Keine Zeit für das Treffen am Donnerstag, den 20.08.2026!
Am morgigen Donnerstag findet kein Treffen der IGAFU-Bonn statt.
Am Samstag, den 05.09.2026 kommen wir wieder im Shack in der Friesdorfer Straße 197 zusammen.
Aug. 19
Keine Zeit für das Treffen am Donnerstag, den 20.08.2026!
Am morgigen Donnerstag findet kein Treffen der IGAFU-Bonn statt.
Am Samstag, den 05.09.2026 kommen wir wieder im Shack in der Friesdorfer Straße 197 zusammen.
Aug. 16
Wichtiger rechtlicher Hinweis: Das Abhören von Flugfunk – insbesondere auf HF‑Frequenzen über dem Atlantik – unterliegt in vielen Ländern strengen gesetzlichen Vorgaben. In Deutschland ist das reine Mithören von nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Funkdiensten verboten (§ 89 TKG). Wer sich dennoch mit dem Thema beschäftigt, muss die geltenden Gesetze kennen und einhalten. Dieser Artikel dient ausschließlich der technischen Einordnung und historischen Betrachtung.
Transatlantischer Flugfunk ist ein merkwürdiger Ort: ein Mix aus Hochtechnologie, jahrzehntealten Protokollen und einer Prise existenzialistischem Humor. Während moderne Jets mit Satellitenlinks, CPDLC und redundanten Navigationssystemen ausgestattet sind, brüllen sich Piloten und Bodenstationen über den Nordatlantik immer noch via Kurzwelle an – so, als hätte jemand vergessen, die 1970er abzuschalten.
Der Grund ist simpel: HF funktioniert immer, selbst wenn alles andere versagt. Und über dem Atlantik gibt es viel „alles andere“, das versagen kann.

Die folgenden Frequenzen stammen aus aktuellen internationalen Zuweisungen für den Atlantikraum.
| Region | ATC Primär | ATC Sekundär | LDOC Primär | LDOC Sekundär |
|---|---|---|---|---|
| Golf von Mexiko / Südamerika | 13297 kHz | 17907 kHz | 13348 kHz | 17925 kHz |
| Karibik / Nordatlantik | 8825 kHz | 17946 kHz | 11342 kHz | 13348 kHz |
| Nordost‑USA | 8846 kHz | 11396 kHz | 13348 kHz | 11342 kHz |
| Östlicher Atlantik | 17946 kHz | 13306 kHz | 17925 kHz | 13348 kHz |
| Küstenabschnitt | VHF‑Frequenz |
|---|---|
| Maritime Canada → Virginia | 129.90 MHz |
| Carolinas → Florida / Golf | 130.70 MHz |
Die Nutzung hängt von der geografischen Lage und der zugewiesenen MWARA‑Zone (Major World Air Route Area) ab.
Deutschland liegt für HF‑DX‑Empfang günstig:
VOLMET ist der meteorologische Nachrichtendienst für Flugzeuge – quasi der Wetterbericht, den niemand hören will, aber jeder braucht.
Typische transatlantische VOLMET‑Stationen (HF):
Diese sind in Deutschland oft gut empfangbar, besonders 5505 kHz, 6604 kHz und 10051 kHz.
Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.
Aug. 12
Ein Coax‑Choke ist im Grunde die höfliche Art, seinem Koaxkabel mitzuteilen: „Bitte verhalte dich wie ein Koaxkabel – und nicht wie eine Antenne, die zufällig aussieht wie ein Gartenschlauch.“ Und genau das macht ihn so wertvoll – besonders im Amateurfunk, wo HF‑Störungen, Brummen, Rückkopplungen und mysteriöse Geistersignale oft weniger Magie als schlicht Mantelwellen sind.
Ein Koaxkabel wie das ehrwürdige RG213 (der Opel Kadett unter den Koaxkabeln – alt, schwer, aber läuft irgendwie immer) führt zwei Arten von Strömen:
Ein Coax‑Choke wirkt wie ein HF‑Stoppschild für diese Gleichtaktströme. Er erhöht die Impedanz auf der Außenseite des Schirms so stark, dass die Mantelwellen sagen: „Okay, ich geh dann mal woanders stören…“ – und zwar nicht in deinem Shack.
Für Kurzwellenhörer (SWLs) ist ein Choke oft ein echter Gamechanger, weil er Haus‑QRM drastisch reduziert.
Das folgende Design ist ein klassischer Air‑Wound Choke – robust, breitbandig und perfekt für 80–10 m.
