🌍 Die Bodenwelle – Funkwellen auf dem Spaziergang durchs Gelände


Wer schon einmal einem älteren OM beim Fachsimpeln über „die gute alte Bodenwelle“ zugehört hat, weiß: hier wird nicht nur Physik, sondern auch ein Stück Nostalgie verhandelt. Die Bodenwelle ist die treue Begleiterin des Funkers – sie kriecht brav über Wiesen, Felder und Autobahnraststätten, während die Raumwelle lieber in die Ionosphäre abhaut.

Und während die einen noch Tabellen aus den 1960ern zitieren, wollen wir hier nüchtern (und ein bisschen boshaft) betrachten, was die Bodenwelle heute wirklich leistet.

📡 Was ist die Bodenwelle?

  • Definition: Teil der abgestrahlten Funkwelle, die sich entlang der Erdoberfläche ausbreitet.
  • Eigenschaften: Dämpfung durch Bodenleitfähigkeit, Frequenz und Antennenhöhe.
  • Besonderheit: Je niedriger die Frequenz, desto weiter reicht die Bodenwelle.

Oder in Opa-Funksprache: „Je tiefer der Ton, desto länger der Spaziergang.“

🔊 Beispiele aus den Amateurfunkbändern

Kurzwelle (z. B. 3,5 MHz – 80 m-Band)

  • AM/SSB: Bodenwelle bei Tag 50–150 km, nachts oft weniger relevant, da Raumwelle ĂĽbernimmt.
  • FMT (Fernmeldetechnik, sprich Rundfunk): Historisch Reichweiten bis 300 km möglich, wenn der Boden leitfähig ist (Nordsee-KĂĽste top, Alpen-Talboden flop).
  • Humor-Notiz: Wer behauptet, mit 5 W und Drahtantenne „locker 500 km Bodenwelle“ zu machen, hat vermutlich auch schon den Weihnachtsmann auf 40 m gearbeitet.

Mittelwelle (MW, 500–1600 kHz)

  • Bodenwelle: 100–300 km, bei guten Böden auch mehr.
  • Beispiel: FrĂĽherer Rundfunk auf MW – warum man den WDR in Bonn auch ohne Internet hören konnte.

UKW (2 m-Band, 144–146 MHz)

  • FM mit 3 dBi AuĂźenantenne: 20–50 km Bodenwelle, bei freier Sicht auch 70 km.
  • SSB (schmalbandiger, effizienter): 50–150 km, mit HĂĽgelbonus auch mehr.
  • Grafikidee:
    Code
    [Sender] ~~~~~~> 30 km ~~~~~~> [Empfänger]
    (FM, 2m, 3dBi)
    

    (Ja, ASCII-Kunst ist auch eine Form von Bodenwelle.)

🎙️ Modulationsarten im Vergleich

Modulation Typische Reichweite (Bodenwelle, 3 dBi Antenne) Bemerkung
AM 30–80 km (UKW), bis 150 km (KW) Nostalgisch, ineffizient, aber charmant wie ein Röhrenradio.
FM 20–50 km (UKW), 50–100 km (KW) Robust, aber frisst Bandbreite wie Opa seine Bockwurst.
SSB 50–150 km (UKW), 100–200 km (KW) Effizient, klingt aber wie ein Zahnarztbohrer im Kopfhörer.

đź§“ Spiegel fĂĽr die Funk-Senioren

Natürlich gibt es sie: die Besserwisser, die beim Vereinsabend mit strengem Blick erklären, dass „die Bodenwelle bei 7 MHz exakt 87,3 km beträgt“. Die Realität: Bodenleitfähigkeit, Antennenhöhe, Modulation, Wetter – alles spielt mit. Wer Reichweiten auf den Meter genau angibt, hat entweder einen Nobelpreis verdient oder zu viel Zeit mit Tabellen verbracht.

đźš™ Und was heiĂźt das fĂĽr den CB-Funk in Deutschland?

CB-Funk (27 MHz, 11 m-Band) ist ein Paradebeispiel:

  • FM (legal, 4 W, 3 dBi Antenne): 10–20 km Bodenwelle, bei freier Sicht auch 30 km.
  • SSB (legal, 12 W PEP): 30–80 km Bodenwelle, mit guter Antenne auch 100 km.
  • Praxis: Ideal fĂĽr regionale Kommunikation – LKW-Fahrer, Hobbyrunden, Nachbarschaftsnetzwerke.

Und ja, auch hier gilt: Wer behauptet, mit 4 W FM „locker München–Hamburg Bodenwelle“ zu machen, hat wahrscheinlich auch schon Elvis auf 27 MHz gehört.

🎯 Fazit

Die Bodenwelle ist kein Mythos, sondern ein treuer, aber begrenzter Begleiter. Sie schenkt uns verlässliche Reichweiten im Nahbereich – von der Kurzwelle bis zum UKW. Für den Amateurfunk bedeutet das: weniger Tabellenreiterei, mehr Praxis. Für den CB-Funk: ein stabiles Werkzeug, wenn man realistisch bleibt.

