Inversionswetterlage und ihr Einfluss auf den 2m & 70cm Band

Was ist eine Inversionswetterlage?

Eine Inversionswetterlage tritt auf, wenn die normalen Temperaturverhältnisse in der Atmosphäre umgekehrt sind. Normalerweise kühlt die Luft mit zunehmender Höhe ab, aber bei einer Inversion ist es in den oberen Luftschichten wärmer als in den unteren. Diese Wetterlage entsteht oft bei klaren Nächten, wenn sich die Erdoberfläche schnell abkühlt und die darunterliegende Luftschicht kälter wird als die darüberliegende.

Einfluss auf den UKW-Sprechfunk:

  • Nebelbildung: Inversionswetterlagen begünstigen die Bildung von Nebel, besonders in Tälern und Senken. Dies kann die Sichtweite stark reduzieren und somit die Kommunikation beeinträchtigen.
  • Signalstreuung: Die stabile Schichtung der Luft kann dazu führen, dass UKW-Signale nicht so weit reichen wie sonst. Dies kann zu schlechter Empfangsqualität führen, besonders in ländlichen oder bergigen Gebieten.

Phänomen der UKW-Überreichweiten

Ein faszinierender Effekt, der bei Inversionswetterlagen auftreten kann, sind die UKW-Überreichweiten. Dabei handelt es sich um eine unerwartet große Reichweite von UKW-Signalen. Durch die Inversion wird die Luftschicht zur Reflektionsschicht für die Funksignale. Die Signale prallen an dieser Schicht ab und können somit über weite Entfernungen hinweg gehört werden. Dies führt dazu, dass man UKW-Sender empfangen kann, die normalerweise weit außerhalb der regulären Reichweite liegen.

Empfangsbild des UKW-SDR

Screenshot

Fazit

Eine Inversionswetterlage kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf den UKW-Sprechfunk haben. Einerseits kann die Signalstreuung die Empfangsqualität beeinträchtigen, andererseits bieten Überreichweiten eine spannende Möglichkeit, weit entfernte Signale zu empfangen.

LoRa APRS und analogem RX Diversity

Erklärungen zu LoRa APRS und analogem RX Diversity

Im heutigen Artikel wollen wir zwei spannende Technologien vorstellen, die sowohl für Funkamateure als auch für Technikbegeisterte von Interesse sind: LoRa APRS und analoges RX Diversity.

Was ist LoRa APRS?

LoRa APRS steht für Long Range Automatic Packet Reporting System. Es handelt sich um ein System, das entwickelt wurde, um GPS-Daten und andere Informationen über große Entfernungen hinweg zu übertragen. Dabei wird die LoRa-Technologie genutzt, die es ermöglicht, Daten mit geringem Energieverbrauch über weite Strecken zu senden. Das ist besonders nützlich für Funkamateure, die ihre Positionen oder andere Daten zuverlässig und effizient übertragen möchten. Mit LoRa APRS können weitläufige Gebiete abgedeckt und stabile Verbindungen hergestellt werden, selbst in abgelegenen Gebieten. An unserem Standort ist seit vergangenem Freitag wieder ein LoRa APRS Gateway in Betrieb.
Hierzu wurde die neuste Version des Lillygo Moduls genutzt mit aktuellster SW. Wer sich interessiert findet das Gateway hier: https://aprs.fi/info/a/DL0DTM-10

Was ist analoges RX Diversity?

Analoges RX Diversity bezieht sich auf eine Technik, bei der mehrere Antennen (RX) genutzt werden, um die Qualität des empfangenen Signals zu verbessern. In einem solchen System arbeiten baugleiche  entkoppelte Antennen zusammen, um das bestmögliche Signal zu extrahieren. Dies geschieht, indem die Stärken und Schwächen der verschiedenen Antennen-Positionen  kombiniert werden. Die Technik sorgt dafür, dass das System in der Lage ist, schwächere oder gestörte Signale besser zu verfolgen und auszuwerten, was letztlich zu einer besseren Signalqualität und weniger Störungen führt. Hierzu konnten wir erfolgreich an unserem Relais DB0DTM erfolgreich erste Tests durchführen, welche eine Blaupause sein wird für weitere „aktive“ Relais. Die Verschalt-Technik ist bereits am Standort Bonn abgebaut und wird  in Kürze bei einem weiteren Relaisbetreiber getestet.

Fazit

Sowohl LoRa APRS als auch analoges RX Diversity sind Technologien, die den Amateurfunk und andere Kommunikationssysteme revolutionieren können. Während LoRa APRS eine kostengünstige Möglichkeit bietet, Daten über große Entfernungen zu übertragen, verbessert das analoge RX Diversity die Signalqualität durch den Einsatz mehrerer Empfänger. Beide Technologien bieten spannende Möglichkeiten für Funkamateure und Technikbegeisterte, die auf der Suche nach innovativen Lösungen sind.

Wer mehr über diese Technologien erfahren oder sich selbst an der Implementierung versuchen möchte, ist herzlich eingeladen, sich an entsprechenden Projekten und Treffen zu beteiligen.

Dieser Artikel soll einen einfachen Einstieg in die komplexe Welt der Funktechnologien bieten. Bleiben Sie gespannt auf weitere spannende Themen und tiefere Einblicke in die faszinierende Welt des Amateurfunks!

