Die Bedeutung von Amateurfunk in Notfallsituationen

Amateurfunk ist weit mehr als nur ein Hobby – er spielt eine entscheidende Rolle in Notfallsituationen, wenn herkömmliche Kommunikationsmittel ausfallen. In einer Welt, die zunehmend von digitalen Netzwerken abhängig ist, bleibt der Amateurfunk ein verlässliches und robustes Kommunikationsmittel.

Warum ist Amateurfunk in Krisenzeiten so wichtig?

Amateurfunker nutzen ihre Fähigkeiten und Ausrüstung, um in Katastrophensituationen wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Stromausfällen lebenswichtige Informationen zu übermitteln. Da Amateurfunk unabhängig von Mobilfunknetzen oder Internet funktioniert, kann er auch dann eingesetzt werden, wenn andere Systeme zusammenbrechen.

Aktuelle Entwicklungen

Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung neuer Technologien wie digitaler Modulationsverfahren, die es ermöglichen, Daten effizienter und schneller zu übertragen. Projekte wie das „630-m-Experiment“ in Deutschland zeigen, wie Funkamateure neue Frequenzbereiche erforschen und innovative Lösungen entwickeln.

Wie kann man mitmachen?

Für Interessierte gibt es zahlreiche Möglichkeiten, in die Welt des Amateurfunks einzutauchen. Lokale Interessengruppen bieten Kurse an, um die Grundlagen zu erlernen und die Amateurfunklizenz zu erwerben. Diese Lizenz ist der Schlüssel, um aktiv am Funkverkehr teilzunehmen und Teil einer globalen Gemeinschaft zu werden.

Mantelwellensperren und ihre Bedeutung für störungsfreie Empfangsqualität

Eine Mantelwellensperre (Common-Mode-Choke) ist ein essenzielles Bauteil im Amateurfunk, das zur Verbesserung der Empfangsqualität beiträgt. Sie unterdrückt unerwünschte Mantelwellen, die entlang des Außenleiters eines Koaxialkabels fließen und sich negativ auf den Empfang auswirken können.

 Ohne eine Mantelwellensperre können Mantelwellen als unerwünschte Antenne wirken und Störungen in den Empfangskreis einkoppeln. Dies äußert sich durch erhöhte Störpegel (QRN), Verzerrungen oder eine veränderte Impedanzanpassung der Antenne. Besonders bei schwachen Signalen kann dies dazu führen, dass Stationen schlechter oder gar nicht mehr empfangen werden.

Durch den gezielten Einsatz einer Mantelwellensperre im Antennenzweig wird der Empfang stabiler, da Störsignale reduziert und die eigentlichen Funksignale klarer empfangen werden. Dies ist besonders wichtig in Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Störbelastung.

Transversal-Elektromagnetische Wellen im Amateurfunk: Ein Überblick

Transversal-elektromagnetische Wellen (TEM-Wellen) sind ein grundlegendes Konzept in der Welt der Elektromagnetik und spielen eine entscheidende Rolle im Amateurfunk. Diese Wellen, bei denen die elektrischen und magnetischen Felder senkrecht zur Ausbreitungsrichtung stehen, sind in vielen Frequenzbändern des Amateurfunks zu finden.

Was sind TEM-Wellen?

TEM-Wellen sind elektromagnetische Wellen, bei denen das elektrische Feld (E-Feld) und das magnetische Feld (H-Feld) senkrecht zueinander und zur Ausbreitungsrichtung der Welle stehen. Diese Wellenform ist typisch für Lichtwellen, Radiowellen und andere Formen elektromagnetischer Strahlung, die sich im Vakuum oder in homogenen Medien ausbreiten.