Oder, um es mit schwarzem Humor zu sagen: Die Bodenwelle ist wie ein alter Vereinskamerad – sie kommt zuverlässig zum Stammtisch, aber sie läuft keine Marathonstrecke mehr.

Good to Know: Kondensatoren – kleine Energiespeicher mit großer Wirkung


Einleitung

Der Kondensator ist eines dieser Bauteile, die unscheinbar aussehen – zwei Metallplatten, ein bisschen Isoliermaterial dazwischen – und doch steckt darin eine der genialsten Ideen der Elektrotechnik. Er speichert elektrische Energie, gibt sie wieder ab und verhält sich dabei manchmal wie ein hyperaktives Eichhörnchen: immer auf der Suche nach Ladung, die es kurz bunkern und gleich wieder loswerden kann.

Und ja, wer Kondensatoren falsch einsetzt, erlebt schnell, dass sie nicht nur langweilige Zylinder oder Kästchen sind – sondern kleine Zeitbomben. Ein falsch gepolter Elektrolytkondensator verabschiedet sich gern mit einem Knall, der an Silvesterböller erinnert. Schwarzer Humor der Technik: „Wenn’s zischt, war’s wohl nicht richtig angeschlossen.“

Funktionsweise – ohne Formeln, aber mit Bildern im Kopf

Ein Kondensator besteht im Kern aus:

  • Zwei leitenden Flächen (Platten oder Folien)
  • Einem Isolator dazwischen (Dielektrikum genannt)

Wenn man Spannung anlegt, sammeln sich Elektronen auf der einen Seite, während auf der anderen Seite Elektronen verdrängt werden. Es entsteht ein elektrisches Feld – und damit gespeicherte Energie.

Man kann sich das vorstellen wie einen Wasserhahn mit Gummimembran:

  • Dreht man den Hahn auf, drĂĽckt das Wasser die Membran nach hinten.
  • Lässt man los, schnellt die Membran zurĂĽck und drĂĽckt das Wasser wieder raus.

So „atmet“ ein Kondensator mit Strom – er nimmt Ladung auf und gibt sie wieder ab.

Verhalten bei Gleich- und Wechselstrom

  • Gleichstrom (DC): Ein Kondensator lädt sich auf und blockiert danach den Stromfluss. FĂĽr Kinder erklärt: Er macht die TĂĽr zu, sobald er voll ist.
  • Wechselstrom (AC): Hier wird’s spannend. Da sich die Richtung ständig ändert, lädt und entlädt sich der Kondensator ununterbrochen. FĂĽr Kinder erklärt: Er spielt Ping-Pong mit den Elektronen.

Und genau deshalb sind Kondensatoren so wichtig in der Frequenztechnik: Sie lassen hohe Frequenzen durch, blockieren aber niedrige. Man könnte sagen: „Kondensatoren sind wie Türsteher im Club – Bass darf rein, Gleichstrom bleibt draußen.“

Anwendungen im Amateurfunk

Im Amateurfunk sind Kondensatoren unverzichtbar:

  • Filter: Sie helfen, bestimmte Frequenzen herauszufiltern. Ohne sie wĂĽrde das Funkgerät klingen, als hätte man alle Radiosender der Welt gleichzeitig eingeschaltet.
  • Abstimmkreise: Zusammen mit Spulen bilden sie Schwingkreise, die auf bestimmte Frequenzen abgestimmt werden können. So findet man die gewĂĽnschte Funkfrequenz, statt versehentlich den Polizeifunk zu stören.
  • Kopplung und Entkopplung: Kondensatoren ĂĽbertragen Signale von einer Stufe zur nächsten, blockieren aber störende Gleichspannung. Praktisch wie ein TĂĽrsteher, der nur die richtigen Gäste durchlässt.
  • Stromversorgung: Glättungskondensatoren in Netzteilen verhindern, dass das Funkgerät brummt wie ein alter KĂĽhlschrank.

Bauarten von Kondensatoren

Es gibt viele verschiedene Typen, jeder mit seinen Eigenheiten – und manchmal auch mit seiner eigenen Art, spektakulär zu sterben:

  • Keramikkondensatoren: Klein, robust, billig. Perfekt fĂĽr Hochfrequenzschaltungen.
  • Folienkondensatoren: Sehr stabil, gute Eigenschaften fĂĽr Audio- und HF-Technik.
  • Elektrolytkondensatoren (Elkos): GroĂźe Kapazitäten, aber polarisiert. Falsch herum angeschlossen → Knall, Rauch, Gestank.
  • Tantal-Kondensatoren: Kompakt und zuverlässig – bis sie explodieren. Dann sind sie kleine pyrotechnische Wunderwerke.
  • Superkondensatoren: Speichern riesige Energiemengen, fast wie Akkus. Ideal fĂĽr Pufferungen, aber nicht fĂĽr Hochfrequenz.