Für ein Rohr mit 20 cm Durchmesser:
Damit erreicht man eine Choke‑Impedanz von > 1–2 kΩ im Bereich 3–30 MHz – völlig ausreichend für die meisten Amateurfunk‑ und SWL‑Anwendungen.
RG213 ist:
Es ist das Koaxkabel, das man nimmt, wenn man sagt: „Ich will nicht das Beste – ich will das, was ich im Keller habe.“
Und genau dafür ist es perfekt.
SWLs profitieren enorm von Mantelwellensperren, weil sie Störungen aus dem Haus fernhalten.
Ein Coax‑Choke ist eine der einfachsten, billigsten und wirkungsvollsten Maßnahmen im Amateurfunk und SWL‑Bereich. Er verhindert, dass das Koaxkabel selbst zur Antenne wird, und sorgt für saubere HF‑Verhältnisse – im Shack, im Garten und im Kopf.
Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.
Aug. 09
Das 2200‑m‑ und 160‑m‑Band – Physik, Schmerz und Schönheit der extremen Langwelle**
Die meisten Amateurfunker kennen Kurzwelle. Einige kennen UKW. Und dann gibt es jene seltene Spezies, die nachts im Garten steht, mit Stirnlampe, Spaten und 200 m Draht, und murmelt: „Ich brauche nur noch ein kleines bisschen mehr Erdnetz…“

Willkommen in der Welt des 2200‑m‑Bands (135,7 kHz) und des 160‑m‑Bands (1,8 MHz) – den beiden Bereichen, in denen Funkwellen nicht einfach „ausgesendet“ werden, sondern eher überredet, gezwungen oder beschworen werden müssen, überhaupt den Draht zu verlassen.
Diese Bänder sind technisch anspruchsvoll, physikalisch faszinierend und voller Herausforderungen, die normale Funkamateure in die Knie zwingen würden. Aber genau das macht ihren Reiz aus.
Zum Vergleich: Ein typischer Garten in Deutschland ist etwa 20–30 m lang. Ein typischer Funkamateur ist überzeugt, dass man „da schon was machen kann“.
Physikalisch betrachtet sind diese Bänder extreme Langwelle und untere Mittelwelle. Die Antennen sind zwangsläufig winzig im Vergleich zur Wellenlänge, was zu gigantischen Verlusten führt.
Die Folge: Man sendet 100 W hinein – und 97 W werden im Boden verheizt. Der Rest wird als Wärme im Koax, im Tuner oder im Ego des Operators dissipiert.
2200 m ist das tiefste Amateurfunkband überhaupt. Hier dominieren:
Die Wellen kriechen förmlich über die Erde, folgen Geländeformen und dringen tief in die Atmosphäre ein. Die Ionosphäre spielt kaum eine Rolle – dafür aber der Boden, die Leitfähigkeit des Untergrunds und die Qualität des Erdnetzes.
Und natürlich gibt es die legendären OMs, die behaupten:
„Ich habe meine 2200‑m‑Antenne aus einem alten Regenrohr gebaut. Läuft wunderbar.“
Ja. Bestimmt.
160 m ist das Grenzband zwischen Kurzwelle und Mittelwelle. Es ist launisch, empfindlich und gnadenlos ehrlich.
Tagsüber:
Nachts:
Und natürlich trifft man nachts auf 160 m die legendären Gestalten, die sagen:
„Ich höre dich 599, aber meine Frau hört mich nicht mehr – ich bin seit drei Stunden im Shack.“

| Band | Wellenlänge | Hauptmodus | Schwierigkeit | Reiz | Typische Nutzer |
|---|---|---|---|---|---|
| 2200 m | ~1360 m | QRSS, WSPR, CW | extrem | experimentell, technisch | Funk‑Alchemisten |
| 160 m | ~160 m | CW, SSB, Digital | hoch | DX, Nachtbetrieb | Nachtaktive OMs mit Kaffeeinfusion |
| 80/40 m | 80–40 m | alles | mittel | Allround | Jeder |
| 20–10 m | 20–10 m | DX | gering | Sonne | Optimisten |
2200 m und 160 m sind die Bänder, auf denen man nicht einfach funkt – man kämpft. Gegen Bodenverluste, gegen Störungen, gegen die Ionosphäre und manchmal gegen die eigene Vernunft.
Aber genau das macht sie so faszinierend.