Treffen in der Friesdorfer Straße am 02.11.2024, 15:00 Uhr

Wir treffen uns in der Friesdorfer Straße am 02.11.2024, um 15:00 Uhr! 

Fleißige Handwerker

Am 23.10. 2024 haben Klaus DL/OZ7OKM und Rolf DD9PR die zweite Wanddurchführung  für die Antennenkabel hergestellt. Weiterhin wurde innen eine Revisionsklappe befestigt, um die Öffnung in der Wand abzudecken und so einen leichten Zugang zur Wanddurchführung zu ermöglichen.

 

Als nächstes steht die Präzisierung der Planung hinsichtlich der Belegung der Durchführungen mit Kabeln an. Dazu werden Entscheidungen bezüglich des Antennenaufbaus benötigt.

 

Wir wollen uns heute treffen …

Hallo Leute,

wir wollen uns heute (29.09.2024)  um 15:30 Uhr im Shack in der Friesdorfstraße 197, in Bad Godesberg, treffen.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir die Außenwand mittels Probebohrung und Endoskop untersuchen. Diese Aktion ist Voraussetzung für die Festlegung von Materialien für eine Wanddurchführung für die Antennen- und Steuerungskabel.

Wer Lust hat kommt, vorbei und nimmt am anschließenden Klönschnack teil.

Das QTH Friesdorferstraße wird fit gemacht

Die Innengestaltung des Funker-Standortes an der Friesdorferstraße wurde am Samstag, den 07.09.2024, weiter durchgeführt, um diesen als ansehnlichen Treffpunkt der Funkamateure fit zu machen.
Martin, Rolf und Karsten haben die Sache angepackt und Tische und Stühle gerückt und die Wände durch bunte Plakate vom tristen grau befreit. Jetzt sieht es schon besser aus, wie die beiden ausgesuchten Fotos zeigen. Wer mehr vom neuen Standort sehen möchte, muss vorbei kommen!

So gestaltet, ist das neue QTH für Treffen gerüstet.

Umzug an den neuen Standort (Phase 3)

Nach dem Transport des verbliebenen Umzugsguts (z.B. KW-Antennen) vom QTH Landgrabenweg zum QTH Friesdorfer Straße begann das „Möbelrücken“.  Jeder einzelne Gegenstand (wie Trennwände, Tische, Sessel, Stühle und anderes) musste platziert werden.

Außerdem wurden W-LAN und Internet provisorisch installiert. Die Zeit verging wie im Flug, so dass nicht Alles – was an Arbeiten ursprünglich geplant war – auch an diesem Tag umgesetzt werden konnte.

Der Innenausbau wird noch eine  große Herausforderung werden, da umfangreiche Installationen zu realisieren sind.

Umzug an den neuen Standort (Phase 2)

  1. Wer glaubt, der DG5CW beherrscht „nur“ CW (Telegraphie) , der irrt.  Der Mann hat auch Muckis und hat die schweren Kartons die Wendeltreppe hochgeschleppt.  Herzlichen Dank von dieser Seite!
  2. Als Nächstes steht die Platzierung des Mobiliars an. Leider hat die Putztruppe die Bodenmarkierungen weggeputzt. „Herzlichen Dank!“ Das bedeutet, dass der Raumplan noch einmal auf den Fußboden zu übertragen ist. Danach kann das Mobiliar sinnvoll verteilt und aufgestellt werden.
  3. Am Sa, den 15.06.2024, erfolgt der Transport von restlichem Umzugsgut zur Friesdorfer Straße 197 (JO30NQ).  Außerdem soll ein provisorischer Mast errichtet werden, der die Antennen des 70cm-Relais DB0DTM und die Antennen für die SDR – Empfänger aufnehmen soll.

    Treffpunkt: BNLW Schranke Parkplatz am T-Punkt, Uhrzeit: 14:30 Uhr!
    Nach getaner Arbeit erfolgt die Verköstigung der Helfer.

  4. Offenes Shack ab 16:00 Uhr.

Umzug an den neuen Standort (Phase 1)

  1. Es geht los! So lautete die Meldung von OM Karsten unserem OVV am 07.05.2024. Der Umzugswagen nebst Möbelaufzug stand vor dem Gebäude auf der Friesdorfer Straße 197, indem unser zukünftiges OV-Heim und das Shack untergebracht ist.

 

Der Möbelaufzug wurde ausgefahren und die Gegenstände konnten so mühelos die vier Stockwerke hochgeschafft werden. Oben angekommen ging die Schlepperei des Mobiliars für die Möbelpacker los. Den Schränken folgten Tische, Stühle, Sessel und Trennwände und vieles mehr. Es gab auch schon eine Kaffeemaschine mit Kaffee für die „Bedürftigen“.

Der Boden des 200 Quadratmeter großen Raums war von OM Karsten vorher markiert worden, so dass das Mobiliar gezielt im Raum verteilt werden konnte.

Im nächsten Schritt muss das Shack im Landgrabenweg leergeräumt werden.

Nach der bevorstehenden Reinigung des Fußbodens durch die Reinigungskräfte wird das Mobiliar final auf die reservierten Flächen verteilt.

Willkommen

auf unserer neuen Internet Seite.

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