Frohe Festtage / guten Rutsch !

Frohe Weihnachten und alles Gute fĂĽr das Neue Jahr 2026!

Wir wünschen allen Mitgliedern -nebst deren Angehörigen- und den Freunden unserer Interessengruppe frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mit diesen Wünschen verbinden wir auch und vor allem den Wunsch nach Frieden und Wohlergehen für alle Menschen auf dieser Welt.

Auch in 2026 sind wir weiterhin bestrebt, interessante Beiträge aus der Welt des Amateurfunks und der Wissenschaft zu posten. Wir verbinden u.a. damit auch die Hoffnung, Anreize fĂĽr die Jugend zu bieten, sich fĂĽr diese  – aus unserer Sicht – spannenden Themen zu interessieren. Amateurfunk lohnt sich! Engagement in einem Verein oder Interessengruppe lohnt sich!

Leitungsgebundene Koppelmechanismen im Amateurfunk


⚡ Praktische Beispiele für leitungsgebundene Koppelmechanismen im Amateurfunk

1. Galvanische Kopplung

  • Beispiel KW (z. B. 80 m): Dein Transceiver und dein PC hängen an derselben Steckdosenleiste. Beim Senden auf 80 m koppeln RĂĽckströme ĂĽber die gemeinsame Masse in die Soundkarte ein → plötzlich hörst du dein eigenes SSB-Signal als Echo im Kopfhörer.
  • Abhilfe:
    • Audio galvanisch trennen (Ăśbertrager oder USB-Isolator).
    • Netzteile sternförmig erden, nicht „Kette an Kette“.
    • Bei stationären Anlagen: separater Potentialausgleich fĂĽr Funkgeräte.

2. Kapazitive Kopplung

  • Beispiel UKW (2 m/70 cm): Steuerleitungen fĂĽr Rotor oder Relais laufen parallel zum Koaxkabel. Beim Senden auf 145 MHz schaltet der Rotor plötzlich von selbst – die kapazitive Einkopplung hat die Steuerelektronik getriggert.
  • Abhilfe:
    • Steuerleitungen verdrillen und möglichst weit vom HF-Kabel trennen.
    • Kabelschirmung konsequent auf Masse legen.
    • RC-Glieder oder Optokoppler in den Steuereingängen.

3. Induktive Kopplung

  • Beispiel KW (40 m): Ein Schaltnetzteil fĂĽr den Laptop liegt direkt neben dem Mikrofonkabel. Die steilen Stromflanken koppeln induktiv ein → das Mikrofon klingt wie ein Morse-Summer.
  • Abhilfe:
    • Netzteile und HF-Leitungen räumlich trennen.
    • Mikrofon- und NF-Leitungen verdrillen.
    • Ferritkerne ĂĽber die Zuleitungen.
  • Beispiel GHz-Bereich (2,4 GHz ATV): Die Endstufe zieht hohe Ströme, die Versorgungsleitungen liegen neben der IF-Leitung → Bildstörungen durch induktive Einkopplung.
  • Abhilfe:
    • Stromschleifen minimieren.
    • HF-gerechte Masseflächen.
    • LC-Filter in der Versorgung.

4. Gleichtaktkopplung

  • Beispiel KW (20 m): Dein Koaxkabel wirkt als „dritte Antenne“. Mantelwellen laufen zurĂĽck ins Shack, der PC stĂĽrzt beim Senden ab.
  • Abhilfe:
    • Mantelwellensperren (Ringkerne, Koax mehrfach durch Ferrit).
    • Symmetrische Antennenanpassung (Balun).
    • KabeldurchfĂĽhrungen mit EMV-Filtern.
  • Beispiel UKW (70 cm): Ein billiges Schaltnetzteil koppelt breitbandige Gleichtaktstörungen ins 230-V-Netz ein. Ergebnis: das gesamte Band klingt wie ein Wasserfall.
  • Abhilfe:
    • Netzfilter (X- und Y-Kondensatoren, Gleichtaktdrosseln).
    • Nur geprĂĽfte Netzteile einsetzen.
    • Bei Eigenbau: Metallgehäuse und 360°-Schirmanschluss.

📡 Vorsorge statt Feuerwehr-Einsatz

  • Planung: Schon beim Aufbau des Shacks LeitungsfĂĽhrung und Erdung mitdenken.
  • Trennung: HF-Leitungen, Steuerleitungen und Netzleitungen räumlich trennen.
  • Filter: Mantelwellensperren, Netzfilter und Ferrite groĂźzĂĽgig einsetzen.
  • Testen: Mit einem tragbaren Empfänger oder SDR prĂĽfen, wo Störungen auftreten.
  • Dokumentieren: Welche MaĂźnahme auf welchem Band geholfen hat – das spart beim nächsten Umbau Nerven.