Sie sind die Bänder für Funkamateure, die sagen:
„Wenn es einfach wäre, würde es ja jeder machen.“
Und während andere auf 20 m mit 5 W um die Welt funken, steht der 2200‑m‑Operator im Garten, kniet im Matsch und flüstert:
„Nur noch ein Radial mehr… dann geht’s bestimmt.“
Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.
Aug. 05
Physik, Praxis und ein Hauch tiefschwarzer Amateurfunk‑Satire**

Die Kurzwellenbänder bei 3,5 MHz (80 m) und 7 MHz (40 m) gehören zu den faszinierendsten Spielwiesen im Amateurfunk. Sie sind zugleich gnadenlos ehrlich: Wer die Physik ignoriert, bekommt keine Verbindung – und wer glaubt, mit einem 1,20‑m‑Teleskopstäbchen „DX zu machen“, wird spätestens beim nächsten OV‑Abend von einem pensionierten Funk‑Oberstudienrat belehrt, dass „früher alles besser war, sogar die Ionosphäre“.
Dieser Artikel taucht tief in die physikalischen Mechanismen ein, erklärt die Besonderheiten dieser beiden Bänder und würzt das Ganze mit einem Hauch schwarzem Humor, der jene Generation parodiert, die seit 1978 dieselbe Drahtantenne im Garten hängen hat und sie „aus Prinzip“ nie wieder anfasst.
Die Ausbreitung auf Kurzwelle hängt von der Ionosphäre ab – einer elektrisch geladenen Schicht in 60–400 km Höhe. Sie reflektiert Radiowellen, wenn deren Frequenz unterhalb der sogenannten kritischen Frequenz liegt.
Die höheren Bänder (20 m, 15 m, 10 m) sind viel stärker von Sonnenaktivität abhängig. 80 m und 40 m dagegen funktionieren immer irgendwie – nur nicht immer so, wie man es gerne hätte.
80 m ist das klassische Nachtband. Tagsüber frisst die D‑Schicht (60–90 km Höhe) die Signale regelrecht auf. Sie wirkt wie ein gigantischer Schwamm für niedrige Frequenzen.
Nachts verschwindet die D‑Schicht fast vollständig → die Signale erreichen die F‑Schicht → Reflexion → Reichweiten von 300–800 km (NVIS) bis hin zu 2000 km.
DX ist möglich, aber selten stabil. Die Wellenlänge ist lang, die Verluste im Boden sind hoch, und die Antennen sind groß. Wer behauptet, mit einer 5‑m‑Vertikalpeitsche „Weltweit DX“ zu machen, hat entweder einen exzellenten Standort – oder ein exzellent ausgeprägtes Ego.
40 m ist das Übergangsband zwischen klassischer Kurzwelle und den höheren DX‑Bändern.
Tagsüber ist die D‑Schicht zwar aktiv, aber nicht so absorbierend wie bei 80 m → regionale Verbindungen funktionieren gut.
Nachts steigt die kritische Frequenz → 40 m wird zum DX‑Band, oft das stabilste überhaupt.

| Band | Tagesnutzung | Nacht | DX‑Fähigkeit | Abhängigkeit von Sonnenaktivität | Typische Nutzer |
|---|---|---|---|---|---|
| 80 m | schlecht | sehr gut | begrenzt | gering | Männer, die Röhren riechen können |
| 40 m | gut | sehr gut | hervorragend | mittel | Männer, die SDRs misstrauen |
| 20 m | sehr gut | gut | exzellent | hoch | DX‑Jäger |
| 15 m/10 m | nur bei hoher Aktivität | schlecht | fantastisch | extrem hoch | Sonnenflecken‑Optimisten |
80 m und 40 m sind die Bänder, auf denen man noch „richtig funkt“ – also mit Rauschen, Fading, atmosphärischen Störungen und gelegentlichem Fluchen.
Sie sind die Bänder, auf denen man nachts um 02:30 Uhr Männer hört, die sagen:
„Ich wollte eigentlich nur kurz die Endstufe testen, aber jetzt bin ich seit drei Stunden hier…“
Oder:
„Meine Frau sagt, ich soll ins Bett kommen. Aber die Bedingungen sind gerade so gut, das versteht sie nicht.“
Diese Bänder sind ein Spiegel der Amateurfunk‑Seele: technisch anspruchsvoll, unberechenbar, und voller Charaktere, die man sonst nur in Dokumentationen über seltene Tierarten findet.
