Greyline DX und MUF — eine technisch-satirische Abhandlung mit Oberlehrerbonus

Amateurfunk ist die einzige Freizeitbeschäftigung, bei der man freiwillig nachts aufsteht, um mit einem Funkgerät zu flüstern, das mehr Röhren hat als ein Antiquitätenladen. Dieser Text erklärt Greyline DX und MUF technisch fundiert, zeigt die Physik dahinter und verrät, welche Bänder und welche DX‑Stationen man von Deutschland aus typischerweise erwarten kann. Einsteiger werden dabei gelegentlich liebevoll im Stile der 145,400 belehrt, als stünden die Protagonisten der QRG mit dem Zeigestock vor der Tafel. (lokale real Satire)

Kurzüberblick in einer Tabelle (relevantste Attribute)

Band Freq MHz Greyline Fenster Typische DX‑Richtungen von Deutschland Beste Jahreszeit
160 m 1.8–2.0 Abend bis tiefe Nacht Europa; gelegentlich Nordamerika über lange Nächte Winter
80 m 3.5–4.0 Abend bis Nacht Europa; Nordafrika bei guter MUF Winter
40 m 7.0–7.3 Abend / Morgen (Greyline sehr effektiv) Europa; Afrika; Asien in Übergangszeiten Herbst/Frühjahr
20 m 14.0–14.35 Dämmerungsfenster (Greyline + hoher MUF) Weltweit: Nordamerika, Südamerika, Asien, Pazifik Frühjahr/Herbst
17 m / 15 m 18 / 21 Dämmerung bis Tag Interkontinental, besonders bei hohem Solarflux Sommer/Solarmax
10 m 28 Dämmerung; tagsüber bei hohem MUF Weltweit bei Solaraktivität Sommer / Solarmax

Was ist Greyline DX

Greyline bezeichnet die schmale Zone auf der Erdoberfläche, in der gerade Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang herrscht. In dieser Dämmerungszone ändern sich die Ionisationsverhältnisse in der Ionosphäre sehr schnell, wodurch Reflexionsbedingungen für Kurzwellen kurzzeitig besonders günstig werden. Greyline‑Effekte ermöglichen oft Verbindungen über ungewöhnliche Pfade oder mit deutlich besseren Signal‑zu‑Rausch‑Verhältnissen als unmittelbar davor oder danach.

Was ist MUF

MUF steht für Maximum Usable Frequency und ist die höchste Frequenz, die zwischen zwei Punkten über eine bestimmte Ionosphärenschicht (meist F2) noch reflektiert werden kann. Liegt die Arbeitsfrequenz über der MUF, geht das Signal durch die Schicht hindurch und verschwindet im kosmischen Nirwana. MUF hängt von Sonnenaktivität, Tageszeit, geomagnetischer Ruhe und dem Pfadwinkel ab.

Die Physik, ohne die der OM nur ein Mann mit Draht ist

  1. Ionosphäre als Spiegel mit Launen Die Ionosphäre besteht aus D, E und F‑Schichten. Tagsüber ist die D‑Schicht aktiv und schluckt tiefe Frequenzen, die E‑ und F‑Schichten sind stärker ionisiert und können höhere Frequenzen reflektieren. Nachts verschwindet die D‑Schicht, die E‑Schicht schwächt ab, die F‑Schicht bleibt oft erhalten und teilt sich in F1/F2. Die MUF folgt grob dem Ionisationsgrad der F2‑Schicht.
  2. Greyline als Übergangs‑Katalysator In der Greyline‑Zone ist die D‑Schicht lokal noch nicht voll aufgebaut (oder schon abgebaut), während die F‑Schicht schon/noch ionisiert ist. Das ergibt eine „Goldilocks“-Kombination: genug Ionisation für Reflexion, aber wenig Absorption. Deshalb öffnen sich während der Dämmerung oft Bänder, die sonst stumm sind.
  3. MUF‑Variabilität MUF schwankt stündlich und saisonal. Höhere Sonnenfleckenzahlen und Solarflux erhöhen die MUF, geomagnetische Stürme senken die nutzbare Frequenz oder machen Ausbreitungswege unzuverlässig. VOACAP/Modelle und Echtzeit‑Maps sind die modernen Orakel, die dem OM sagen, ob sein Traum‑DX realistisch ist.

Was man aus Greyline und MUF praktisch erkennen kann

  • Wann ein Band „aufgehen“ wird: Dämmerungsfenster plus hoher MUF = gute Chance auf interkontinentale Verbindungen.
  • Welche Frequenz sinnvoll ist: Wenn MUF für den Pfad 18 MHz beträgt, ist 14 MHz sicher, 21 MHz riskant.
  • Ob ein schwaches Signal nur Propagation oder Antennenproblem ist: Wenn VOACAP/Realtime‑Maps für den Pfad schlechte SNR vorhersagen, ist es die Propagation, nicht die Seele Ihrer Antenne.

Greyline DX von Deutschland aus — Bänder, typische Stationen und Jahreszeiten

Praktische Faustregeln für den deutschen OM, gesprochen wie Wilhelm auf der 145,400, der gerade eine Antenne erklärt

  • 40 m (7 MHz)
    • Typische DX: Europa, Nordafrika, gelegentlich Nahost und Indien in Übergangszeiten.
    • Wann: Abend‑/Morgen‑Greyline; lange Nächte im Winter sind gut für Europa‑DX.
    • Warum: 40 m hat nachts niedrige LUF und moderate MUF‑Anforderungen, ideal für Greyline‑Effekte.
  • 20 m (14 MHz)
    • Typische DX: Nordamerika, Südamerika, Asien, Pazifik.
    • Wann: Dämmerung ist König; Frühjahr und Herbst sind besonders ergiebig.
    • Warum: MUF oft hoch genug, Greyline‑Fenster verbindet Europa mit fernen Kontinenten.
  • 15 m / 10 m (21 / 28 MHz)
    • Typische DX: Weltweit bei hoher Sonnenaktivität; sonst tagsüber nur regionale Verbindungen.
    • Wann: Tagsüber und Dämmerung bei hohem Solarflux; im Solarmax exzellent.
    • Warum: MUF muss hoch sein; ohne Solaraktivität bleibt 10 m oft tot.
  • 80 m / 160 m
    • Typische DX: Kurz‑ bis mittlere Distanzen in Europa; 160 m bietet in langen Winternächten überraschende DX‑Funde.
    • Wann: Nacht; Greyline weniger relevant, eher Nacht‑Fading und Bodenwellen.