🕳️ Humor zum Schluss

Leitungsgebundene Störungen sind wie Schwiegermütter: Sie kommen ungefragt, bleiben länger als gewünscht und machen sich besonders dann bemerkbar, wenn man gerade Spaß haben will.

Und wenn du denkst, du hast sie endlich im Griff – dann schaltest du auf ein anderes Band, und sie sitzen schon wieder da, mit verschränkten Armen, und sagen: „Na, da bin ich wieder.“

🔊 Kurzwelle (3–30 MHz)

Probleme:

  • Brummen, RĂĽckkopplungen im Audio
  • Mantelwellen → PC/Router stĂĽrzen ab
  • Netzteile stören 80 m/40 m

Abhilfe:

  • Mantelwellensperren (Ferrite, Ringkerne)
  • Audio galvanisch trennen
  • EMV-geprĂĽfte Netzteile + Filter
  • Symmetrische Antennen (Balun/Unun)

📡 UKW (30–300 MHz)

Probleme:

  • Rotor/Relais schaltet beim Senden
  • Steuerleitungen wirken wie Antennen
  • „Knattern“ im Empfänger

Abhilfe:

  • Steuerleitungen verdrillen + Abstand halten
  • Schirmung konsequent auf Masse
  • Ferrite auf Steuerleitungen
  • HF-dichte DurchfĂĽhrungskondensatoren

Good to Know: Das Shannon-Theorem – Die Mathematik des Möglichen


Einleitung

Claude Shannon, ein amerikanischer Mathematiker und Ingenieur, gilt als Vater der Informationstheorie. In den 1940er Jahren formulierte er ein Theorem, das bis heute die Grenzen der digitalen Kommunikation bestimmt: das Shannon-Theorem oder auch Shannon-Hartley-Gesetz.

Es beantwortet die Frage: Wie viele Informationen kann man ĂĽber einen Kanal schicken, ohne dass sie im Rauschen untergehen? Oder in schwarzem Humor gesagt: Shannon hat uns gezeigt, wie viele Worte man noch ins Telefon schreien darf, bevor das Rauschen lauter ist als die Schwiegermutter.

Die Grundidee – ohne Formeln, aber mit Klarheit

Das Shannon-Theorem beschreibt die maximale Datenrate, die über einen Kanal mit bestimmter Bandbreite und Rauschverhältnis übertragen werden kann.

  • Bandbreite: Wie breit ist der „Daten-Highway“?
  • Signal-Rausch-Verhältnis (SNR): Wie laut ist das Signal im Vergleich zum Hintergrundrauschen?

Shannon sagt: Je größer die Bandbreite und je besser das Signal-Rausch-Verhältnis, desto mehr Information kann man übertragen. Aber – und das ist der Clou – es gibt eine absolute Obergrenze. Mehr geht nicht. Punkt.

Das ist wie bei einem überfüllten Aufzug: Egal, wie sehr man drückt, mehr Leute passen einfach nicht rein. Und wenn man es trotzdem versucht, endet es mit einem Knall – oder im Fall der Nachrichtentechnik mit Datenmüll.

Historische Entstehung

Shannon veröffentlichte 1948 seinen berühmten Artikel “A Mathematical Theory of Communication”. Damit legte er den Grundstein für die moderne digitale Kommunikation.

Vor Shannon war Kommunikationstechnik oft ein Mix aus Ingenieurskunst und BauchgefĂĽhl. Nach Shannon war klar: Es gibt harte Grenzen. Er hat damit nicht nur die Nachrichtentechnik revolutioniert, sondern auch die Informatik, Kryptografie und sogar die moderne Biologie beeinflusst.

Man könnte sagen: Shannon hat den Ingenieuren die Illusion genommen, dass man mit genug Trickserei unendlich viele Daten durch ein Telefonkabel pressen kann. Er war der Totengräber der unbegrenzten Hoffnung – und der Geburtshelfer des Internets.

Anwendungen in der Nachrichtentechnik

Das Shannon-Theorem ist heute allgegenwärtig:

  • Mobilfunk (4G, 5G, 6G): Die maximal mögliche Datenrate hängt direkt von Bandbreite und SNR ab. Ohne Shannon wĂĽssten wir nicht, warum 5G nicht einfach „unendlich schnell“ sein kann.
  • DSL und Kabelinternet: Modems arbeiten genau an der Shannon-Grenze. Jeder zusätzliche Bit/s ist ein Kampf gegen das Rauschen.
  • Satellitenkommunikation: Hier ist das Rauschen besonders hoch, und Shannons Theorem bestimmt, wie viele Daten man noch sicher ĂĽbertragen kann.
  • Fehlerkorrektur-Codes: Verfahren wie Turbo-Codes oder LDPC-Codes sind direkte Kinder von Shannons Theorie. Sie holen das Maximum aus verrauschten Kanälen heraus – fast so, als wĂĽrde man aus einem verrauschten Kneipengespräch noch die Lottozahlen heraushören.