80 m und 40 m sind die physikalisch spannendsten Kurzwellenbänder. Sie verbinden regionale Kommunikation, NVIS‑Technik, DX‑Möglichkeiten und eine gehörige Portion Nostalgie.
Sie sind anspruchsvoll, launisch und manchmal frustrierend – aber genau das macht sie so faszinierend.
Und wenn man nachts um 03:00 Uhr auf 80 m sitzt, während draußen der Frost knistert, und ein OM mit Grabesstimme sagt:
„Ich habe meine Antenne seit 1984 nicht mehr angefasst – und sie funktioniert immer noch.“
…dann weiß man: Du bist im 80‑m‑Band angekommen.
Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.
Aug. 02
Antennen sind im Grunde nichts anderes als Draht, der sich weigert, sich wie Draht zu verhalten. Man zwingt ihn dazu, elektromagnetische Wellen abzugeben, indem man ihn mit HF füttert – und er tut das nur dann gut, wenn er die richtige Länge hat.
Eine Antenne funktioniert optimal, wenn sie eine bestimmte elektrische Länge hat, meist ein Bruchteil der Wellenlänge. Für eine λ/2‑Antenne gilt:
Je höher die Frequenz, desto kürzer die Antenne. Je niedriger die Frequenz, desto länger der Draht – und desto größer die Verzweiflung des Funkamateurs, der versucht, 80 m Draht auf einem 6‑m‑Balkon unterzubringen.
Der klassische Funkamateur sagt:
„Eine Antenne ist nie zu lang. Nur das Grundstück ist zu klein.“
Der Steckdosen‑Amateur hingegen sagt:
„Ich hab da mal ’ne Antenne aus Lautsprecherkabel gebaut. Geht super!“
Und die Nachbarn sagen:
„Seit gestern geht unser Babyfon nicht mehr…“
Das SWR (Standing Wave Ratio) zeigt, wie gut die Antenne zur Frequenz passt. Ein SWR von 1:1 bedeutet: Alles perfekt. Ein SWR von 3:1 bedeutet: Die Antenne ist beleidigt. Ein SWR von 10:1 bedeutet: Die Endstufe schreibt ihr Testament.
Das SWR beschreibt das Verhältnis von vorlaufender zu rücklaufender Leistung:
wobei Γ der Reflexionsfaktor ist.
Hohe Reflexion = schlechte Anpassung = warme Endstufe.
Der Funkamateur misst sein SWR mit einem teuren Messgerät. Der Amateurfunker misst es mit einem günstigen Messgerät. Der Steckdosen‑Amateur misst es gar nicht – er merkt nur, dass es „komisch riecht“.
HF‑Signale (3–30 MHz) haben die wunderbare Eigenschaft, an der Ionosphäre reflektiert zu werden. Das führt dazu, dass man mit 100 W um die halbe Welt funken kann – oder mit 1 kW nicht einmal den Nachbarn erreicht.
Die Ionosphäre besteht aus mehreren Schichten (D, E, F1, F2), die abhängig von Sonnenaktivität, Tageszeit und Jahreszeit unterschiedlich ionisiert sind. Die F2‑Schicht ist der Hauptakteur für DX‑Verbindungen.
Der Funkamateur erklärt:
„Die Bedingungen sind heute schlecht, die F‑Schicht ist instabil.“
Der Amateurfunker sagt:
„Ich glaub, die Sonne hat wieder was gemacht.“
Der Steckdosen‑Amateur sagt:
„Ich hab die Antenne höher gehängt, jetzt geht’s weiter.“
Die Ionosphäre sagt:
„Ich mach, was ich will.“
Eine besonders einfache Eselsbrücke:
„Wenn die Antenne passt, freut sich die Endstufe. Wenn das SWR passt, freut sich der Funkamateur. Wenn die Ausbreitung passt, freut sich die ganze Welt – außer der Steckdosen‑Amateur, der glaubt, er hätte’s verursacht.“
Antennen, SWR und HF‑Ausbreitung sind die drei Säulen des Amateurfunks – technisch anspruchsvoll, physikalisch faszinierend und humoristisch unerschöpflich. Sie trennen den Funkamateur vom Amateurfunker und beide vom Steckdosen‑Amateur, der weiterhin glaubt, dass HF „einfach nur Strom ist, der schneller läuft“.
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Aug. 01
Wenn du in den Höhenlagen von Bonn, Rhein‑Sieg, dem Ahrtal oder irgendwo dazwischen wohnst, eine UKW‑Antenne hast und keine Angst vor einem Mini‑PC mit 10 W Verbrauch – dann bist du im Grunde schon ein kleiner Superheld der Amateurfunk‑Szene.