Welche Stationen hört man typischerweise in Deutschland zu welcher Jahreszeit

  • Winter
    • 40 m / 80 m / 160 m: Europa‑DX, Nordafrika; lange Nächte begünstigen stabile Nacht‑F‑Reflexionen.
  • Frühjahr / Herbst (Übergangszeiten)
    • 20 m / 17 m / 15 m: Beste Zeit für interkontinentale Greyline‑DX; transatlantische Verbindungen am Morgen/Abend sind häufig.
  • Sommer
    • 10 m / 15 m: Bei hoher Sonnenaktivität weltweite Öffnungen; Sporadic‑E kann tagsüber lokale VHF‑Sprünge bringen.

Typische DX‑Stationen, die deutsche OMs gern hören

  • Nordamerika (W/VE) auf 20 m während Dämmerung im Frühjahr/Herbst.
  • Südamerika (PY/LU/CE) auf 20 m/17 m in günstigen MUF‑Phasen.
  • Afrika (Z, 5X, 3V) auf 40 m abends und auf 20 m in Dämmerung.
  • Asien/Pazifik (JA, VK, ZL) auf 20 m/15 m während Greyline‑Fenstern und bei hohem Solarflux.

Konkrete Tipps für den Einsteiger

  1. Lerne die Dämmerungszeiten für Deinen QTH und die Ziel‑QTHs; Greyline‑Maps sind Dein Freund.
  2. Benutze VOACAP/Realtime‑Maps bevor Du die Antenne anheizt; das spart QRM und Selbstbetrug.
  3. Wähle die Frequenz unterhalb der prognostizierten MUF für den Pfad; 80–90% der MUF ist konservativ und effektiv.
  4. Digital‑Betriebsarten wie FT8 zeigen oft, ob ein Band wirklich offen ist, bevor SSB‑Signale hörbar werden.
  5. Geduld, Antenne, Kaffee: Wenn du beim ersten Versuch nichts hörst, ist das nicht die Welt, sondern nur die Ionosphäre, die dich demütigen will.

Schlussbemerkung

Wenn du als OM glaubst, Greyline sei ein romantischer Begriff für Sonnenuntergangs‑Selfies, dann herzlichen Glückwunsch, du bist auf dem besten Weg, ein echter Funkamateur zu werden. Lerne die Physik, respektiere die MUF und vergiss nicht: die Ionosphäre hat mehr Launen als dein Ex. Und wenn alles scheitert, kannst du immer noch behaupten, du hättest „propagation testing“ gemacht.

Der Artikel wurde in Teilen KI generiert. Der Artikel enthält punktuell. Satire, es gibt keinen realen Bezug zu noch lebenden Menschen und Wohnmobilisten. Ein Zusammenhang wäre rein zufällig.

Sommerzeit, Urlaubszeit, Reisezeit

Keine Zeit für das Treffen am Donnerstag, den 20.08.2026!

Am morgigen Donnerstag findet leider kein Treffen der IGAFU-Bonn statt.

Aber am Samstag, den 05.09.2026 kommen wir wieder im Shack in der Friesdorfer Straße 197 zusammen.

Transatlantischer Flugfunk

Wichtiger rechtlicher Hinweis: Das Abhören von Flugfunk – insbesondere auf HF‑Frequenzen über dem Atlantik – unterliegt in vielen Ländern strengen gesetzlichen Vorgaben. In Deutschland ist das reine Mithören von nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Funkdiensten verboten (§ 89 TKG). Wer sich dennoch mit dem Thema beschäftigt, muss die geltenden Gesetze kennen und einhalten. Dieser Artikel dient ausschließlich der technischen Einordnung und historischen Betrachtung.

Die dunkle Kunst des Transatlantik‑Flugfunks

Transatlantischer Flugfunk ist ein merkwürdiger Ort: ein Mix aus Hochtechnologie, jahrzehntealten Protokollen und einer Prise existenzialistischem Humor. Während moderne Jets mit Satellitenlinks, CPDLC und redundanten Navigationssystemen ausgestattet sind, brüllen sich Piloten und Bodenstationen über den Nordatlantik immer noch via Kurzwelle an – so, als hätte jemand vergessen, die 1970er abzuschalten.

Der Grund ist simpel: HF funktioniert immer, selbst wenn alles andere versagt. Und über dem Atlantik gibt es viel „alles andere“, das versagen kann.

Warum HF‑Frequenzen über dem Atlantik heute noch unverzichtbar sind

  • VHF reicht nicht weit genug. Die Erdkrümmung ist ein Spielverderber. Schon wenige hundert Kilometer von der Küste entfernt ist VHF tot.
  • Satelliten sind nicht unfehlbar. Störungen, Polarregionen, Sonnenaktivität – HF ist der Notnagel, der immer noch funktioniert.
  • NAT‑Airspace verlangt Redundanz. Die North Atlantic Tracks (NAT) sind streng organisiert. HF‑Kommunikation ist Teil der vorgeschriebenen Ausrüstung.
  • Shanwick & Gander leben von HF. Die beiden großen Ozean‑ATC‑Zentren nutzen HF als Rückgrat ihrer Kommunikation.

Die wichtigsten transatlantischen HF‑Frequenzen

Die folgenden Frequenzen stammen aus aktuellen internationalen Zuweisungen für den Atlantikraum.

