken entwickelte — also jemand, der sowohl Klang als auch Widerstand verstand.

Bedeutung fĂŒr Nachrichtentechnik und Amateurfunk

Wheatstone-BrĂŒcke

Die Wheatstone-BrĂŒcke ist bis heute Standard in:

  • MessgerĂ€ten
  • Sensorik
  • HF-Anpassnetzwerken
  • Antennenanalysatoren

Ohne Wheatstone wĂ€re jeder SWR-Meter ein GlĂŒcksspielgerĂ€t.

Telegraphie

Wheatstone entwickelte:

  • den Nadeltelegraphen
  • frĂŒhe Multiplexverfahren
  • Übertragungscodes

Er war einer der ersten, der erkannte, dass Information ĂŒber Leitungen transportiert werden kann — ein Gedanke, der spĂ€ter zum Funk fĂŒhrte.

Konzertina und Akustik

Er erfand die Konzertina, ein Musikinstrument, das heute noch existiert. Seine akustischen Arbeiten beeinflussen:

  • SprachĂŒbertragung
  • Filterdesign
  • Resonanzmodelle

Schwarzer Humor

Wheatstone war so vielseitig, dass man ihn heute wahrscheinlich als „Generalisten“ abtun wĂŒrde — ein Schicksal, das viele Funkamateure kennen, die gleichzeitig löten, programmieren, funken und Antennen bauen.

Tabelle: Wheatstones BeitrÀge

Bereich Beitrag Bedeutung
Messtechnik Wheatstone-BrĂŒcke PrĂ€zisionsmessung
Nachrichtentechnik Telegraphie VorlÀufer moderner Kommunikation
Akustik Instrumentenentwicklung Resonanz- und Klangforschung

Einflusslinien

Beeinflusst von: Ohm, Faraday Beeinflusste: Heaviside, Kennelly, frĂŒhe Nachrichtentechnik

Treffen am 18.06.2026, um 17:00 Uhr

Un noch ÂŽen Jedich!

Eine Handvoll Funkfreunde stehen bereit,
verbunden durch die Funkerzeit (am Donnerstag, den 18.06.2026, 17:00 Uhr)
Mit Draht und Mast, mal kurz, mal lang,
erproben sie den Wellenfang. (mit FunkgerÀt)

Sie testen Antennen, kreuz und quer,
mal kommt das Signal ganz deutlich her. (einander Mal auch nicht)
Mit Freude lauschen sie ins Land – (evtl. mit Kopfhörer)
der Amateurfunk hÀlt sie gespannt.

Ja! Es ist wieder soweit!

Wir treffen uns am 18.06.2026, um 17:00 Uhr, in Friesdorf.

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