Die Natur hat dir etwas geschenkt, das andere teuer kaufen müssen: einen UKW‑Standort, der einfach funktioniert.
Während andere Funkamateure ihre Antennen auf wackelige Masten schrauben, sich mit Nachbarn über „optische Beeinträchtigung“ streiten oder versuchen, die letzte dB aus einem Balkon‑Dipol herauszuquetschen, sitzt du gemütlich im Ahrtal‑Panorama und hast:
Kurz: Du bist UKW‑Premiumkunde – ohne Aufpreis.
Ein Mini‑PC mit maximal 10 W Verbrauch ist kein Risiko, sondern ein Segen. Er wird nicht heiß, er brennt nicht durch, er frisst dir nicht die Stromrechnung weg. Er ist die Art von Technik, die man guten Gewissens laufen lassen kann, während man:
Und genau dieser Mini‑PC kann etwas Großes tun: Er kann einen UKW‑SDR betreiben.
Ein SDR auf UKW ist wie ein Aquarium – nur dass die Fische sprechen. Du siehst alles, was auf den Bändern passiert:
Und ja, digitale Signale dekodieren ist erlaubt. Das ist kein Geheimnis, kein Graubereich, kein „aber mein OM hat gesagt…“. Es ist legal, legitim und technisch sinnvoll.
Lora‑Gateways im 70‑cm‑Band zu verstecken. FMT ist kein Spielplatz für IoT‑Experimente. Wer das tut, bekommt Funkkarma‑Minuspunkte und möglicherweise Besuch von Leuten, die sehr freundlich sind – aber sehr genaue Fragen stellen.
🙈 Wir schauen niemanden an, aber wir wissen alle, wen wir meinen.
Die IGAFU‑Bonn ist keine Sekte, kein Geheimbund und kein Zirkel von Menschen, die nachts um 3 Uhr über SWR‑Werte meditieren. Sie ist eine Gemeinschaft von Funkbegeisterten, die:
Ein gesunder Geist, scharfe Ohren und ein Standort, der UKW‑Signale mag – mehr brauchst du nicht.
Wenn du also sagst: „Ja, ich will etwas beitragen“ oder „Ja, ich will meine UKW‑Antenne nicht länger ungenutzt lassen“ oder „Ja, ich will endlich wissen, was auf 2 m wirklich los ist“
Dann ist der nächste Schritt einfach:
Melde dich:
Juli 29

In der drahtlosen Kommunikation gilt seit jeher: Eine Antenne ist gut, zwei sind besser. Und wenn man gleich ein ganzes Rudel davon einsetzt, landet man bei MIMO – Multiple Input, Multiple Output. Dieses Verfahren hat die Art und Weise, wie wir Daten über Funk übertragen, revolutioniert.
Während früher eine einzelne Antenne mühsam versuchte, Bits durch den Äther zu quetschen, nutzt MIMO die Tatsache, dass Funkwellen sich über verschiedene Wege ausbreiten (Multipath). Was für den klassischen Funkamateur oft ein Ärgernis war („Verdammt, Fading!“), wurde hier zur Ressource: Mehr Wege = mehr Datenkanäle.
Kurz gesagt: Aus dem Albtraum der Mehrwegeausbreitung wurde ein Traum für Ingenieure.

Warum sollte MIMO nur den großen Telkos vorbehalten sein? Auch im Amateurfunk gibt es spannende Ansätze:
MIMO ist eine der Schlüsseltechnologien moderner Kommunikation – geboren aus der Not, die Mehrwegeausbreitung zu bändigen, und heute unverzichtbar in WLAN, Mobilfunk und Radar. Für Funkamateure eröffnet es ein spannendes Experimentierfeld: von robusteren SDR-Setups bis hin zu visionären Satellitenprojekten.
Mehr Antennen, mehr Möglichkeiten – und manchmal auch mehr Kopfschmerzen.
Juli 28
Hallo liebe Funkfreunde!
Das planmäßige Treffen am kommenden Samstag, den 01.08.2026, 12:00 Uhr, fällt leider aus. Manchmal ändern sich zwangsweise die Prioritäten der Mitglieder unserer Interessengruppe und dann steht das Hobby hintenan.
Ausweichtermin für unser Treffen ist der Donnerstag, der 06.08.2026, ca. 17:00 Uhr. Bis dahin alles Gute!