HF‑Frequenzen nach Region (ATC & LDOC)

Region ATC Primär ATC Sekundär LDOC Primär LDOC Sekundär
Golf von Mexiko / Südamerika 13297 kHz 17907 kHz 13348 kHz 17925 kHz
Karibik / Nordatlantik 8825 kHz 17946 kHz 11342 kHz 13348 kHz
Nordost‑USA 8846 kHz 11396 kHz 13348 kHz 11342 kHz
Östlicher Atlantik 17946 kHz 13306 kHz 17925 kHz 13348 kHz

Küsten‑VHF (nur in Küstennähe nutzbar)

Küstenabschnitt VHF‑Frequenz
Maritime Canada → Virginia 129.90 MHz
Carolinas → Florida / Golf 130.70 MHz

Welche Frequenzen auf welchen Routen genutzt werden

Die Nutzung hängt von der geografischen Lage und der zugewiesenen MWARA‑Zone (Major World Air Route Area) ab.

Typische Routenbeispiele

  • Frankfurt – New York (FRA–JFK)
    • NAT‑Zonen: NAT‑A bis NAT‑F (je nach Track)
    • HF‑Familien: Northeast U.S. (8846 / 11396 kHz) und Eastern Atlantic (17946 / 13306 kHz)
    • Grund: Flug beginnt in Europa, wechselt in Shanwick‑Gebiet, dann Gander‑Kontrolle.
  • London – Miami (LHR–MIA)
    • NAT‑Zonen: südliche Tracks (NAT‑X, NAT‑Y)
    • HF‑Familien: Caribbean / North Atlantic (8825 / 17946 kHz)
    • Grund: südlichere Route, Nähe zu Karibik‑MWARA.
  • Madrid – Bogotá (MAD–BOG)
    • MWARA: South Atlantic (SAT‑1 / SAT‑2)
    • HF‑Familien: Gulf of Mexico / South America (13297 / 17907 kHz)
    • Grund: südlicher Atlantik, andere Kontrollzonen.

Warum man diese Frequenzen in Deutschland gut empfangen kann

Deutschland liegt für HF‑DX‑Empfang günstig:

  • Die 8825 kHz, 8846 kHz, 11342 kHz, 11396 kHz und 13348 kHz sind oft hervorragend hörbar, besonders abends.
  • Der Nordatlantik‑Skip‑Pfad trifft Europa ideal, sodass Shanwick‑ und Gander‑Verkehr häufig klar durchkommt.
  • Die höheren Frequenzen (17–18 MHz) funktionieren tagsüber gut, die mittleren (8–11 MHz) nachts.

Vollmet‑Aussendungen (VOLMET)

VOLMET ist der meteorologische Nachrichtendienst für Flugzeuge – quasi der Wetterbericht, den niemand hören will, aber jeder braucht.

Typische transatlantische VOLMET‑Stationen (HF):

  • Shannon VOLMET – 3413, 5505, 8957, 13264 kHz
  • New York VOLMET – 3485, 6604, 10051, 13270 kHz
  • Gander VOLMET – 3485, 6604, 10051, 13270 kHz

Diese sind in Deutschland oft gut empfangbar, besonders 5505 kHz, 6604 kHz und 10051 kHz.

Warum das alles trotz moderner Technik überlebt hat

  • HF ist das letzte Backup, wenn alles andere stirbt.
  • NAT‑Airspace ist einer der verkehrsreichsten der Welt – Redundanz ist Pflicht.
  • Die Infrastruktur existiert seit Jahrzehnten und ist robust.
  • Und, ganz ehrlich: HF‑Flugfunk ist wie ein alter Pilot – knarzig, unkaputtbar und manchmal unverständlich, aber man ist froh, dass er da ist.

Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.

Coax Choke das Geheimnis ruhiger Kurzwellen Empfangs

 

Ein Coax‑Choke ist im Grunde die höfliche Art, seinem Koaxkabel mitzuteilen: „Bitte verhalte dich wie ein Koaxkabel – und nicht wie eine Antenne, die zufällig aussieht wie ein Gartenschlauch.“ Und genau das macht ihn so wertvoll – besonders im Amateurfunk, wo HF‑Störungen, Brummen, Rückkopplungen und mysteriöse Geistersignale oft weniger Magie als schlicht Mantelwellen sind.

🎛️ Was ein Coax‑Choke eigentlich tut

Ein Koaxkabel wie das ehrwürdige RG213 (der Opel Kadett unter den Koaxkabeln – alt, schwer, aber läuft irgendwie immer) führt zwei Arten von Strömen:

  • Differenzstrom – das ist der gewünschte HF‑Strom, der sauber im Innenleiter und auf der Innenseite des Schirms fließt.
  • Gleichtaktstrom – das ist der ungebetene Gast, der außen auf dem Schirm entlangläuft und das Kabel zur Antenne macht.

Ein Coax‑Choke wirkt wie ein HF‑Stoppschild für diese Gleichtaktströme. Er erhöht die Impedanz auf der Außenseite des Schirms so stark, dass die Mantelwellen sagen: „Okay, ich geh dann mal woanders stören…“ – und zwar nicht in deinem Shack.

Praktische Effekte:

  • Reduzierte HF im Shack (weniger Brummen im Mikrofon, weniger „Alexa, warum redest du plötzlich auf 40 m?“).
  • Bessere Abstrahlung der Antenne, weil das Koax nicht mehr „mitfunkt“.
  • Weniger Störungen bei Nachbarn (die Kaffeemaschine bleibt Kaffee- und nicht Morsecode‑Generator).
  • Stabilere Empfangsbedingungen, besonders bei Drahtantennen.

🧰 Wo ein Coax‑Choke am meisten bringt

  • Direkt am Speisepunkt der Antenne (z. B. Dipol, Endfed, Vertikal).
  • Am Shack‑Eingang, wenn man HF‑Probleme im Haus hat.
  • Bei langen Koaxleitungen, die sich HF‑mäßig wie eine zusätzliche Antenne benehmen könnten.
  • Bei Empfangsantennen, um Störungen aus dem Haus fernzuhalten.

Für Kurzwellenhörer (SWLs) ist ein Choke oft ein echter Gamechanger, weil er Haus‑QRM drastisch reduziert.

🛠️ Bauanleitung: Coax‑Choke aus RG213 und Baumarkt‑Plastikrohr

Das folgende Design ist ein klassischer Air‑Wound Choke – robust, breitbandig und perfekt für 80–10 m.