TEM-Wellen im Amateurfunk

Im Amateurfunk werden TEM-Wellen genutzt, um Signale über verschiedene Frequenzbänder zu übertragen. Diese Bänder reichen von Langwellen (LF) bis hin zu Ultrakurzwellen (UHF) und darüber hinaus. Jedes dieser Bänder hat spezifische Eigenschaften und Anwendungen:

  • Langwellen (LF): Diese Bänder (30 kHz bis 300 kHz) werden oft für maritime Kommunikation und Navigationssysteme verwendet. TEM-Wellen in diesem Bereich können große Entfernungen zurücklegen, da sie sich entlang der Erdoberfläche ausbreiten.
  • Kurzwellen (HF): Die Kurzwellenbänder (3 MHz bis 30 MHz) sind besonders bei Funkamateuren beliebt, da sie für weltweite Kommunikation geeignet sind. TEM-Wellen in diesem Bereich können durch Reflexion an der Ionosphäre große Entfernungen überbrücken.
  • Ultrakurzwellen (UHF): Diese Bänder (300 MHz bis 3 GHz) werden häufig für lokale Kommunikation und Satellitenverbindungen genutzt. TEM-Wellen in diesem Bereich haben eine geringere Reichweite, bieten jedoch eine höhere Bandbreite und bessere Signalqualität.

Phänomene und Anwendungen

In den verschiedenen Amateurfunkbändern können TEM-Wellen unterschiedliche Phänomene zeigen:

  • Ionosphärische Reflexion: In den Kurzwellenbändern können TEM-Wellen von der Ionosphäre reflektiert werden, was die weltweite Kommunikation ermöglicht.
  • Bodenwellen: In den Langwellenbändern breiten sich TEM-Wellen entlang der Erdoberfläche aus und ermöglichen so die Kommunikation über große Entfernungen.
  • Direkte Sichtverbindung: In den Ultrakurzwellenbändern ist die direkte Sichtverbindung entscheidend, da TEM-Wellen in diesem Bereich weniger anfällig für Reflexionen und Beugungen sind.

Fazit

Transversal-elektromagnetische Wellen sind ein zentrales Element im Amateurfunk und ermöglichen die Kommunikation über verschiedene Frequenzbänder hinweg. Durch das Verständnis der Eigenschaften und Phänomene von TEM-Wellen können Funkamateure ihre Ausrüstung und Techniken optimieren, um die bestmögliche Leistung zu erzielen.

dB und die logarithmische Einteilung: Ein Überblick für den Amateurfunk

Einleitung

Im Amateurfunk ist das Verständnis von dB (Dezibel) und der logarithmischen Einteilung entscheidend für eine zuverlässige Kommunikation. Dieser Artikel bietet eine einfache Erklärung dieser Konzepte.

Was ist dB (Dezibel)?

dB steht für Dezibel und ist eine Maßeinheit, die verwendet wird, um das Verhältnis zwischen zwei Werten zu beschreiben, oft in Bezug auf Leistung oder Lautstärke. Es ist eine logarithmische Einheit, was bedeutet, dass sie auf Logarithmen basiert.

Warum verwenden wir dB?

Der Hauptgrund, warum wir dB verwenden, ist, dass es große Unterschiede in Werten handhabbar macht. Zum Beispiel kann der Unterschied zwischen sehr leisen und sehr lauten Signalen riesig sein. Anstatt mit riesigen Zahlen zu arbeiten, verwenden wir dB, um diese Unterschiede auf eine überschaubare Skala zu bringen.

Logarithmische Einteilung

Eine logarithmische Skala bedeutet, dass jede Erhöhung um eine feste Anzahl von dB eine Vervielfachung des ursprünglichen Wertes darstellt. Hier sind einige Beispiele:

  • 0 dB: Dies ist der Referenzwert. Es bedeutet, dass kein Unterschied zum Referenzwert besteht.
  • +10 dB: Dies bedeutet, dass der Wert 10-mal größer ist als der Referenzwert.
  • +20 dB: Dies bedeutet, dass der Wert 100-mal größer ist als der Referenzwert.
  • -10 dB: Dies bedeutet, dass der Wert 10-mal kleiner ist als der Referenzwert.

Ein Beispiel

Stell dir vor, du hast zwei Sender. Der erste Sender hat eine Leistung von 1 Watt, und der zweite Sender hat eine Leistung von 10 Watt. Der Unterschied in dB wäre:

10⋅log⁡10(10 W/1 W)=10⋅log⁡10(10)=10⋅1=10 dB

Das bedeutet, der zweite Sender ist 10 dB lauter als der erste.