Juli 26
Amateurfunk ist ein Universum aus Physik, Technik, Kreativität und Abenteuer. Er verbindet Generationen, weckt Neugier und zeigt, wie elegant Naturgesetze sein können. In einer Welt, die von Glasfaser, 5G und Satelliteninternet dominiert wird, wirkt Funk für viele wie ein Relikt aus einer anderen Zeit – bis sie das erste Mal hören, wie eine Stimme aus 12 000 km Entfernung klar und deutlich aus dem Lautsprecher kommt.
Dann passiert etwas. Etwas, das kein Smartphone, kein Algorithmus und kein Streamingdienst erzeugen kann: Echte Faszination.

Radiowellen sind unsichtbare Botschafter. Sie breiten sich aus, reflektieren an der Ionosphäre, kriechen über die Erdoberfläche oder durchdringen Gebäude. Die Physik dahinter ist komplex – aber in einfachen Worten:
Diese Vielfalt macht Amateurfunk einzigartig. Jede Frequenz hat ihren Charakter, ihre Launen und ihre Geheimnisse.
Und genau das ist der Reiz: Man arbeitet nicht gegen die Natur – man arbeitet mit ihr.
Während moderne Geräte alles hinter Touchscreens verstecken, zeigt Amateurfunk die Technik offen:
Hier wird Physik greifbar – und das begeistert Kinder genauso wie pensionierte Ingenieure.
Ein Sonnenfleck mehr oder weniger entscheidet, ob man Japan erreicht oder nur den Nachbarn. Ein Gewitter in 2000 km Entfernung verändert das Rauschen. Ein Temperaturinversionslayer öffnet plötzlich ein Fenster nach Skandinavien.
Amateurfunk ist wie Angeln – nur intelligenter und mit weniger Regen.
Die Szene ist bunt: Von jungen Technikbegeisterten bis zu älteren OMs, die seit 40 Jahren dieselbe Geschichte erzählen („Damals, als ich mit 5 W nach Neuseeland kam…“).
Und ja, es gibt sie: Die Alleswisser, die jede Frage mit „Also eigentlich…“ beginnen. Sie gehören dazu wie das Rauschen auf 80 m – manchmal nervig, aber irgendwie charmant.

Sie besteht aus geladenen Teilchen, die Radiowellen reflektieren. Je nach Sonnenstand, Jahreszeit und Aktivität verändert sie ihre Eigenschaften.
Diese Dynamik macht Funkbetrieb spannend – und manchmal frustrierend. Aber genau das lieben Funkamateure: Die Natur diktiert die Regeln, nicht die Software.
Im unteren Drittel des Artikels wird es ernst – aber nicht ohne Stil.
Moderne Kommunikation hängt an:
Diese Systeme sind leistungsfähig – aber auch verwundbar. Ein gezielter Angriff, ein Ausfall, ein Sonnensturm oder ein technischer Defekt kann ganze Regionen lahmlegen.
Jamming, Spoofing, militärische Störungen – all das ist real. GPS‑Ausfälle sind heute keine Seltenheit mehr. Satelliteninternet kann blockiert werden.
Warum? Weil er unabhängig ist.
Ein Draht, ein Sender, ein Empfänger – und die Ionosphäre. Mehr braucht es nicht.
Selbst wenn das Internet ausfällt, Mobilfunk tot ist und Satelliten gestört sind, bleibt Amateurfunk ein zuverlässiges Kommunikationsmittel. Deshalb wird er in Krisenplänen weltweit berücksichtigt.
Und während der moderne Mensch panisch versucht, sein Smartphone neu zu starten, sitzt der Funkamateur entspannt im Shack und sagt:
„Kein Problem, ich funke eben über 40 m. Geht immer.“
Analoger Funk ist ehrlich. Er ist direkt. Er ist unbestechlich.
Kein Algorithmus entscheidet, was du hörst. Kein Server filtert deine Nachrichten. Kein Konzern kontrolliert die Infrastruktur.
Es ist reine Physik – und reine Freiheit.
Natürlich gibt es im Amateurfunk auch die legendären Gestalten, die alles besser wissen:
Aber genau diese Mischung macht das Hobby so liebenswert.
Er verbindet Menschen, Generationen und Kontinente. Er zeigt die Schönheit der Physik. Er funktioniert, wenn alles andere versagt. Und er bringt uns zum Lachen – manchmal über uns selbst.
Amateurfunk ist nicht altmodisch. Amateurfunk ist zeitlos. Und wichtiger denn je.