Materialien

  • 5–7 m RG213 (ja, es ist dick, ja, es ist störrisch, aber es funktioniert)
  • 20 cm PVC‑Rohr aus dem Baumarkt (Abwasserrohr, Wandstärke egal)
  • Kabelbinder
  • Isolierband
  • Optional: UV‑beständiger Lack oder Schrumpfschlauch für Outdoor‑Montage

Wickeldaten

Für ein Rohr mit 20 cm Durchmesser:

  • 6–8 Windungen RG213
  • Gleichmäßig nebeneinander, ohne Überkreuzungen
  • Abstand zwischen den Windungen: 0–5 mm (enger ist besser)

Damit erreicht man eine Choke‑Impedanz von > 1–2 kΩ im Bereich 3–30 MHz – völlig ausreichend für die meisten Amateurfunk‑ und SWL‑Anwendungen.

Bauprozess

  1. Rohr zuschneiden (ca. 25–30 cm Länge).
  2. RG213 straff um das Rohr wickeln.
  3. Jede Windung mit Kabelbindern fixieren.
  4. Anfang und Ende des Koax mit Isolierband sichern.
  5. Optional: Das Ganze wetterfest machen.
  6. Fertig – ein Choke, der aussieht wie ein Kunstprojekt aus dem Baumarkt, aber HF‑technisch ein Biest ist.

📡 Humorvoller Blick auf RG213

RG213 ist:

  • schwer wie ein Gartenschlauch voller Blei
  • steif wie ein Besenstiel im Winter
  • dämpfungsstark wie ein 80er‑Jahre‑Kassettenrekorder
  • aber: für Kurzwelle absolut brauchbar

Es ist das Koaxkabel, das man nimmt, wenn man sagt: „Ich will nicht das Beste – ich will das, was ich im Keller habe.“

Und genau dafür ist es perfekt.

🎧 Tipps für Kurzwellenhörer (SWLs)

SWLs profitieren enorm von Mantelwellensperren, weil sie Störungen aus dem Haus fernhalten.

Spezielle SWL‑Choke‑Varianten

  • Doppelte Choke‑Kaskade: Zwei Chokes hintereinander, je 6–8 Windungen.
  • Mini‑Choke für dünnes Koax (RG58): 10–12 Windungen auf 10–12 cm Rohr.
  • Ferrit‑Hybrid: Air‑Wound Choke + 10 Ferritklappkerne am Shack‑Ende.

Wo einsetzen?

  • Direkt am Eingang des SDR‑Empfängers.
  • Am Übergang vom Außenbereich ins Haus.
  • Bei aktiven Antennen unbedingt direkt am Speisepunkt.

Effekt:

  • Deutlich weniger Netzteil‑Brummen, PLC‑Störungen, Router‑QRM und LED‑Flackern im Spektrum.
  • Besserer Empfang schwacher DX‑Signale.

🧩 Fazit

Ein Coax‑Choke ist eine der einfachsten, billigsten und wirkungsvollsten Maßnahmen im Amateurfunk und SWL‑Bereich. Er verhindert, dass das Koaxkabel selbst zur Antenne wird, und sorgt für saubere HF‑Verhältnisse – im Shack, im Garten und im Kopf.

Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.

**Wellen jenseits der Komfortzone:

Das 2200‑m‑ und 160‑m‑Band – Physik, Schmerz und Schönheit der extremen Langwelle**

Die meisten Amateurfunker kennen Kurzwelle. Einige kennen UKW. Und dann gibt es jene seltene Spezies, die nachts im Garten steht, mit Stirnlampe, Spaten und 200 m Draht, und murmelt: „Ich brauche nur noch ein kleines bisschen mehr Erdnetz…“

Willkommen in der Welt des 2200‑m‑Bands (135,7 kHz) und des 160‑m‑Bands (1,8 MHz) – den beiden Bereichen, in denen Funkwellen nicht einfach „ausgesendet“ werden, sondern eher überredet, gezwungen oder beschworen werden müssen, überhaupt den Draht zu verlassen.

Diese Bänder sind technisch anspruchsvoll, physikalisch faszinierend und voller Herausforderungen, die normale Funkamateure in die Knie zwingen würden. Aber genau das macht ihren Reiz aus.

1. Warum 2200 m und 160 m anders sind als alles andere

1.1 Die Wellenlänge als Naturgewalt

  • 2200 m‑Band: Wellenlänge ≈ 1360 m
  • 160 m‑Band: Wellenlänge ≈ 160 m

Zum Vergleich: Ein typischer Garten in Deutschland ist etwa 20–30 m lang. Ein typischer Funkamateur ist überzeugt, dass man „da schon was machen kann“.

Physikalisch betrachtet sind diese Bänder extreme Langwelle und untere Mittelwelle. Die Antennen sind zwangsläufig winzig im Vergleich zur Wellenlänge, was zu gigantischen Verlusten führt.

Die Folge: Man sendet 100 W hinein – und 97 W werden im Boden verheizt. Der Rest wird als Wärme im Koax, im Tuner oder im Ego des Operators dissipiert.

2. Das 2200‑m‑Band: Die Königsdisziplin der Geduld

2.1 Physikalische Besonderheiten

2200 m ist das tiefste Amateurfunkband überhaupt. Hier dominieren:

  • extrem niedrige Frequenzen
  • riesige Bodenverluste
  • quälend kleine Bandbreite
  • sehr stabile, aber sehr langsame Ausbreitung

Die Wellen kriechen förmlich über die Erde, folgen Geländeformen und dringen tief in die Atmosphäre ein. Die Ionosphäre spielt kaum eine Rolle – dafür aber der Boden, die Leitfähigkeit des Untergrunds und die Qualität des Erdnetzes.