Was ist ein Logarithmus?

Ein Logarithmus ist eine mathematische Funktion, die uns sagt, wie oft wir eine bestimmte Zahl (die Basis) mit sich selbst multiplizieren müssen, um eine andere Zahl zu erhalten. Der Logarithmus zur Basis 10 (häufig als „log“ geschrieben) ist besonders nützlich in der Technik und Wissenschaft.

Ein einfaches Beispiel

Nehmen wir die Zahl 1000. Der Logarithmus zur Basis 10 von 1000 ist 3, weil:

103=10×10×10=1000

Das bedeutet, dass wir die Zahl 10 dreimal mit sich selbst multiplizieren müssen, um 1000 zu erhalten. Mathematisch geschrieben:

log⁡10(1000)=3

Wie passt das zu dB?

Die dB-Skala verwendet Logarithmen, um große Unterschiede in Werten handhabbar zu machen. Wenn wir den Unterschied zwischen zwei Werten in dB berechnen, verwenden wir den Logarithmus zur Basis 10.

Warum Logarithmen?

Logarithmen helfen uns, große Unterschiede auf eine überschaubare Skala zu bringen. Anstatt mit riesigen Zahlen zu arbeiten, können wir mit kleineren, handlicheren Zahlen arbeiten. Das ist besonders nützlich in der Technik, wo wir oft mit sehr großen oder sehr kleinen Werten zu tun haben.

Fazit

Logarithmen sind eine mathematische Funktion, die uns hilft, große Unterschiede in Werten zu handhaben. In der dB-Skala verwenden wir Logarithmen, um Unterschiede in Leistung oder Lautstärke auf eine handlichere Skala zu bringen. Das macht es einfacher, diese Unterschiede zu verstehen und zu vergleichen.

Suchen Elektroheizung

 

Liebe Leserinnen und Leser,

wie am 22.01.2025 von DB6NX berichtet, haben wir aktuell ein Heizungsproblem, das der zuständige Liegenschaftsunternehmer nicht zeitnah lösen kann. Deshalb suchen wir dringend nach Elektroheizungen mit 230V oder 400V. (Heizlüfter oder Ölradiatoren). Wer solche Geräte zuhause hat und sie nicht mehr benötigt, kann sich gerne bei uns melden.

Kontakt:

Zusätzlich benötigen wir Baustromverteiler 400V auf 230V mit RCD.

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Team

Elektromagnetische Interferenzen (EMI) und deren Beseitigung im Amateurfunk

Einleitung

Elektromagnetische Interferenzen (EMI) sind ein häufiges Problem im Amateurfunk, das die Qualität und Zuverlässigkeit der Kommunikation beeinträchtigen kann. Dieser Bericht erklärt, was EMI ist, wie sie entsteht und welche Maßnahmen zur effektiven Beseitigung im Amateurfunk ergriffen werden können.

Was ist EMI?

Elektromagnetische Interferenzen (EMI) sind unerwünschte elektromagnetische Signale, die die Funktion elektronischer Geräte stören können. Diese Störungen können von verschiedenen Quellen stammen und sich auf unterschiedliche Weise manifestieren, z.B. durch Rauschen, Signalverzerrungen oder komplette Signalverluste.

Ursachen von EMI

  • Elektronische Geräte: Computer, Netzteile, LED-Beleuchtung und andere elektronische Geräte können EMI verursachen.
  • Industrielle Anlagen: Maschinen und Anlagen in der Industrie erzeugen oft starke elektromagnetische Felder.
  • Natürliche Phänomene: Blitzschlag, Sonnenaktivität und atmosphärische Bedingungen können ebenfalls EMI verursachen.

Auswirkungen von EMI im Amateurfunk

  • Signalstörungen: EMI kann zu Rauschen und Verzerrungen im empfangenen Signal führen.
  • Kommunikationsabbrüche: In schweren Fällen kann EMI den Empfang vollständig blockieren.
  • Reduzierte Reichweite: Die effektive Reichweite der Funkkommunikation kann durch EMI verringert werden.