Bezug zum Amateurfunk

Auch Funkamateure leben mit Shannon:

  • Schmalbandige Telegrafie (CW): Morsezeichen sind extrem robust gegen Rauschen. Damit kommt man näher an die Shannon-Grenze als mit Sprache.
  • Digitale Betriebsarten (FT8, JT65, PSK31): Diese Verfahren sind so optimiert, dass sie auch bei minimalem Signal-Rausch-Verhältnis noch funktionieren. FT8 ist fast schon Shannons Lieblingskind – es quetscht Bits durch Kanäle, die eigentlich tot wirken.
  • Breitbandige Experimente (z. B. DATV): Hier zeigt sich die andere Seite: Ohne genĂĽgend Bandbreite und SNR ist das Bild schneller weg als die Hoffnung eines Funkers, der gerade seine Antenne im Sturm verloren hat.

Schwarzer Humor am Rande

Shannons Theorem ist gnadenlos ehrlich:

  • Es sagt dir, wie viel geht.
  • Es sagt dir auch, dass mehr nicht geht.
  • Und wenn du es trotzdem versuchst, klingt dein Signal wie ein Zombie, der durch einen Ventilator spricht.

Man könnte sagen: Das Shannon-Theorem ist wie der Sensenmann der Datenübertragung. Es zeigt dir genau, wann deine Bits noch leben – und wann sie endgültig im Rauschen beerdigt sind.

Fazit

Das Shannon-Theorem ist kein theoretisches Gedankenspiel, sondern die Grundlage der modernen Kommunikation. Es bestimmt, wie schnell wir surfen, wie klar wir telefonieren und wie weit wir funken können.

FĂĽr die Nachrichtentechnik ist es ein Gesetz wie die Schwerkraft: Man kann es nicht umgehen, nur respektieren. Und wer es ignoriert, wird schnell feststellen: Das Rauschen gewinnt immer.

HF-Masse vs. Schutzleiter-Masse: Zwei „Massen“, ein Missverständnis


Wer im Amateurfunk von „Masse“ spricht, meint oft alles Mögliche – vom Gegengewicht einer Antenne bis zur blanken Kupferschiene im Keller. Kein Wunder, dass Diskussionen in Vereinsheimen regelmäßig in hitzigen Vorträgen enden, bei denen der eine mit dem SWR-Meter fuchtelt und der andere mit der VDE-Norm. Zeit also, die beiden „Massen“ auseinanderzuhalten – und dabei ein paar Mythen zu beerdigen.

1. Die HF-Masse: Gegengewicht statt ErdspieĂź

  • Definition: Die HF-Masse ist kein „Erder“ im klassischen Sinn, sondern ein elektrisches Gegengewicht fĂĽr asymmetrische Antennen (z. B. Vertikalstrahler, Endfed, Marconi).
  • Funktion: Sie schlieĂźt den Stromkreis fĂĽr die hochfrequenten Ströme. Ohne Gegengewicht flieĂźt der RĂĽckstrom ĂĽber alles, was er findet – Koaxschirm, Shack-Heizung, oder im schlimmsten Fall die Kaffeemaschine.
  • Beispiel: Ein λ/4-Vertikalstrahler ohne Radials hat ein SWR wie ein alter Röhrenfernseher nach Blitzschlag. Mit sauber verlegten Radials sinkt das SWR, die Abstrahlung wird effizienter, und der Nachbar wundert sich, warum plötzlich sein Garagentor nicht mehr im Takt der Morsezeichen auf- und zugeht.

2. Die „echte“ Masse: Erdung für Sicherheit und EMV

  • Definition: Hier geht es um die leitende Verbindung zur Erde – Schutzleiter, Blitzschutz, Potentialausgleich.
  • Funktion: Sie dient nicht der Antenne, sondern der Sicherheit und der EMV-Reduzierung.
  • Beispiel: Ein sauberer Potentialausgleich verhindert, dass Mantelwellen auf dem Koaxkabel den Shack in eine Mittelwellen-Sendeanlage verwandeln. Stattdessen werden die Störungen ĂĽber Erdungsband und ErdspieĂź abgeleitet.

3. Typische Missverständnisse (und wie man sie erkennt)

Mythos Realität
„Ein Erdspieß ersetzt Radials.“ Falsch. Der Erdspieß ist für Blitzschutz und Potentialausgleich da. Für HF-Ströme ist er meist zu hochohmig.
„HF-Masse = Schutzleiter.“ Nein. Wer das glaubt, hat wahrscheinlich auch schon mal den Toaster ans Koax angeschlossen.
„Mehr Erdung = besseres SWR.“ Unsinn. Das SWR verbessert sich durch korrekt dimensionierte Gegengewichte, nicht durch den dritten Kupferstab im Garten.