2.2 Herausforderungen

  • Antennen sind immer elektrisch viel zu kurz
  • Wirkungsgrade von 0,1 % sind schon „gut“
  • Man braucht gigantische Erdnetze oder Radials
  • Modulation ist stark eingeschränkt (QRSS, WSPR, CW)
  • Jeder Milliwatt zählt – und wird gefeiert wie ein DXCC‑Award

2.3 Technischer Reiz

  • Präzise Messtechnik und Antennenoptimierung sind Pflicht
  • Man lernt mehr über Erdverluste als jeder Geophysiker
  • Die Community ist klein, aber extrem engagiert
  • Wer hier Erfolg hat, kann sich mit Recht als Funk‑Alchemist fühlen

Und natürlich gibt es die legendären OMs, die behaupten:

„Ich habe meine 2200‑m‑Antenne aus einem alten Regenrohr gebaut. Läuft wunderbar.“

Ja. Bestimmt.

3. Das 160‑m‑Band: Die „Topband‑Hölle“ – und ihr Charme

3.1 Physikalische Besonderheiten

160 m ist das Grenzband zwischen Kurzwelle und Mittelwelle. Es ist launisch, empfindlich und gnadenlos ehrlich.

Tagsüber:

  • D‑Schicht absorbiert fast alles → Reichweite 20–80 km

Nachts:

  • D‑Schicht verschwindet
  • F‑Schicht reflektiert → DX möglich
  • Aber: QRN, QSB und Störungen sind brutal

3.2 Herausforderungen

  • Große Antennen nötig (Inverted‑L, T‑Antenne, Top‑Loaded Verticals)
  • Hohe Bodenverluste
  • Starke atmosphärische Störungen
  • Enges Band, viel Betrieb, viel Chaos
  • Endstufen werden heißer als die Herdplatte

3.3 Technischer Reiz

  • Extrem spannende Nacht‑DX‑Fenster
  • Grauzonen‑Effekte sind besonders ausgeprägt
  • NVIS‑Betrieb möglich
  • Perfekt für experimentelle Antennen
  • Man lernt, was „Effizienz“ wirklich bedeutet

Und natürlich trifft man nachts auf 160 m die legendären Gestalten, die sagen:

„Ich höre dich 599, aber meine Frau hört mich nicht mehr – ich bin seit drei Stunden im Shack.“

4. Vergleich der beiden Bänder

Band Wellenlänge Hauptmodus Schwierigkeit Reiz Typische Nutzer
2200 m ~1360 m QRSS, WSPR, CW extrem experimentell, technisch Funk‑Alchemisten
160 m ~160 m CW, SSB, Digital hoch DX, Nachtbetrieb Nachtaktive OMs mit Kaffeeinfusion
80/40 m 80–40 m alles mittel Allround Jeder
20–10 m 20–10 m DX gering Sonne Optimisten

5. Beste Zeiten für Betrieb

2200 m

  • Nachts: beste Reichweiten
  • Winter: weniger QRN
  • Feuchte Böden: bessere Leitfähigkeit
  • Langsame Betriebsarten: immer

160 m

  • Winterabende: DX‑Hochsaison
  • Grauzone: magische Momente
  • Nachts: Europa + DX
  • Sommer: viel QRN, aber möglich

6. Fazit: Die Bänder für die Mutigen

2200 m und 160 m sind die Bänder, auf denen man nicht einfach funkt – man kämpft. Gegen Bodenverluste, gegen Störungen, gegen die Ionosphäre und manchmal gegen die eigene Vernunft.

Aber genau das macht sie so faszinierend.

Sie sind die Bänder für Funkamateure, die sagen:

„Wenn es einfach wäre, würde es ja jeder machen.“

Und während andere auf 20 m mit 5 W um die Welt funken, steht der 2200‑m‑Operator im Garten, kniet im Matsch und flüstert:

„Nur noch ein Radial mehr… dann geht’s bestimmt.“

Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.

**Wellen­ausbreitung im 80‑m‑ und 40‑m‑Band:

Physik, Praxis und ein Hauch tiefschwarzer Amateurfunk‑Satire**

Die Kurzwellenbänder bei 3,5 MHz (80 m) und 7 MHz (40 m) gehören zu den faszinierendsten Spielwiesen im Amateurfunk. Sie sind zugleich gnadenlos ehrlich: Wer die Physik ignoriert, bekommt keine Verbindung – und wer glaubt, mit einem 1,20‑m‑Teleskopstäbchen „DX zu machen“, wird spätestens beim nächsten OV‑Abend von einem pensionierten Funk‑Oberstudienrat belehrt, dass „früher alles besser war, sogar die Ionosphäre“.

Dieser Artikel taucht tief in die physikalischen Mechanismen ein, erklärt die Besonderheiten dieser beiden Bänder und würzt das Ganze mit einem Hauch schwarzem Humor, der jene Generation parodiert, die seit 1978 dieselbe Drahtantenne im Garten hängen hat und sie „aus Prinzip“ nie wieder anfasst.

1. Warum 80 m und 40 m anders sind als der Rest

1.1 Die Ionosphäre als launische Partnerin

Die Ausbreitung auf Kurzwelle hängt von der Ionosphäre ab – einer elektrisch geladenen Schicht in 60–400 km Höhe. Sie reflektiert Radiowellen, wenn deren Frequenz unterhalb der sogenannten kritischen Frequenz liegt.

  • 80 m (3,5 MHz) liegt fast immer unter dieser kritischen Frequenz → zuverlässige Reflexion, aber stark abhängig von Tageszeit und Absorption.
  • 40 m (7 MHz) liegt oft knapp darüber oder darunter → mal Bodenwelle, mal Raumwelle, mal „gar nichts“.

Die höheren Bänder (20 m, 15 m, 10 m) sind viel stärker von Sonnenaktivität abhängig. 80 m und 40 m dagegen funktionieren immer irgendwie – nur nicht immer so, wie man es gerne hätte.

2. Das 80‑m‑Band: Das Biotop der Nachteulen

2.1 Physikalische Besonderheiten

80 m ist das klassische Nachtband. Tagsüber frisst die D‑Schicht (60–90 km Höhe) die Signale regelrecht auf. Sie wirkt wie ein gigantischer Schwamm für niedrige Frequenzen.