Maßnahmen zur Beseitigung von EMI im Amateurfunk

  1. Verbesserung der Antenneninstallation:
    • Höhere Positionierung: Montiere die Antenne so hoch wie möglich, um Störquellen am Boden zu minimieren.
    • Richtantennen verwenden: Nutze Richtantennen, um das Signal gezielt zu empfangen und Störungen zu reduzieren.
    • Antennenabstimmung: Stelle sicher, dass die Antenne korrekt auf die gewünschte Frequenz abgestimmt ist.
  2. Verwendung von Filtern:
    • Bandpassfilter: Diese Filter lassen nur die gewünschten Frequenzen durch und blockieren unerwünschte Signale.
    • Hochpass- und Tiefpassfilter: Diese Filter können helfen, Störungen von benachbarten Frequenzen zu reduzieren.
  3. Reduzierung von EMI an der Quelle:
    • Abschirmung: Verwende abgeschirmte Kabel und Gehäuse, um elektromagnetische Störungen zu minimieren.
    • Entstörkondensatoren: Setze Entstörkondensatoren ein, um hochfrequente Störungen zu unterdrücken.
    • EMV-gerechtes Design: Achte bei der Konstruktion von Geräten auf EMV-gerechtes Design, um Störungen zu minimieren.
  4. Optimierung der Empfangsgeräte:
    • Empfindlichkeitseinstellungen: Passe die Empfindlichkeit des Empfängers an, um Störungen zu minimieren.
    • Rauschunterdrückung: Nutze die Rauschunterdrückungsfunktionen des Empfängers, um unerwünschte Signale zu filtern.
  5. Regelmäßige Wartung und Überprüfung:
    • Kabel und Verbindungen: Überprüfe regelmäßig alle Kabel und Verbindungen auf Beschädigungen und Korrosion.
    • Software-Updates: Halte die Firmware und Software der Empfangsgeräte auf dem neuesten Stand.

Fazit

Elektromagnetische Interferenzen (EMI) sind eine häufige Herausforderung im Amateurfunk, die jedoch durch gezielte Maßnahmen effektiv reduziert werden können. Durch die Verbesserung der Antenneninstallation, den Einsatz von Filtern, die Reduzierung von EMI an der Quelle und die Optimierung der Empfangsgeräte kann die Empfangsqualität erheblich verbessert werden. Regelmäßige Wartung und Überprüfung tragen ebenfalls dazu bei, Störungen zu minimieren und einen zuverlässigen Funkbetrieb zu gewährleisten.

Ausbau des Treffpunkts Friesdorfer Straße

Aufgrund einer defekten Umwälzpumpe im Heizungssystem war unser Treffpunkt in der Friesdorfer Straße wegen der niedrigen Temperaturen nicht nutzbar. Die Umwälzpumpe wurde zwar zwischenzeitlich repariert, aber der Heizkörper im Aufenthaltsraum/Shack muss noch entlüftet werden, bevor im Raum Arbeiten durchgeführt werden können, respektive der Raum für Treffen genutzt werden kann. Die Raumtemperatur liegt derzeit aufgrund der niedrigen Außentemperaturen (um 0° C) und der unzureichenden Heizung unter 10 Grad Celsius. Sobald der Heizkörper perfekt funktioniert, ist zu entscheiden, ob das Heizungssystem noch durch zusätzliche Elektroheizung(en) während des Aufenthalts ergänzt werden muss.

Wie bereits früher erwähnt, ist die Ausstattung des Raumes mit Möbeln gut.

 

Derzeit ist das FM-Relais DB0DTM dort an einer provisorischen Antenne in Probebetrieb. Außerdem ist ein KW-WebSDR-System im Probeeinsatz. Der Antennenbau, einschl. der Antennenkabel, wird sich naturgemäß in das kommende Frühjahr/Sommer hinausschieben. Danach erfolgt Zug um Zug auch die Komplettierung des Shacks und des Messplatzes.