4. Vorteile bei korrektem Einsatz

  • Besseres SWR: Radials oder Gegengewichte sorgen fĂĽr einen definierten RĂĽckstrompfad. Das reduziert Verluste und macht den Tuner arbeitsloser.
  • Weniger Mantelwellen: Mit Mantelwellensperren (Ferrite, Strombaluns) und sauberem Potentialausgleich bleibt die HF da, wo sie hingehört – in der Antenne, nicht im Mikrofonkabel.
  • EMV-Reduzierung: Eine gute Erdung verhindert, dass der Nachbar beim BĂĽgeln plötzlich Radio Moskau empfängt.
  • Sicherheit: Blitzschutz und Schutzleiter sind keine Option, sondern Pflicht. Wer das ignoriert, darf sich später mit der Versicherung ĂĽber „höhere Gewalt“ streiten.

5. Schwarzer Humor am Rande

NatĂĽrlich gibt es immer den einen alten Hasen im Ortsverband, der behauptet:

„Also bei mir läuft die Endfed seit 30 Jahren ohne Gegengewicht, und das SWR ist perfekt!“

Klar. Wahrscheinlich ist sein gesamtes Regenrinnensystem inzwischen Teil der Antenne, und die Nachbarskatze fungiert als lebendes Radial. Aber hey – Hauptsache, die Endstufe glüht.

Fazit

  • HF-Masse (Gegengewicht): FĂĽr die Antenne, damit sie effizient arbeitet.
  • Erdung / Schutzleiter: FĂĽr Sicherheit und EMV, damit Shack und Nachbarschaft nicht zur Versuchsanordnung werden.

Wer beides sauber trennt und korrekt einsetzt, hat nicht nur ein besseres SWR, sondern auch Ruhe vor den EMV-Beschwerden. Und das ist im Amateurfunk fast so wertvoll wie ein seltenes DXCC-Land.

„Man trifft sich!“

Nicht vergessen!

Am 18.12.2025, 17:00  Uhr, findet unser regelmäßiges Treffen statt. Eine willkommene Gelegenheit für einen persönlichen Gedankenaustausch vor den Feiertagen. Wer bisher noch zweifelte, ob er/sie kommen sollte, es gibt Gulaschsuppe mit Brötchen!

Good to Know: Die Lichtgeschwindigkeit


Einleitung

Lichtgeschwindigkeit ist mehr als eine physikalische Konstante, sie ist das Tempo, nach dem das Universum seinen Takt schlägt. In der Praxis bestimmt sie, wie schnell Information, Bilder und Funksignale von A nach B kommen. Dieser Artikel erklärt die Idee knapp technisch, erzählt die relevante Geschichte und zeigt, wo wir im Alltag und im Amateurfunk die Lichtgeschwindigkeit tatsächlich erleben — gewürzt mit einer Prise Humor, weil selbst das Universum manchmal grausam pünktlich ist.

Geschichtlicher Kontext

Die Suche nach der Geschwindigkeit des Lichts war ein langer Ritt durch Zweifel, Messfehler und ein paar sehr hartnäckige Köpfe.

  • Anfangs gab es philosophische Debatten darĂĽber, ob Licht ĂĽberhaupt eine Geschwindigkeit hat oder instantan wirkt.
  • Erste brauchbare Messungen im 17. Jahrhundert zeigten, dass Licht nicht unendlich schnell ist; der dänische Astronom Ole Rømer beobachtete Jupitermonde und entdeckte zeitliche Verschiebungen, die sich nur durch endliche Lichtlaufzeiten erklären lieĂźen.
  • Im 19. Jahrhundert fĂĽhrten präzisere Experimente wie die von Fizeau und Foucault zu stabileren Zahlen.
  • Albert Einsteins Spezialrelativitätstheorie 1905 erhöhte die Bedeutung: die Lichtgeschwindigkeit wurde zur universellen Obergrenze fĂĽr Information und bewegte Materie und zur Konstanten, die Raum und Zeit koppelt.

Lichtgeschwindigkeit und Photonen

  • Was ist die Lichtgeschwindigkeit? Kurz: die Geschwindigkeit, mit der elektromagnetische Wellen im Vakuum reisen. Ihr Zahlenwert ist fest und universell: etwa 299.792.458 Meter pro Sekunde.
  • Photonen : Ein Photon ist das Teilchenmodell des Lichts. Es ist quantisiert, hat keine Ruhemasse und trägt Energie und Impuls. Photonen reisen immer mit Lichtgeschwindigkeit im Vakuum. Man kann sich ein Photon als winziges, extrem pĂĽnktliches PoststĂĽck vorstellen, das niemals einschläft und nie den Zug verpasst.
  • Wieso keine ruhende Photonen? Ein Photon hat keine Ruhemasse, weil es sonst bei Lichtgeschwindigkeit unendliche Energie bräuchte. Praktisch heiĂźt das: Photonen existieren nur in Bewegung, und ihre Existenz ist an Geradeausfahrt bei maximaler Geschwindigkeit gebunden.
  • Wellenteilchen-Dualismus knapp: Licht verhält sich als Welle, wenn Interferenz und Beugung wichtig sind, und als Photon, wenn einzelne Quantenereignisse zählen. Beide Beschreibungen sind gĂĽltig und ergänzen sich je nach Messaufbau.