Nachts verschwindet die D‑Schicht fast vollständig → die Signale erreichen die F‑Schicht → Reflexion → Reichweiten von 300–800 km (NVIS) bis hin zu 2000 km.

DX ist möglich, aber selten stabil. Die Wellenlänge ist lang, die Verluste im Boden sind hoch, und die Antennen sind groß. Wer behauptet, mit einer 5‑m‑Vertikalpeitsche „Weltweit DX“ zu machen, hat entweder einen exzellenten Standort – oder ein exzellent ausgeprägtes Ego.

2.2 Vorteile

  • Hervorragend für NVIS (Near Vertical Incidence Skywave) → perfekte Landesversorgung
  • Sehr stabil in der Nacht
  • Wenig abhängig von Sonnenflecken
  • Ideal für Notfunk und regionale Netze

2.3 Nachteile

  • Tagsüber fast unbrauchbar
  • Hohe atmosphärische Störungen (QRN)
  • Große Antennen nötig
  • Viele ältere Funkamateure, die seit 40 Jahren dieselben Geschichten erzählen („Damals, 1976, da hatte ich mit meinem Röhrensender…“)

2.4 Beste Zeiten

  • Winterabende: 16:00–08:00
  • Sommer: 22:00–05:00
  • DX: kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang

3. Das 40‑m‑Band: Das Chamäleon der Kurzwelle

3.1 Physikalische Besonderheiten

40 m ist das Übergangsband zwischen klassischer Kurzwelle und den höheren DX‑Bändern.

Tagsüber ist die D‑Schicht zwar aktiv, aber nicht so absorbierend wie bei 80 m → regionale Verbindungen funktionieren gut.

Nachts steigt die kritische Frequenz → 40 m wird zum DX‑Band, oft das stabilste überhaupt.

3.2 Vorteile

  • Rund um die Uhr nutzbar
  • Tagsüber gute Reichweiten von 300–1500 km
  • Nachts hervorragendes DX
  • Antennen kleiner als 80 m, aber noch gut handhabbar

3.3 Nachteile

  • Tagsüber manchmal „zu lang“ für lokale QSOs
  • Nachts überfüllt – besonders von Männern, die sich gegenseitig erklären, warum moderne SDRs „alles kaputt machen“
  • Störungen durch Rundfunk (außerhalb Europas weniger)

3.4 Beste Zeiten

  • Tagsüber: 08:00–17:00 für Europa
  • Nachts: DX nach Asien, Amerika, Pazifik
  • Grauzone: extrem gute Bedingungen

4. Vergleich zu höheren Bändern

Band Tagesnutzung Nacht DX‑Fähigkeit Abhängigkeit von Sonnenaktivität Typische Nutzer
80 m schlecht sehr gut begrenzt gering Männer, die Röhren riechen können
40 m gut sehr gut hervorragend mittel Männer, die SDRs misstrauen
20 m sehr gut gut exzellent hoch DX‑Jäger
15 m/10 m nur bei hoher Aktivität schlecht fantastisch extrem hoch Sonnenflecken‑Optimisten

5. Warum ältere Funkamateure diese Bänder lieben

80 m und 40 m sind die Bänder, auf denen man noch „richtig funkt“ – also mit Rauschen, Fading, atmosphärischen Störungen und gelegentlichem Fluchen.

Sie sind die Bänder, auf denen man nachts um 02:30 Uhr Männer hört, die sagen:

„Ich wollte eigentlich nur kurz die Endstufe testen, aber jetzt bin ich seit drei Stunden hier…“

Oder:

„Meine Frau sagt, ich soll ins Bett kommen. Aber die Bedingungen sind gerade so gut, das versteht sie nicht.“

Diese Bänder sind ein Spiegel der Amateurfunk‑Seele: technisch anspruchsvoll, unberechenbar, und voller Charaktere, die man sonst nur in Dokumentationen über seltene Tierarten findet.

6. Fazit

80 m und 40 m sind die physikalisch spannendsten Kurzwellenbänder. Sie verbinden regionale Kommunikation, NVIS‑Technik, DX‑Möglichkeiten und eine gehörige Portion Nostalgie.

Sie sind anspruchsvoll, launisch und manchmal frustrierend – aber genau das macht sie so faszinierend.

Und wenn man nachts um 03:00 Uhr auf 80 m sitzt, während draußen der Frost knistert, und ein OM mit Grabesstimme sagt:

„Ich habe meine Antenne seit 1984 nicht mehr angefasst – und sie funktioniert immer noch.“

…dann weiß man: Du bist im 80‑m‑Band angekommen.

 

Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.

📡 Antennen – die Kunst, Draht dazu zu bringen, zu strahlen

Antennen sind im Grunde nichts anderes als Draht, der sich weigert, sich wie Draht zu verhalten. Man zwingt ihn dazu, elektromagnetische Wellen abzugeben, indem man ihn mit HF füttert – und er tut das nur dann gut, wenn er die richtige Länge hat.

Die technische Wahrheit

Eine Antenne funktioniert optimal, wenn sie eine bestimmte elektrische Länge hat, meist ein Bruchteil der Wellenlänge. Für eine λ/2‑Antenne gilt:

L=λ2=c2f

Je höher die Frequenz, desto kürzer die Antenne. Je niedriger die Frequenz, desto länger der Draht – und desto größer die Verzweiflung des Funkamateurs, der versucht, 80 m Draht auf einem 6‑m‑Balkon unterzubringen.

Der humorvolle Bezug

Der klassische Funkamateur sagt:

„Eine Antenne ist nie zu lang. Nur das Grundstück ist zu klein.“

Der Steckdosen‑Amateur hingegen sagt:

„Ich hab da mal ’ne Antenne aus Lautsprecherkabel gebaut. Geht super!“

Und die Nachbarn sagen:

„Seit gestern geht unser Babyfon nicht mehr…“

📶 SWR – das Stehwellenverhältnis, oder: Wie sehr die Antenne dich hasst

Das SWR (Standing Wave Ratio) zeigt, wie gut die Antenne zur Frequenz passt. Ein SWR von 1:1 bedeutet: Alles perfekt. Ein SWR von 3:1 bedeutet: Die Antenne ist beleidigt. Ein SWR von 10:1 bedeutet: Die Endstufe schreibt ihr Testament.