KW-Platz

UKW-Platz u. FM-Relais

 

 

 

 

 

Messplatz

 

 

 

Empfangsstörungen im 2m- und 70cm-Band: Ursachen und Lösungen

Einleitung

Empfangsstörungen im 2m- und 70cm-Band können den Funkbetrieb erheblich beeinträchtigen. Diese Bänder werden häufig im Amateurfunk und für analog und digital Kommunikationsdienste genutzt. In diesem Artikel werden die häufigsten Ursachen für Empfangsstörungen untersucht und praktische Lösungen zur Verbesserung des Empfangs vorgestellt.

Ursachen für Empfangsstörungen

  1. Elektromagnetische Interferenzen (EMI): Störungen durch andere elektronische Geräte, wie z.B. Computer, Netzteile und LED-Beleuchtung.
  2. Bauliche Hindernisse: Gebäude, Bäume und andere physische Hindernisse können das Signal abschwächen oder reflektieren.
  3. Atmosphärische Bedingungen: Wetterbedingungen wie Regen, Schnee und Gewitter können den Empfang beeinträchtigen.
  4. Frequenzüberlagerung: Andere Funkdienste oder starke Signale auf benachbarten Frequenzen können Störungen verursachen.

Lösungen zur Beseitigung von Empfangsstörungen

  1. Verbesserung der Antenneninstallation:
    • Höhere Positionierung: Montiere die Antenne so hoch wie möglich, um Hindernisse zu minimieren.
    • Richtantennen verwenden: Nutze Richtantennen, um das Signal gezielt zu empfangen und Störungen zu reduzieren.
    • Antennenabstimmung: Stelle sicher, dass die Antenne korrekt auf die gewünschte Frequenz abgestimmt ist.
  2. Verwendung von Filtern:
    • Bandpassfilter: Diese Filter lassen nur die gewünschten Frequenzen durch und blockieren unerwünschte Signale.
    • Hochpass- und Tiefpassfilter: Diese Filter können helfen, Störungen von benachbarten Frequenzen zu reduzieren.
  3. Reduzierung von EMI:
    • Abschirmung: Verwende abgeschirmte Kabel und Gehäuse, um elektromagnetische Störungen zu minimieren.
    • Entstörkondensatoren: Setze Entstörkondensatoren ein, um hochfrequente Störungen zu unterdrücken.
  4. Optimierung der Empfangsgeräte:
    • Empfindlichkeitseinstellungen: Passe die Empfindlichkeit des Empfängers an, um Störungen zu minimieren.
    • Rauschunterdrückung: Nutze die Rauschunterdrückungsfunktionen des Empfängers, um unerwünschte Signale zu filtern.
  5. Regelmäßige Wartung und Überprüfung:
    • Kabel und Verbindungen: Überprüfe regelmäßig alle Kabel und Verbindungen auf Beschädigungen und Korrosion.
    • Software-Updates: Halte die Firmware und Software der Empfangsgeräte auf dem neuesten Stand.

Fazit

Empfangsstörungen im 2m- und 70cm-Band können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Durch gezielte Maßnahmen wie die Verbesserung der Antenneninstallation, den Einsatz von Filtern und die Reduzierung elektromagnetischer Interferenzen kann die Empfangsqualität erheblich verbessert werden. Regelmäßige Wartung und Optimierung der Empfangsgeräte tragen ebenfalls dazu bei, Störungen zu minimieren und einen zuverlässigen Funkbetrieb zu gewährleisten.

Störaussendung und Störfestigkeit: Ein Überblick

Einleitung

In der modernen Elektronik und Kommunikationstechnik sind elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und die damit verbundenen Konzepte der Störaussendung und Störfestigkeit von entscheidender Bedeutung. Dieser Artikel bietet einen Überblick über diese Konzepte, ihre Ursachen und Methoden zur Verbesserung der EMV.

Störaussendung

Störaussendung (Emission) bezieht sich auf die unerwünschte Abstrahlung elektromagnetischer Energie von einem elektronischen Gerät oder System. Diese Emissionen können andere Geräte stören und die Funktionalität beeinträchtigen.