Alltägliche Wahrnehmung der Lichtgeschwindigkeit

Wir spĂĽren Lichtgeschwindigkeit selten direkt, aber ihre Folgen sind ĂĽberall.

  • Sofortige Wahrnehmung: Bei normalen Entfernungen wirkt Licht praktisch instantan — ein Lichtschalter bringt fast sofort Helligkeit; das hängt nur daran, dass die Laufzeiten im Raum winzig sind.
  • Verzögerung bei groĂźer Entfernung: Sonnenlicht braucht rund 8 Minuten 20 Sekunden bis zur Erde, das heiĂźt wir sehen die Sonne zeitlich leicht verzögert. Bei astronomischen Entfernungen summieren sich Sekunden zu Jahren.
  • Kommunikation und Streaming: Internetpakete ĂĽber Glasfaser bewegen sich nahe der Lichtgeschwindigkeit in Glas (etwas langsamer als im Vakuum). Latenzen in Videoanrufen sind teilweise Ergebnis dieser begrenzten Ausbreitungsgeschwindigkeit plus Verarbeitung.
  • Alltägliche Wahrnehmung Beispiele: Satellitennavigation zeigt Verzögerungen, wenn Signale hunderte bis tausende Kilometer zurĂĽcklegen; Live-Satellitenbilder haben intrinsische Zeitverzögerung; im Haushalt bemerkt man minimale Verzögerungen nur bei sehr empfindlichen Audio- oder Messsystemen.

Amateurfunk und Signallaufzeiten

Die Lichtgeschwindigkeit ist die physikalische Grundlage jeder Funkverbindung.

  • SignalĂĽbertragung: Funkwellen sind elektromagnetische Wellen und breiten sich im freien Raum mit Lichtgeschwindigkeit aus. Die Laufzeit eines Funksignals ĂĽber eine Strecke L berechnet sich direkt aus L geteilt durch c.
  • Praktische Auswirkungen: Bei terrestrischen Verbindungen (ein paar Kilometer bis hunderte Kilometer) sind Laufzeiten typischerweise im Bereich von Mikro- bis Millisekunden, aber sie werden relevant bei:
    • Synchronisation und Time-stamping von QSOs.
    • TDOA (Time Difference of Arrival) bei Ortungsexperimenten.
    • Contest-Logging und automatischen Relais, wenn Latenzen kumulieren.
  • Kurzwelle und Ionosphäre: Signale, die ĂĽber Ionosphärenreflexion propagieren, legen zwar längere Wege zurĂĽck als die direkte Entfernung, doch die Sendeausbreitung selbst bleibt durch c limitiert. Die Verzögerung enthält deshalb zwei Komponenten: geometrische Laufzeit aufgrund des längeren Weges und zusätzliche Laufzeit durch Verzögerungseffekte in ionisierter Luft.
  • Beispiele, wo man es merkt:
    • DX-Skeds ĂĽber transatlantische Verbindungen zeigen spĂĽrbare Echotime und Tick-Latenzen.
    • Bei EME (Earth–Moon–Earth) beträgt die Laufzeit hin und zurĂĽck etwa 2,5 Sekunden, was das Gesprächsverhalten klar beeinflusst.
    • Satelliten-Amateurfunk zeigt deutliche Verzögerungen durch die groĂźen Distanzen, gerade bei Low-Earth- und weiter entfernten Satelliten.

AbschlieĂźende Gedanken

Das Universum ist kompromisslos pünktlich: Licht kommt, wann es will, und zwar mit Genauigkeit, die deinem Router nie vergönnt war. Wenn du beim Versuch, einen entfernten Funkfreund zu erreichen, wartest, denk daran, dass ihr durch dieselbe Taktung getrennt seid, die die Erde warm hält und Supernovae dramatisch macht. Die Lichtgeschwindigkeit ist kein netter Vorschlag, sondern die Art, wie Kosmos seine Deadlines setzt. Man kann sie nicht betrügen, nur akzeptieren — oder, wenn man besonders sarkastisch ist, einem Photon eine Mahnung schicken, obwohl man weiß, dass es niemals zahlungsunfähig wird.

#Afu

#Amateurfunk

Treffen am Nikolaustag (06.12.2025) ohne Nikolaus

Vier ständige Mitglieder der Interessengruppe und drei Gäste trafen sich am 6.12.2025 im Shack in der Friesdorfer StraĂźe 197. Mit WĂĽrstchen und Senf, Brötchen und Nudelsalat und zum Nachtisch „Donauwelle“ wurde der Tag des Hl. Nikolaus gewĂĽrdigt. AuĂźerdem wurde das Relais DB0DTM wieder in Betrieb genommen. Wegen des regnerischen Wetters muss die Endfeed-KW-Antenne noch etwas warten.