Die technische Wahrheit

Das SWR beschreibt das Verhältnis von vorlaufender zu rücklaufender Leistung:

SWR=1+∣Γ∣1−∣Γ∣

wobei Γ der Reflexionsfaktor ist.

Hohe Reflexion = schlechte Anpassung = warme Endstufe.

Der humorvolle Bezug

Der Funkamateur misst sein SWR mit einem teuren Messgerät. Der Amateurfunker misst es mit einem günstigen Messgerät. Der Steckdosen‑Amateur misst es gar nicht – er merkt nur, dass es „komisch riecht“.

🌍 HF‑Ausbreitung – die Ionosphäre als kosmischer Bumerang

HF‑Signale (3–30 MHz) haben die wunderbare Eigenschaft, an der Ionosphäre reflektiert zu werden. Das führt dazu, dass man mit 100 W um die halbe Welt funken kann – oder mit 1 kW nicht einmal den Nachbarn erreicht.

Die technische Wahrheit

Die Ionosphäre besteht aus mehreren Schichten (D, E, F1, F2), die abhängig von Sonnenaktivität, Tageszeit und Jahreszeit unterschiedlich ionisiert sind. Die F2‑Schicht ist der Hauptakteur für DX‑Verbindungen.

Der humorvolle Bezug

Der Funkamateur erklärt:

„Die Bedingungen sind heute schlecht, die F‑Schicht ist instabil.“

Der Amateurfunker sagt:

„Ich glaub, die Sonne hat wieder was gemacht.“

Der Steckdosen‑Amateur sagt:

„Ich hab die Antenne höher gehängt, jetzt geht’s weiter.“

Die Ionosphäre sagt:

„Ich mach, was ich will.“

🧠 Wie man sich das alles besser merken kann

  • Antennen sind wie Musikinstrumente: Wenn sie nicht gestimmt sind, klingt’s schlecht.
  • SWR ist wie ein Beziehungstest: Je höher der Wert, desto schlechter läuft’s.
  • HF‑Ausbreitung ist wie das Wetter: Jeder redet drüber, keiner versteht’s wirklich.

Eine besonders einfache Eselsbrücke:

„Wenn die Antenne passt, freut sich die Endstufe. Wenn das SWR passt, freut sich der Funkamateur. Wenn die Ausbreitung passt, freut sich die ganze Welt – außer der Steckdosen‑Amateur, der glaubt, er hätte’s verursacht.“

🔧 Fazit

Antennen, SWR und HF‑Ausbreitung sind die drei Säulen des Amateurfunks – technisch anspruchsvoll, physikalisch faszinierend und humoristisch unerschöpflich. Sie trennen den Funkamateur vom Amateurfunker und beide vom Steckdosen‑Amateur, der weiterhin glaubt, dass HF „einfach nur Strom ist, der schneller läuft“.

Teile dieses Inhalts sind KI-generiert.

 

🏔️ UKW‑Helden der Höhenlagen – Warum du (ja genau du!) der Amateurfunk‑Community helfen kannst

Das Wichtigste in einem Satz

Wenn du in den Höhenlagen von Bonn, Rhein‑Sieg, dem Ahrtal oder irgendwo dazwischen wohnst, eine UKW‑Antenne hast und keine Angst vor einem Mini‑PC mit 10 W Verbrauch – dann bist du im Grunde schon ein kleiner Superheld der Amateurfunk‑Szene.

🌤️ Höhenlagen: Der natürliche Verstärker, den du nie bezahlt hast

Die Natur hat dir etwas geschenkt, das andere teuer kaufen müssen: einen UKW‑Standort, der einfach funktioniert.

Während andere Funkamateure ihre Antennen auf wackelige Masten schrauben, sich mit Nachbarn über „optische Beeinträchtigung“ streiten oder versuchen, die letzte dB aus einem Balkon‑Dipol herauszuquetschen, sitzt du gemütlich im Ahrtal‑Panorama und hast:

  • freie Sicht
  • freie Frequenzen
  • freie Auswahl

Kurz: Du bist UKW‑Premiumkunde – ohne Aufpreis.

🖥️ Der Mini‑PC, der nicht brennt – sondern begeistert

Ein Mini‑PC mit maximal 10 W Verbrauch ist kein Risiko, sondern ein Segen. Er wird nicht heiß, er brennt nicht durch, er frisst dir nicht die Stromrechnung weg. Er ist die Art von Technik, die man guten Gewissens laufen lassen kann, während man:

  • Kaffee trinkt
  • Brötchen schneidet
  • oder sich fragt, warum die Katze wieder auf der Fensterbank sitzt

Und genau dieser Mini‑PC kann etwas Großes tun: Er kann einen UKW‑SDR betreiben.

📡 UKW‑SDR: Das Fenster in die Welt der Funkamateure

Ein SDR auf UKW ist wie ein Aquarium – nur dass die Fische sprechen. Du siehst alles, was auf den Bändern passiert:

  • Relaisbetrieb
  • Simplex‑QSOs
  • APRS
  • DMR
  • C4FM
  • D‑Star
  • Packet
  • Funkamateure, die sich über Antennen streiten
  • Funkamateure, die sich über Funkamateure streiten

Und ja, digitale Signale dekodieren ist erlaubt. Das ist kein Geheimnis, kein Graubereich, kein „aber mein OM hat gesagt…“. Es ist legal, legitim und technisch sinnvoll.

🚫 Was NICHT erlaubt ist

Lora‑Gateways im 70‑cm‑Band zu verstecken. FMT ist kein Spielplatz für IoT‑Experimente. Wer das tut, bekommt Funkkarma‑Minuspunkte und möglicherweise Besuch von Leuten, die sehr freundlich sind – aber sehr genaue Fragen stellen.

🙈 Wir schauen niemanden an, aber wir wissen alle, wen wir meinen.