Ursachen

  • Hochfrequente Schaltvorgänge
  • Unsachgemäße Abschirmung
  • Schlechte Leiterplatten-Layouts

Auswirkungen

  • Beeinträchtigung der Funktion anderer elektronischer Geräte
  • Erhöhte Fehlerraten in Kommunikationssystemen
  • Störungen in empfindlichen Messgeräten

Maßnahmen zur Reduzierung

  • Verwendung von geschirmten Gehäusen und Kabeln
  • Optimierung des Leiterplatten-Designs
  • Einsatz von Filtern und Entstörkondensatoren

Störfestigkeit

Störfestigkeit (Immunität) beschreibt die Fähigkeit eines elektronischen Geräts oder Systems, in Gegenwart elektromagnetischer Störungen korrekt zu funktionieren. Eine hohe Störfestigkeit ist entscheidend, um die Zuverlässigkeit und Stabilität elektronischer Systeme zu gewährleisten.

Ursachen für Störungen

  • Externe elektromagnetische Felder
  • Elektrostatische Entladungen
  • Blitzschlag und Überspannungen

Auswirkungen

  • Fehlfunktionen und Ausfälle elektronischer Geräte
  • Datenverlust und Kommunikationsabbrüche
  • Beeinträchtigung der Systemstabilität

Maßnahmen zur Verbesserung

  • Einsatz von Überspannungsschutzgeräten
  • Verbesserung der Erdung und Abschirmung
  • Verwendung von EMV-gerechten Bauteilen und Materialien

Fazit

Die Kontrolle von Störaussendungen und die Verbesserung der Störfestigkeit sind wesentliche Aspekte der elektromagnetischen Verträglichkeit. Durch geeignete Maßnahmen können die Zuverlässigkeit und die Leistung elektronischer Systeme erheblich verbessert werden.

Gleichtakt- und Gegentaktstörungen: Ein Überblick

Einleitung

In der modernen Elektronik und Kommunikationstechnik spielen elektromagnetische Störungen eine bedeutende Rolle. Zwei der häufigsten Arten von Störungen sind Gleichtakt- und Gegentaktstörungen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über diese Störungen, ihre Ursachen und Methoden zu ihrer Unterdrückung.

Gleichtaktstörungen

Gleichtaktstörungen (Common Mode Interference) treten auf, wenn unerwünschte Signale auf beiden Leitern eines Kabels in gleicher Phase und Amplitude auftreten. Diese Störungen können durch externe elektromagnetische Felder, wie z.B. von Motoren oder Hochspannungsleitungen, verursacht werden.

Ursachen

  • Elektromagnetische Felder von externen Quellen
  • Unsachgemäße Erdung
  • Elektrostatische Entladungen

Auswirkungen

  • Beeinträchtigung der Signalqualität
  • Erhöhte Fehlerquote in Datenübertragungen
  • Störungen in empfindlichen elektronischen Geräten

Maßnahmen zur Unterdrückung

  • Verwendung von geschirmten Kabeln
  • Einsatz von Gleichtaktdrosseln
  • Verbesserung der Erdung

Gegentaktstörungen

Gegentaktstörungen (Differential Mode Interference) entstehen, wenn unerwünschte Signale auf den Leitern eines Kabels in entgegengesetzter Phase auftreten. Diese Art von Störung ist oft das Ergebnis von internen Schaltvorgängen oder unsymmetrischen Lasten.

Ursachen

  • Interne Schaltvorgänge
  • Unsymmetrische Lasten
  • Schlechte Signaltrennung

Auswirkungen

  • Verzerrung des Nutzsignals
  • Datenverlust
  • Fehlfunktionen in elektronischen Schaltungen

Maßnahmen zur Unterdrückung

  • Verwendung von differenziellen Signalübertragungen
  • Einsatz von Filtern
  • Optimierung der Schaltungsdesigns

Fazit

Gleichtakt- und Gegentaktstörungen sind häufige Herausforderungen in der Elektronik und Kommunikationstechnik. Durch geeignete Maßnahmen zur Unterdrückung dieser Störungen kann die Signalqualität verbessert und die Zuverlässigkeit elektronischer Systeme erhöht werden.

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