Wer noch auf ihn wartet – er ist schon auf dem Heimweg!

FunktĂĽrme, Zeit und der gnadenlose Takt der Physik


Ein Funkturm ist mehr als nur ein Haufen Stahl, der in den Himmel ragt, um Vögeln eine neue Todesfalle zu bieten. Er ist ein Monument der Ingenieurskunst, ein verlängerter Arm der Physik – und manchmal der Ort, an dem die Zeit selbst in die Luft geblasen wird. Willkommen in der Welt des DCF77, dem deutschen Zeitsignal, das seit 1959 unermüdlich tickt, während wir Menschen es nicht einmal schaffen, pünktlich zum Zahnarzt zu erscheinen.

Wie entsteht das Zeitsignal?

Das Herzstück ist eine Cäsium-Atomuhr. Sie misst die Schwingungen von Cäsium-Atomen, die so zuverlässig sind, dass sie in einer Million Jahren höchstens eine Sekunde danebenliegen. Keine Mathematik nötig: Stellen Sie sich einfach vor, die Atome sind die pedantischen Beamten der Physik – sie dulden keine Abweichung, keine Verspätung, keine „ich hab den Bus verpasst“-Ausrede.

Diese Uhr liefert den Takt, der dann in ein Funkmodulationsschema übersetzt wird. Jede Sekunde wird ein kurzer Impuls gesendet, jede Minute durch einen längeren markiert. Zusätzlich werden Bits für Datum, Wochentag und Sommerzeit-Informationen übertragen. Kurz: ein binärer Lebensratgeber, der uns sagt, wann wir zu spät dran sind.

Ăśbertragung ĂĽber Funk

Das Signal wird über den Langwellensender Mainflingen ausgestrahlt, auf der Frequenz 77,5 kHz. Langwelle hat die charmante Eigenschaft, sich wie ein störrischer Beamter durch alles hindurchzuschieben: Gebäude, Wälder, ja sogar durch die schlechte Laune eines Montagmorgens.

Die Modulation erfolgt durch Amplitudenkodierung: Die Trägerwelle wird für 100 Millisekunden leicht abgesenkt, um eine „0“ darzustellen, und für 200 Millisekunden für eine „1“. So entsteht ein 59-Sekunden-Raster, das die Zeitinformation enthält. Die 60. Sekunde bleibt leer – ein gnadenloser Reminder, dass auch die Zeit selbst Pausen braucht.

Wo in Deutschland?

Der Sender steht in Mainflingen bei Frankfurt am Main. Zwei 150 m hohe Türme tragen die Antennenanlage. Sie wirken unscheinbar, aber sie sind die stillen Herrscher über unsere Radiowecker, Bahnhofsuhren und Funkuhren. Ohne sie würden wir alle in einem zeitlichen Chaos versinken – oder schlimmer: die Deutsche Bahn hätte keine Ausrede mehr für Verspätungen.

Empfang mit KiwiSDR

Wer keinen eigenen Langwellenempfänger hat, kann das Signal über KiwiSDR-Webempfänger hören. Diese Online-Radios decken den Bereich von wenigen kHz bis 30 MHz ab. Einfach einen deutschen KiwiSDR auswählen (z. B. in Andernach oder Hamburg) und auf 77,5 kHz einstellen.

Dort hört man das charakteristische „Ticken“: jede Sekunde ein kurzer Abfall im Signal. Mit geeigneter Software lässt sich das Bitmuster dekodieren und die exakte Zeit auslesen. Für den ambitionierten Bastler ist das wie Sudoku in Binärform – nur dass man am Ende nicht eine Zahl, sondern die Realität selbst bestätigt bekommt.

Schwarzer Humor am Rande

  • Das Signal ist so zuverlässig, dass selbst Ihr Herzschrittmacher neidisch wäre – und wenn er ausfällt, wissen Sie immerhin auf die Millisekunde genau, wann.
  • DCF77 ist der Grund, warum Ihre Funkuhr nachts heimlich funkt – nicht um Sie zu ĂĽberwachen, sondern um sicherzustellen, dass Sie auch wirklich zu spät zur Arbeit kommen.
  • Sollte der Sender jemals ausfallen, wĂĽrden Millionen Radiowecker in Deutschland kollektiv in die Anarchie stĂĽrzen. Stellen Sie sich vor: ein Land, in dem niemand mehr weiĂź, wann die Tagesschau beginnt. Apokalypse in 30 Sekunden.

Fazit: Der Funkturm in Mainflingen ist kein banaler Stahlkoloss, sondern ein Monument der Zeit selbst. Er verbindet Atomphysik, Funktechnik und ein Quäntchen schwarzen Humor zu einem Signal, das uns alle im Takt hält – ob wir wollen oder nicht.

Mehr laden