🌌 Werde Teil des IGAFU‑Bonn‑Kosmos

Die IGAFU‑Bonn ist keine Sekte, kein Geheimbund und kein Zirkel von Menschen, die nachts um 3 Uhr über SWR‑Werte meditieren. Sie ist eine Gemeinschaft von Funkbegeisterten, die:

  • Technik lieben
  • UKW schätzen
  • SDR feiern
  • und Humor nicht nur ertragen, sondern aktiv fördern

Ein gesunder Geist, scharfe Ohren und ein Standort, der UKW‑Signale mag – mehr brauchst du nicht.

Wenn du also sagst: „Ja, ich will etwas beitragen“ oder „Ja, ich will meine UKW‑Antenne nicht länger ungenutzt lassen“ oder „Ja, ich will endlich wissen, was auf 2 m wirklich los ist“

Dann ist der nächste Schritt einfach:

Melde dich:

MIMO – Mehr Antennen, mehr Möglichkeiten


Einleitung

In der drahtlosen Kommunikation gilt seit jeher: Eine Antenne ist gut, zwei sind besser. Und wenn man gleich ein ganzes Rudel davon einsetzt, landet man bei MIMOMultiple Input, Multiple Output. Dieses Verfahren hat die Art und Weise, wie wir Daten über Funk übertragen, revolutioniert.

Während früher eine einzelne Antenne mühsam versuchte, Bits durch den Äther zu quetschen, nutzt MIMO die Tatsache, dass Funkwellen sich über verschiedene Wege ausbreiten (Multipath). Was für den klassischen Funkamateur oft ein Ärgernis war („Verdammt, Fading!“), wurde hier zur Ressource: Mehr Wege = mehr Datenkanäle.

Historische Entwicklung

  • 1970er/80er: Erste theoretische Arbeiten zur Nutzung von Mehrwegeausbreitung für parallele Datenströme.
  • 1990er: Praktische Durchbrüche durch Forscher wie Gerard Foschini (Bell Labs), der das „Layered Space-Time Architecture“ (V-BLAST) vorstellte.
  • 2000er: MIMO wird in WLAN-Standards (802.11n) und Mobilfunk (3G/4G) integriert.
  • Heute: 5G und Wi-Fi 6/7 setzen konsequent auf MIMO, teils mit Dutzenden Antennen.

Kurz gesagt: Aus dem Albtraum der Mehrwegeausbreitung wurde ein Traum für Ingenieure.

Wie funktioniert MIMO?

  • Multiple Inputs: Mehrere Sendeantennen strahlen gleichzeitig unterschiedliche Datenströme aus.
  • Multiple Outputs: Mehrere Empfangsantennen nehmen die überlagerten Signale auf.
  • Mathematik im Hintergrund: Lineare Algebra, Kanalmatrizen, Inversen – kurz: das Zeug, das Studenten in der Klausur schwitzen lässt.
  • Ergebnis: Höhere Datenraten, bessere Robustheit gegen Störungen, effizientere Nutzung des Spektrums.

Typische Anwendungen

  • WLAN (Wi-Fi 5/6/7): Mehrere Antennen im Router und Laptop für höhere Geschwindigkeit.
  • Mobilfunk (4G/5G): Massive MIMO mit Dutzenden Antennen an Basisstationen.
  • Satellitenkommunikation: Beamforming für gezielte Ausleuchtung.
  • Radar & Automotive: MIMO-Radare für präzisere Objekterkennung.

Ideen für den Amateurfunk

Warum sollte MIMO nur den großen Telkos vorbehalten sein? Auch im Amateurfunk gibt es spannende Ansätze:

  1. Remote-SDRs mit Diversity-Empfang
    • Mehrere Antennen an unterschiedlichen Standorten, die per MIMO-ähnlicher Signalverarbeitung kombiniert werden.
    • Vorteil: Weniger Fading, stabilere Signale.
  2. Amateurfunk-Meshnetze (Hamnet)
    • Einsatz von MIMO-Routern für höhere Bandbreite und Reichweite.
    • Könnte lokale Netze robuster machen, gerade in städtischen Umgebungen.
  3. Experimentelle MIMO-Setups auf Kurzwelle
    • Nutzung von Mehrwegeausbreitung (Skywave, Bodenwelle) für parallele Datenströme.
    • Zugegeben: Hier wird’s mathematisch und experimentell – aber genau das macht’s spannend.
  4. Satelliten-Amateurfunk (AMSAT)
    • Einsatz kleiner MIMO-Arrays für bessere Downlink-Kapazität.
    • Denkbar: parallele Datenkanäle für Telemetrie und Nutzlast.

Schwarzer Humor am Rande

  • MIMO ist wie eine WG: Viele Stimmen reden gleichzeitig, und am Ende muss der Empfänger (Router, Basisstation, Funkamateur) das Chaos irgendwie entwirren.
  • Wer glaubt, dass mehr Antennen automatisch mehr Spaß bedeuten, hat noch nie versucht, ein 8×8-MIMO-Array auf einem deutschen Mietshaus-Balkon zu montieren.
  • Und wenn’s nicht klappt? Dann nennt man es nicht „Fehler“, sondern „experimentelles Fading-Management“.

Fazit

MIMO ist eine der Schlüsseltechnologien moderner Kommunikation – geboren aus der Not, die Mehrwegeausbreitung zu bändigen, und heute unverzichtbar in WLAN, Mobilfunk und Radar. Für Funkamateure eröffnet es ein spannendes Experimentierfeld: von robusteren SDR-Setups bis hin zu visionären Satellitenprojekten.

Mehr Antennen, mehr Möglichkeiten – und manchmal auch mehr Kopfschmerzen.

Das Treffen am Samstag, den 01.08.2026 fällt aus!

Hallo liebe Funkfreunde!

Das planmäßige Treffen am kommenden Samstag, den 01.08.2026, 12:00 Uhr, fällt leider aus. Manchmal ändern sich zwangsweise die Prioritäten der Mitglieder unserer Interessengruppe und dann steht das Hobby hintenan.

Ausweichtermin für unser Treffen ist der Donnerstag, der 06.08.2026, ca. 17:00 Uhr. Bis dahin alles Gute!

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